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Stille Katastrophe im Norden Kroatiens

Güntersleben, Deutschland
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Projektbeschreibung

+++ Čakovec, Kroatien: Endloses Hundeleid in Roma-Siedlungen +++ Bereits 600 Fellnasen im Tierheim Prijatelji, täglich neue Notfälle +++ Gerettete Hunde leiden unter schweren Krankheiten oder den Folgen von Misshandlungen +++ Politisch Verantwortliche sehen bewusst weg +++ Hohe Tierarzt- und Futterkosten treiben Tierschützer:innen an den Rand der Verzweiflung! +++



Es sind Anblicke, die selbst den erfahrenen Tierschützer:innen im Tierheim Prijatelji das Blut in den Adern gefrieren lassen. Abgemagerte Hundeseelen schleppen sich, getrieben vom letzten Funken Überlebensinstinkt, durch die Straßen Nordkroatiens. Ihr Leid ist in jeder Bewegung spürbar.



Besonders in den Roma-Gemeinden rund um Čakovec spielen sich im Verborgenen grausame Szenen ab: „Viele Hunde mit gelähmten Hinterläufen sind nicht einfach Unfallopfer – sie wurden brutal misshandelt, mit stumpfen Gegenständen geschlagen, bis sie gelähmt waren“, erklärt Leyla vom deutschen Verein Fellkinder in Not e.V., der das Tierheim Prijatelji unterstützt.



Aleksandra, die verantwortliche Tierschützerin vor Ort und ihr Team, versuchen, so viele Fellnasen wie möglich zu retten. Doch ohne ausreichende Mittel für medizinische Versorgung und Futter geraten selbst die engagiertesten Helfer:innen an ihre Grenzen. Jeder gefüllte Napf kann hier Leben retten – deine Unterstützung macht den Unterschied!



Ein Stich ins Herz

500 erwachsene Hunde und rund 100 Welpen sind derzeit im Tierheim Prijatelji untergebracht. Aleksandra und die Helfer:innen setzen alles daran, so viele Hunde wie möglich aus ihren schrecklichen Lebensumständen zu befreien. Doch die unvorstellbar große Menge an Hunden in Not zu retten, ist mit den wenigen verfügbaren Mitteln nicht möglich. Leyla weiß um die angespannte Situation: „Das Augenmerk liegt hauptsächlich auf alten und kranken Tieren oder eben hochträchtigen Hunden oder Mamas mit Welpen.“ Die emotionale Belastung für das Team ist enorm, jeder Hund, der vorerst zurückgelassen werden muss, ist ein Stich ins Herz!



Ein „sauberes“ Stadtbild auf Kosten der Tiere

Die Überpopulation von Hunden in der Region – insbesondere in den Roma-Siedlungen – ist dramatisch. Viele Tiere leben völlig unkontrolliert und vermehren sich ungebremst. Gewalt und Misshandlungen gehören zur Tagesordnung. Und die Behörden? Schauen einfach weg! Leyla berichtet: „Ein echtes Konzept fehlt. Die Behörden sehen Hunde lediglich als Störfaktor im Straßenbild. Es geht darum, dass es ‚sauber‘ aussieht – das Wohl der Tiere spielt kaum eine Rolle.“ Die Rettung der misshandelten Tiere bleibt allein an Aleksandra und ihrem Team hängen, die tagtäglich versuchen Unmögliches möglich zu machen. Ohne Unterstützung ist das aber nicht möglich.



Rettung unter Polizeischutz

Die Rettungseinsätze in den Siedlungen sind psychisch wie organisatorisch eine enorme Belastung. Ohne Polizeibegleitung wären diese Einsätze nicht möglich - zu groß ist die Gefahr. Leyla schildert: „Die Situation verbessert sich nicht. Sobald wir Platz haben, fahren wir mit Polizeischutz in die Siedlungen und holen Hunde heraus – doch es bleiben immer zu viele zurück. Wenn wir Glück haben, gibt uns die Polizei zwei Stunden Zeit. Manchmal gehen sie nach 30 Minuten – und wir müssen abbrechen, obwohl wir wissen, dass dort noch viele Tiere leiden. Ohne Polizeibegleitung wäre der Einsatz zu gefährlich.“ Die geretteten Hunde kommen ins Tierheim – wo sie endlich sicher sind. Doch jetzt brauchen sie dringend Pflege, medizinische Hilfe - und genug Nahrung.



Nennen wir es „Unterstützung“

Die Genesung der geretteten Hunde ist langwierig – und Futter ständig knapp. Leyla bringt es auf den Punkt: „Bei 600 Hunden schaffen wir es nie, alle so zu versorgen, wie es nötig wäre. Was vom Staat kommt, ist lächerlich: Als halb-staatliches Tierheim erhalten wir pro Hund nur einmalig 200 Euro – unabhängig von der Aufenthaltsdauer. Ohne die Hilfe aus Deutschland gäbe es dieses Tierheim längst nicht mehr.“



Ein Appell an dein Tierschutz-Herz

Die Vision von Aleksandra und Leyla ist klar: Kastrationen, Aufklärung, Veränderung von innen heraus. Doch die Realität sieht anders aus: Mit zwölf Roma-Siedlungen in der Umgebung ist und ohne Hilfe von außen kein Ende des Leids in Sicht. Leyla wendet sich daher direkt an die feed a dog-Gemeinschaft: „Liebe Community, viele der Hunde, die wir retten, wurden misshandelt, angefahren, ausgesetzt oder einfach vergessen. Sie sind alt, krank oder hilflos. Damit wir sie versorgen und ihnen eine zweite Chance geben können, brauchen wir euch – vor allem mit Futterspenden. Bitte habt ein Herz für die vielen Fellnasen. Jeder Napf zählt!“


Träger und Verantwortliche

Fellkinder in Not e.V.
Güntersleben, Deutschland
Anita Kuhn

Wir helfen bereits

Lisa
Dominique
Sandra
Steffen
Isabella
René
Bettina W.
Marion
Susanne
Susanne
Sigrid
Angela Rin...