Kein Platz für die Kleinsten
+++ Unzählige Kitten werden jedes Jahr ausgesetzt oder herrenlos geboren +++ Fünf Tierschutzprojekte in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn und Spanien stemmen die Kittenflut +++ Fehlende Kastrationen und überfüllte Tierheime verschärfen die Situation +++ Steigende Tierarztkosten und volle Aufnahmestationen bringen die Helfer:innen an ihre Grenzen +++
Für viele Tierschützer:innen hat die härteste Zeit des Jahres längst begonnen. Seit Beginn der Kittenflut im Frühjahr füllen sich Tierheime und Auffangstationen Woche für Woche mit neuen Notfällen. Kaum ist ein Wurf versorgt, wartet bereits der nächste auf Hilfe. Winzige Kitten werden auf Parkplätzen, Bauernhöfen oder neben Müllcontainern entdeckt, in Kartons vor den Toren der Tierheime ausgesetzt oder gemeinsam mit ihren geschwächten Müttern von der Straße gerettet. Für viele von ihnen entscheidet sich schon in den ersten Lebenstagen, ob sie überleben.
Joanna vom Freundeskreis „Die Vergessenen“ e.V. beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge: „Der Beginn der Kittenzeit hängt inzwischen stark vom Wetter ab. Milde Winter führen dazu, dass Katzen früher Nachwuchs bekommen. Dadurch beginnt die Kittenflut teilweise deutlich früher als noch vor einigen Jahren. Aktuell scheint sie kaum noch ein Ende zu nehmen. Wir kommen nicht zur Ruhe!“
Diese Erfahrung teilen auch Herzpfoten e.V., der Förderverein NOAH Tierheim Ungarn e.V., der Tierschutzverein Unna e.V. und Gat Celoni. Jahr für Jahr nehmen sie unzählige Kitten auf, ziehen verwaiste Katzenbabys mit der Flasche groß und versorgen kranke und geschwächte Tiere. Doch die Zahl der Notfälle steigt schneller als ihre Möglichkeiten. Steigende Tierarztkosten, fehlende Pflegestellen und immer leerere Futterlager bringen die Projekte zunehmend an ihre Belastungsgrenze.
Mit einer großen Futterlieferung möchten wir die fünf Tierschutzprojekte dabei unterstützen, ihre kleinsten Schützlinge zu versorgen. Können die Kitten auf deine Unterstützung zählen?
Belastungsprobe: Jahr für Jahr
Ob in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn oder Spanien: Die Helfer:innen berichten nahezu übereinstimmend von derselben Entwicklung. Sobald die ersten Kitten geboren werden, steigt die Zahl der Hilferufe sprunghaft an. „Zurzeit werden wir von Kitten regelrecht überflutet. Mithilfe von Pflegestellen versuchen wir, so viele wie möglich aufzunehmen“, berichtet Reda von Herzpfoten e.V. Viele Jungtiere stammen von unkastrierten Straßen-, Hof- oder Hauskatzen. Werden sie nicht rechtzeitig gefunden, droht ihnen ein grausames Ende. „Für die Kleinsten ist die Gefahr, zu verhungern oder überfahren zu werden, riesig“, schildert Joanna die traurige Realität.
Herzzerreißende Geschichten
Hinter jeder Rettung steckt ein Schicksal. Viele Kitten werden völlig entkräftet gefunden, andere liegen zwischen Müll, werden auf verlassenen Grundstücken entdeckt oder gemeinsam mit ihrer Mutter in letzter Sekunde in Sicherheit gebracht. Oft entscheidet nicht mehr als ein Zufall darüber, ob sie überleben oder unbemerkt verschwinden.
Besonders bewegt hat uns die Geschichte von „Schneewittchen“, von der die spanische Tierschützerin Raquel von Gat Celoni berichtet: „Die Katzenmama wurde in einem Karton gefunden. Daneben, in einer Plastiktüte mit kleinen Luftlöchern, ihre fünf neugeborenen Kitten. Man brachte sie zu uns, doch trotz aller Bemühungen haben wir den Kampf um das Leben der Mutter verloren. Ihre fünf Kitten konnten wir retten, aber dieser Verlust war ein schwerer Schlag für uns alle.“
Auch das Team des NOAH Tierheims in Ungarn erlebt jedes Jahr Schicksale, die kaum zu ertragen sind. Erst vor wenigen Monaten wurden drei neugeborene Kitten in einem Eimer ausgesetzt. Für eines der Katzenbabys kam jede Hilfe zu spät. Diese Schicksale stehen stellvertretend für viele andere Katzenfamilien und Kitten, die ohne die Hilfe engagierter Tierschützer:innen niemals eine Chance gehabt hätten.
Kein Platz mehr!
Doch auch der Einsatz der Katzenschutz-Teams hat seine Grenzen. Mit jedem geretteten Kitten wächst nicht nur die Verantwortung der Tierschützer:innen, sondern auch der Bedarf an Futter, Medikamenten und tierärztlicher Versorgung. Gleichzeitig wird der Platz für die Tiere immer knapper. Joanna bringt die Situation auf den Punkt: „Die Situation ist oft spitz auf Knopf: Keine Pflegestellen und im Asyl kein Platz zur Aufnahme. Bei Überbelegung brechen sofort Krankheiten aus. Die Tierarztkosten explodieren!“ Auch das von Herzpfoten e.V. betreute Projekt in Litauen stößt regelmäßig an seine Grenzen. „Das Tierheim ist überfüllt. Zurzeit besteht Aufnahmestopp“, berichtet Reda. Dabei ist gerade schnelle Hilfe für die jüngsten Samtpfoten oft entscheidend.
Mehr als „nur“ Nahrung
Besonders in den ersten Lebensmonaten entscheidet die richtige Ernährung über die Zukunft eines Kittens. Knochen, Organe und das Immunsystem entwickeln sich in dieser Zeit besonders schnell. Fehlen wichtige Nährstoffe, drohen Wachstumsstörungen, Krankheiten oder langfristige gesundheitliche Schäden. Hochwertiges Kittenfutter ist deshalb weit mehr als nur ein gefüllter Napf – es bildet die Grundlage für einen gesunden Start ins Leben. Doch genau diese Versorgung stellt viele Projekte vor enorme finanzielle Herausforderungen. „Manchmal müssen wir überlegen, welche Rechnung wir zuerst bezahlen – Tierarzt oder Futter. Dieser Gedanke verursacht enormen Stress“, beschreibt Raquel von Gat Celoni die schwierige Situation in Spanien.
Ende des Leids noch nicht erreicht
Ob in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn oder Spanien - die Kittenflut reißt nicht ab. Immer neue Katzenbabys brauchen Hilfe, während die Tierschutzprojekte längst an ihrer Belastungsgrenze arbeiten.. Die Leidtragenden sind die Kleinsten: Sie können nichts dafür, wo sie geboren wurden oder warum sie niemand haben wollte. Trotzdem kämpfen die Tierschützer:innen jeden Tag darum, ihnen Schutz, medizinische Versorgung und die Chance auf ein liebevolles Zuhause zu schenken. Doch Entlastung ist nicht in Sicht.„Wir haben aktuell noch trächtige Katzen bei uns. Wir wissen noch nicht, wie viele Kitten uns noch erwarten…“, erklärt Sandra vom Tierschutzverein Unna e.V. besorgt.
Die Tierschützer:innen des Freundeskreises „Die Vergessenen“ e.V., von Herzpfoten e.V., NOAH Tierheim Ungarn e.V., dem Tierschutzverein Unna e.V. sowie Gat Celoni hoffen auf deine Unterstützung.
Jeder gefüllte Napf hilft dabei, den kleinsten Samtpfoten Europas einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig entlastet deine Hilfe die Tierschützer:innen und ermöglicht es ihnen, auch das nächste Kitten aufzunehmen, das ohne ihre Hilfe keine Chance hätte.
+++ Unzählige Kitten werden jedes Jahr ausgesetzt oder herrenlos geboren +++ Fünf Tierschutzprojekte in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn und Spanien stemmen die Kittenflut +++ Fehlende Kastrationen und überfüllte Tierheime verschärfen die Situation +++ Steigende Tierarztkosten und volle Aufnahmestationen bringen die Helfer:innen an ihre Grenzen +++
Für viele Tierschützer:innen hat die härteste Zeit des Jahres längst begonnen. Seit Beginn der Kittenflut im Frühjahr füllen sich Tierheime und Auffangstationen Woche für Woche mit neuen Notfällen. Kaum ist ein Wurf versorgt, wartet bereits der nächste auf Hilfe. Winzige Kitten werden auf Parkplätzen, Bauernhöfen oder neben Müllcontainern entdeckt, in Kartons vor den Toren der Tierheime ausgesetzt oder gemeinsam mit ihren geschwächten Müttern von der Straße gerettet. Für viele von ihnen entscheidet sich schon in den ersten Lebenstagen, ob sie überleben.
Joanna vom Freundeskreis „Die Vergessenen“ e.V. beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge: „Der Beginn der Kittenzeit hängt inzwischen stark vom Wetter ab. Milde Winter führen dazu, dass Katzen früher Nachwuchs bekommen. Dadurch beginnt die Kittenflut teilweise deutlich früher als noch vor einigen Jahren. Aktuell scheint sie kaum noch ein Ende zu nehmen. Wir kommen nicht zur Ruhe!“
Diese Erfahrung teilen auch Herzpfoten e.V., der Förderverein NOAH Tierheim Ungarn e.V., der Tierschutzverein Unna e.V. und Gat Celoni. Jahr für Jahr nehmen sie unzählige Kitten auf, ziehen verwaiste Katzenbabys mit der Flasche groß und versorgen kranke und geschwächte Tiere. Doch die Zahl der Notfälle steigt schneller als ihre Möglichkeiten. Steigende Tierarztkosten, fehlende Pflegestellen und immer leerere Futterlager bringen die Projekte zunehmend an ihre Belastungsgrenze.
Mit einer großen Futterlieferung möchten wir die fünf Tierschutzprojekte dabei unterstützen, ihre kleinsten Schützlinge zu versorgen. Können die Kitten auf deine Unterstützung zählen?
Belastungsprobe: Jahr für Jahr
Ob in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn oder Spanien: Die Helfer:innen berichten nahezu übereinstimmend von derselben Entwicklung. Sobald die ersten Kitten geboren werden, steigt die Zahl der Hilferufe sprunghaft an. „Zurzeit werden wir von Kitten regelrecht überflutet. Mithilfe von Pflegestellen versuchen wir, so viele wie möglich aufzunehmen“, berichtet Reda von Herzpfoten e.V. Viele Jungtiere stammen von unkastrierten Straßen-, Hof- oder Hauskatzen. Werden sie nicht rechtzeitig gefunden, droht ihnen ein grausames Ende. „Für die Kleinsten ist die Gefahr, zu verhungern oder überfahren zu werden, riesig“, schildert Joanna die traurige Realität.
Herzzerreißende Geschichten
Hinter jeder Rettung steckt ein Schicksal. Viele Kitten werden völlig entkräftet gefunden, andere liegen zwischen Müll, werden auf verlassenen Grundstücken entdeckt oder gemeinsam mit ihrer Mutter in letzter Sekunde in Sicherheit gebracht. Oft entscheidet nicht mehr als ein Zufall darüber, ob sie überleben oder unbemerkt verschwinden.
Besonders bewegt hat uns die Geschichte von „Schneewittchen“, von der die spanische Tierschützerin Raquel von Gat Celoni berichtet: „Die Katzenmama wurde in einem Karton gefunden. Daneben, in einer Plastiktüte mit kleinen Luftlöchern, ihre fünf neugeborenen Kitten. Man brachte sie zu uns, doch trotz aller Bemühungen haben wir den Kampf um das Leben der Mutter verloren. Ihre fünf Kitten konnten wir retten, aber dieser Verlust war ein schwerer Schlag für uns alle.“
Auch das Team des NOAH Tierheims in Ungarn erlebt jedes Jahr Schicksale, die kaum zu ertragen sind. Erst vor wenigen Monaten wurden drei neugeborene Kitten in einem Eimer ausgesetzt. Für eines der Katzenbabys kam jede Hilfe zu spät. Diese Schicksale stehen stellvertretend für viele andere Katzenfamilien und Kitten, die ohne die Hilfe engagierter Tierschützer:innen niemals eine Chance gehabt hätten.
Kein Platz mehr!
Doch auch der Einsatz der Katzenschutz-Teams hat seine Grenzen. Mit jedem geretteten Kitten wächst nicht nur die Verantwortung der Tierschützer:innen, sondern auch der Bedarf an Futter, Medikamenten und tierärztlicher Versorgung. Gleichzeitig wird der Platz für die Tiere immer knapper. Joanna bringt die Situation auf den Punkt: „Die Situation ist oft spitz auf Knopf: Keine Pflegestellen und im Asyl kein Platz zur Aufnahme. Bei Überbelegung brechen sofort Krankheiten aus. Die Tierarztkosten explodieren!“ Auch das von Herzpfoten e.V. betreute Projekt in Litauen stößt regelmäßig an seine Grenzen. „Das Tierheim ist überfüllt. Zurzeit besteht Aufnahmestopp“, berichtet Reda. Dabei ist gerade schnelle Hilfe für die jüngsten Samtpfoten oft entscheidend.
Mehr als „nur“ Nahrung
Besonders in den ersten Lebensmonaten entscheidet die richtige Ernährung über die Zukunft eines Kittens. Knochen, Organe und das Immunsystem entwickeln sich in dieser Zeit besonders schnell. Fehlen wichtige Nährstoffe, drohen Wachstumsstörungen, Krankheiten oder langfristige gesundheitliche Schäden. Hochwertiges Kittenfutter ist deshalb weit mehr als nur ein gefüllter Napf – es bildet die Grundlage für einen gesunden Start ins Leben. Doch genau diese Versorgung stellt viele Projekte vor enorme finanzielle Herausforderungen. „Manchmal müssen wir überlegen, welche Rechnung wir zuerst bezahlen – Tierarzt oder Futter. Dieser Gedanke verursacht enormen Stress“, beschreibt Raquel von Gat Celoni die schwierige Situation in Spanien.
Ende des Leids noch nicht erreicht
Ob in Deutschland, Polen, Litauen, Ungarn oder Spanien - die Kittenflut reißt nicht ab. Immer neue Katzenbabys brauchen Hilfe, während die Tierschutzprojekte längst an ihrer Belastungsgrenze arbeiten.. Die Leidtragenden sind die Kleinsten: Sie können nichts dafür, wo sie geboren wurden oder warum sie niemand haben wollte. Trotzdem kämpfen die Tierschützer:innen jeden Tag darum, ihnen Schutz, medizinische Versorgung und die Chance auf ein liebevolles Zuhause zu schenken. Doch Entlastung ist nicht in Sicht.„Wir haben aktuell noch trächtige Katzen bei uns. Wir wissen noch nicht, wie viele Kitten uns noch erwarten…“, erklärt Sandra vom Tierschutzverein Unna e.V. besorgt.
Die Tierschützer:innen des Freundeskreises „Die Vergessenen“ e.V., von Herzpfoten e.V., NOAH Tierheim Ungarn e.V., dem Tierschutzverein Unna e.V. sowie Gat Celoni hoffen auf deine Unterstützung.
Jeder gefüllte Napf hilft dabei, den kleinsten Samtpfoten Europas einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig entlastet deine Hilfe die Tierschützer:innen und ermöglicht es ihnen, auch das nächste Kitten aufzunehmen, das ohne ihre Hilfe keine Chance hätte.
Träger und Verantwortliche
