Kittensaison sorgt für Belastungsgrenze
+++ Kittensaison bringt Muttertiere und Katzenbabys massenhaft in Not +++ 300 Katzen auf tägliche Versorgung angewiesen +++ Futterspenden viel zu gering +++ Trotz schrittweiser Erfolge: Immer noch zu viele Katzen in Not +++ Ein Tierschutzteam, das alles gibt +++
„Jedes Jahr ist es um diese Zeit dasselbe. Nach Februar beginnt es, dann kommen die vielen Katzen und Kitten“, berichtet Jadranka, Gründerin von Mace Funcutice. „Es ist wirklich eine große emotionale Belastung. Gerade in dieser Jahreszeit ist es sehr schmerzhaft. Ich versuche, positiv zu bleiben. Aber natürlich ist das alles nicht leicht.“
In der Küstenregion rund um Šibenik in Kroatien kämpft Jadranka gemeinsam mit einem kleinen, ehrenamtlichen Team jeden Tag um das Überleben von rund 300 Katzen. Was nach einer Zahl klingt, ist in Wahrheit eine enorme Verantwortung: Straßenkatzen an Futterstellen, verletzte Tiere, ausgesetzte Katzen und unzählige Notfälle, die plötzlich auftauchen - und nicht ignoriert werden können.
Nur eine handvoll engagierter Tierschützer:innen stemmt diese Arbeit ohne verlässliche Absicherung. Während sich die Gesamtsituation in der Region durch höhere Kastrationszahlen tatsächlich etwas verbessert hat, beginnt mit dem Frühjahr jedes Jahr eine krasse Belastungsprobe: Die Kittensaison – und die ist bereits in vollem Gange.
Trächtige Katzen, ausgesetzte Würfe und mutterlose Kitten bestimmen den Alltag. Viele der erst wenige Tage alten Babys brauchen alle zwei Stunden Nahrung, um eine Überlebenschance zu haben. Gleichzeitig reißen Notfälle durch Verletzungen, Krankheiten oder Vergiftungen einfach nicht ab – die Not ist überall greifbar. „Gerade die Zeit mit den Kitten ist für uns sehr belastend.“
Und genau in dieser ohnehin extremen Situation fehlt es an dem, was alles zusammenhält: Futter! Hilf jetzt mit einer Futterspende, damit die Versorgung der Katzen gesichert ist.
Kittensaison bringt das System an seine Grenzen
Der Winter ist meist die Ruhe vor dem Sturm. Schon Ende Februar beginnt die lange, schwierige und intensive Kitten-Phase: Katzen werden trächtig und bringen ihre Jungen zur Welt – oft draußen, ohne Schutz und ohne ausreichende Versorgung. Die Muttertiere der Straßen sind meist selbst unterversorgt und hungergeschwächt und müssen es unter diesen Bedingungen schaffen, ihre neugeborenen Kitten durchzubringen. Ausgesetzte Kitten haben gar keinen Schutz – für sie ist die Situation besonders lebensbedrohlich. Jede Minute zählt, bis sie hoffentlich aufgefunden werden. Sie sind vollständig auf Hilfe angewiesen: „Wenn sie nicht alle zwei Stunden etwas zu fressen bekommen, sind ihre Überlebenschancen sehr schlecht“, erklärt Jadranka. Für die Tierschützer:innen bedeutet das eine hohe körperliche Belastung und viel emotionalen Druck – und trotz aller Mühe schaffen es nicht alle der winzigen Leben.
Über 300 Katzen – jeden Tag in Verantwortung
Die Arbeit von Mace Funucutice endet nicht bei einzelnen Rettungen. Insgesamt versorgt der Verein regelmäßig rund 300 Katzen – etwa 200 an Futterstellen und viele weitere in privaten Pflegestellen. Diese Katzen brauchen jeden Tag Futter, Pflege und Aufmerksamkeit – für so viele Tiere ist der Bedarf an Futter sehr hoch. Eine Freiwillige hat sogar das Haus ihrer verstorbenen Mutter in einen Schutzort für rund 40 Katzen verwandelt - ein Beispiel für den enormen persönlichen Einsatz hinter diesem Tierschutz. Zusätzlich müssen die unerwartet aber doch fast täglich auftauchenden Notfälle versorgt werden. Diese verlangen dann kurzfristig die ganze Aufmerksamkeit und Energie der Tierschützer:innen. Verletzte, kranke oder ausgesetzte Tiere werden abgeholt, behandelt und versorgt und bleiben dann, bis sie ein Zuhause finden. Das bedeutet: Der Bedarf an Ressourcen und Futter wächst stetig - ohne Pause!
Futter fehlt – weil der Alltag weniger sichtbar ist
So dringend und wichtig die Versorgung von medizinischen Notfällen auch ist - die größte Herausforderung liegt dennoch im Alltag. Denn während für dramatische Einzelfälle oft Unterstützung mobilisiert werden kann, bleibt die Hilfe für die tägliche Versorgung aus. „Für Tierarztkosten ist es leichter, Geld zu sammeln – aber für Futter bekommen wir fast nichts“, beschreibt Jadranka die Realität. Dabei ist gerade das Futter die Grundlage für alles: Ohne regelmäßige Versorgung können weder Straßenkatzen überleben noch gerettete Tiere gepflegt und gesund werden.
Zwischen Fortschritt und Rückschritt
Hoffnungsschimmer am Horizont: Zum Glück gibt es dank kontinuierlicher Aufklärungsarbeit des Vereins auch positive Entwicklungen: Mehr Menschen lassen ihre Katzen kastrieren, das Bewusstsein dafür wächst langsam, aber stetig. „Es ist definitiv besser als früher“, sagt Jadranka. Aber gleichzeitig entstehen immer wieder neue Probleme: Ausgesetzte Tiere, neue Würfe und Katzen, die plötzlich an Futterstellen auftauchen. Die auf der einen Seite gemachten Fortschritte werden auf der anderen Seite wieder aufgefressen – es bleibt ein Teufelskreis, der den Tierschutz dauerhaft belastet - Jahr für Jahr.
Vergiftungen und Aussetzungen verschärfen die Lage
Besonders erschütternd sind Berichte über gezielte Vergiftungen. In der Region wurden innerhalb kurzer Zeit rund 50 Katzen getötet. Meist geschehen solche Katastrophen vor Beginn der Touristensaison – vermutlich, weil man fürchtet, dass sich der Anblick streunender Vierbeiner negativ auf das Image der Region auswirkt. Für die Tiere bedeutet jede dieser Aktionen akute Lebensgefahr – und für die Helfer:innen entstehen oft Situationen, in denen sie machtlos sind. Während an einem Ort Vergiftungsaktionen stattfinden, werden Katzen an anderen Orten immer wieder einfach ausgesetzt. Für die Tiere bedeutet jede dieser Aktionen akute Lebensgefahr – und für die Helfer:innen entstehen oft Situationen, in denen sie machtlos sind. Diese Realität zeigt, wie nötig die Hilfe der Tierschützer:innen ist, auch und gerade, weil sie gegen viele Widerstände ankämpfen muss.
Ein Netzwerk aus wenigen – getragen von persönlichem Einsatz
Hinter Mace Funcutice steht kein großes Tierheim, sondern nur ein kleines Netzwerk engagierter Menschen. Sie versorgen Futterstellen, retten verletzte Katzen, ziehen Kitten auf und pflegen Tiere in ihren eigenen Wohnungen - oft parallel und ohne Pause. Diese Arbeit basiert nicht auf sicheren Strukturen, sondern auf persönlichem Einsatz, Improvisation und der Entscheidung, nicht wegzusehen. Jede gerettete Katze bleibt in ihrer Obhut, bis sie ein Zuhause findet - ein Versprechen, das Verantwortung bedeutet.
Eine dringende Bitte an dich!
In Šibenik hat sich eine Form von Tierschutz etabliert, der manchmal nicht sichtbar, aber für mindestens 300 Tiere doch essenziell ist: Tägliche Versorgung, unzählige kleine Handgriffe und ein ständiger Kampf gegen Hunger, Krankheit und neue Notfälle. Aber auch wenn sich manches verbessert hat, bleibt die Lage angespannt – besonders jetzt, mitten in der Kittensaison. Ohne Unterstützung von außen geraten selbst die engagiertesten Helfer:innen an ihre Grenzen. Denn Futter ist hier nicht nur Hilfe – es ist auch die Grundlage dafür, dass dieses gesamte System überhaupt weiter bestehen kann.
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende. Du sorgst dafür, dass 300 Katzen versorgt werden, entlastest die Tierschützer:innen und gibst unzähligen Tieren die Chance, zu überleben.
+++ Kittensaison bringt Muttertiere und Katzenbabys massenhaft in Not +++ 300 Katzen auf tägliche Versorgung angewiesen +++ Futterspenden viel zu gering +++ Trotz schrittweiser Erfolge: Immer noch zu viele Katzen in Not +++ Ein Tierschutzteam, das alles gibt +++
„Jedes Jahr ist es um diese Zeit dasselbe. Nach Februar beginnt es, dann kommen die vielen Katzen und Kitten“, berichtet Jadranka, Gründerin von Mace Funcutice. „Es ist wirklich eine große emotionale Belastung. Gerade in dieser Jahreszeit ist es sehr schmerzhaft. Ich versuche, positiv zu bleiben. Aber natürlich ist das alles nicht leicht.“
In der Küstenregion rund um Šibenik in Kroatien kämpft Jadranka gemeinsam mit einem kleinen, ehrenamtlichen Team jeden Tag um das Überleben von rund 300 Katzen. Was nach einer Zahl klingt, ist in Wahrheit eine enorme Verantwortung: Straßenkatzen an Futterstellen, verletzte Tiere, ausgesetzte Katzen und unzählige Notfälle, die plötzlich auftauchen - und nicht ignoriert werden können.
Nur eine handvoll engagierter Tierschützer:innen stemmt diese Arbeit ohne verlässliche Absicherung. Während sich die Gesamtsituation in der Region durch höhere Kastrationszahlen tatsächlich etwas verbessert hat, beginnt mit dem Frühjahr jedes Jahr eine krasse Belastungsprobe: Die Kittensaison – und die ist bereits in vollem Gange.
Trächtige Katzen, ausgesetzte Würfe und mutterlose Kitten bestimmen den Alltag. Viele der erst wenige Tage alten Babys brauchen alle zwei Stunden Nahrung, um eine Überlebenschance zu haben. Gleichzeitig reißen Notfälle durch Verletzungen, Krankheiten oder Vergiftungen einfach nicht ab – die Not ist überall greifbar. „Gerade die Zeit mit den Kitten ist für uns sehr belastend.“
Und genau in dieser ohnehin extremen Situation fehlt es an dem, was alles zusammenhält: Futter! Hilf jetzt mit einer Futterspende, damit die Versorgung der Katzen gesichert ist.
Kittensaison bringt das System an seine Grenzen
Der Winter ist meist die Ruhe vor dem Sturm. Schon Ende Februar beginnt die lange, schwierige und intensive Kitten-Phase: Katzen werden trächtig und bringen ihre Jungen zur Welt – oft draußen, ohne Schutz und ohne ausreichende Versorgung. Die Muttertiere der Straßen sind meist selbst unterversorgt und hungergeschwächt und müssen es unter diesen Bedingungen schaffen, ihre neugeborenen Kitten durchzubringen. Ausgesetzte Kitten haben gar keinen Schutz – für sie ist die Situation besonders lebensbedrohlich. Jede Minute zählt, bis sie hoffentlich aufgefunden werden. Sie sind vollständig auf Hilfe angewiesen: „Wenn sie nicht alle zwei Stunden etwas zu fressen bekommen, sind ihre Überlebenschancen sehr schlecht“, erklärt Jadranka. Für die Tierschützer:innen bedeutet das eine hohe körperliche Belastung und viel emotionalen Druck – und trotz aller Mühe schaffen es nicht alle der winzigen Leben.
Über 300 Katzen – jeden Tag in Verantwortung
Die Arbeit von Mace Funucutice endet nicht bei einzelnen Rettungen. Insgesamt versorgt der Verein regelmäßig rund 300 Katzen – etwa 200 an Futterstellen und viele weitere in privaten Pflegestellen. Diese Katzen brauchen jeden Tag Futter, Pflege und Aufmerksamkeit – für so viele Tiere ist der Bedarf an Futter sehr hoch. Eine Freiwillige hat sogar das Haus ihrer verstorbenen Mutter in einen Schutzort für rund 40 Katzen verwandelt - ein Beispiel für den enormen persönlichen Einsatz hinter diesem Tierschutz. Zusätzlich müssen die unerwartet aber doch fast täglich auftauchenden Notfälle versorgt werden. Diese verlangen dann kurzfristig die ganze Aufmerksamkeit und Energie der Tierschützer:innen. Verletzte, kranke oder ausgesetzte Tiere werden abgeholt, behandelt und versorgt und bleiben dann, bis sie ein Zuhause finden. Das bedeutet: Der Bedarf an Ressourcen und Futter wächst stetig - ohne Pause!
Futter fehlt – weil der Alltag weniger sichtbar ist
So dringend und wichtig die Versorgung von medizinischen Notfällen auch ist - die größte Herausforderung liegt dennoch im Alltag. Denn während für dramatische Einzelfälle oft Unterstützung mobilisiert werden kann, bleibt die Hilfe für die tägliche Versorgung aus. „Für Tierarztkosten ist es leichter, Geld zu sammeln – aber für Futter bekommen wir fast nichts“, beschreibt Jadranka die Realität. Dabei ist gerade das Futter die Grundlage für alles: Ohne regelmäßige Versorgung können weder Straßenkatzen überleben noch gerettete Tiere gepflegt und gesund werden.
Zwischen Fortschritt und Rückschritt
Hoffnungsschimmer am Horizont: Zum Glück gibt es dank kontinuierlicher Aufklärungsarbeit des Vereins auch positive Entwicklungen: Mehr Menschen lassen ihre Katzen kastrieren, das Bewusstsein dafür wächst langsam, aber stetig. „Es ist definitiv besser als früher“, sagt Jadranka. Aber gleichzeitig entstehen immer wieder neue Probleme: Ausgesetzte Tiere, neue Würfe und Katzen, die plötzlich an Futterstellen auftauchen. Die auf der einen Seite gemachten Fortschritte werden auf der anderen Seite wieder aufgefressen – es bleibt ein Teufelskreis, der den Tierschutz dauerhaft belastet - Jahr für Jahr.
Vergiftungen und Aussetzungen verschärfen die Lage
Besonders erschütternd sind Berichte über gezielte Vergiftungen. In der Region wurden innerhalb kurzer Zeit rund 50 Katzen getötet. Meist geschehen solche Katastrophen vor Beginn der Touristensaison – vermutlich, weil man fürchtet, dass sich der Anblick streunender Vierbeiner negativ auf das Image der Region auswirkt. Für die Tiere bedeutet jede dieser Aktionen akute Lebensgefahr – und für die Helfer:innen entstehen oft Situationen, in denen sie machtlos sind. Während an einem Ort Vergiftungsaktionen stattfinden, werden Katzen an anderen Orten immer wieder einfach ausgesetzt. Für die Tiere bedeutet jede dieser Aktionen akute Lebensgefahr – und für die Helfer:innen entstehen oft Situationen, in denen sie machtlos sind. Diese Realität zeigt, wie nötig die Hilfe der Tierschützer:innen ist, auch und gerade, weil sie gegen viele Widerstände ankämpfen muss.
Ein Netzwerk aus wenigen – getragen von persönlichem Einsatz
Hinter Mace Funcutice steht kein großes Tierheim, sondern nur ein kleines Netzwerk engagierter Menschen. Sie versorgen Futterstellen, retten verletzte Katzen, ziehen Kitten auf und pflegen Tiere in ihren eigenen Wohnungen - oft parallel und ohne Pause. Diese Arbeit basiert nicht auf sicheren Strukturen, sondern auf persönlichem Einsatz, Improvisation und der Entscheidung, nicht wegzusehen. Jede gerettete Katze bleibt in ihrer Obhut, bis sie ein Zuhause findet - ein Versprechen, das Verantwortung bedeutet.
Eine dringende Bitte an dich!
In Šibenik hat sich eine Form von Tierschutz etabliert, der manchmal nicht sichtbar, aber für mindestens 300 Tiere doch essenziell ist: Tägliche Versorgung, unzählige kleine Handgriffe und ein ständiger Kampf gegen Hunger, Krankheit und neue Notfälle. Aber auch wenn sich manches verbessert hat, bleibt die Lage angespannt – besonders jetzt, mitten in der Kittensaison. Ohne Unterstützung von außen geraten selbst die engagiertesten Helfer:innen an ihre Grenzen. Denn Futter ist hier nicht nur Hilfe – es ist auch die Grundlage dafür, dass dieses gesamte System überhaupt weiter bestehen kann.
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende. Du sorgst dafür, dass 300 Katzen versorgt werden, entlastest die Tierschützer:innen und gibst unzähligen Tieren die Chance, zu überleben.
Träger und Verantwortliche
