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Geflüchtete syrische Frauen und Mädchen im Libanon stärken

Freiburg im Breisgau, Deutschland
372,99 €

Projektbedarf

Syrische Frauen und Mädchen, die als Flüchtlinge im Libanon leben, entwickeln Zukunftsperspektiven.

75% finanziert | 126,01 € fehlen noch
mehr weniger
499,00 € Bedarf insgesamt
350,00 € aus Eigenmitteln vorhanden
22,99 € mit Gooding gesammelt
126,01 € fehlen noch

Projektbeschreibung

Im Beratungszentrum erhalten geflüchtete syrische Frauen und Mädchen im Libanon in einem geschützten Raum kostenlose Sozialberatung und nehmen an therapeutischen Einzel- oder Gruppengesprächen teil. Außerdem bietet die lokale Partnerorganisation von AMICA e.V. Aktivitäten die Drama- und Kunsttherapie sowie Storytelling an. Einige der Frauen lassen sich zu Multiplikatorinnen weiterbilden und sprechen mit anderen Flüchtlingen über die Notwendigkeit von Schutz vor Gewalt und über die Gefahren von Frühverheiratungen. Außerdem haben sie eine Nähwerkstatt und ein Recyclingprojekt aufgebaut, mit dem sie sich ein kleines Einkommen sichern.

Ein kleines Land mit großen Problemen: Seit dem Beginn des Syrienkriegs hat der Libanon gemessen der ursprünglichen Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Statistisch gesehen, ist jeder vierte bis fünfte im Libanon lebende Mensch ein Flüchtling. Etwa 78 Prozent der syrischen Flüchtlinge im Libanon sind Frauen und Kinder. Manche haben seit Jahren kein festes Dach über dem Kopf, es fehlt an Nahrungsmitteln, Kleidern, Strom und Schuldbildung. Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt sind an der Tagesordnung. Besonders häufig leiden Frauen und Mädchen unter Früh- und Zwangsverheiratungen, die mit dem Bürgerkrieg in Syrien sprunghaft angesteigen sind.

Das Projekt stärkt das Selbstbewusstsein der syrischen Frauen und Mädchen und trägt dazu bei, dass sie zukünftig ein selbstbestimmteres und unabhängigeres Leben führen. Sie nehmen eine aktivere Rolle ein, erfahren mehr über ihre Rechte und fordern diese konsequenter ein. Indem sie Selbsthilfegruppen aufbauen, schaffen die Frauen sich Hilfe zur Selbsthilfe. Die Aktivitäten des Projekts haben Vorbildcharakter: Andere Organisationen und staatliche Ämter greifen z.B. die Idee der Multiplikatorinnen und des Aufbaus von Selbsthilfegruppen in ihr Programm auf. Auf gesellschaftlicher Ebene engagieren sich auch Männer und Jungen zunehmend gegen Gewalt und für Frauenrechte.

Träger und Verantwortliche

AMICA e.V.
Freiburg im Breisgau, Deutschland

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