Einzige Katzenzuflucht vor dem Kollaps
+++ Eine Region ohne Katzenlobby +++ Kein öffentliches Tierheim +++ Kastrationszuschüsse ausgeblieben +++ Ein Team, das kaum noch kann +++ Jeder Tag körperlich und emotional hoch belastend +++ Bitte unterstütze den südbrandenburgischen Tierschutz +++
„Viele halten das im Tierschutz gar nicht lange durch.“ – Anja von Tierhilfe Südbrandenburg e.V.
In der ländlich geprägten Elbe-Elster-Region in Brandenburg kämpfen unzählige Katzen täglich ums Überleben. Gleichzeitig stoßen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich um sie kümmern, zunehmend an ihre Grenzen. Der Tierschutzverein Tierhilfe Südbrandenburg e.V. ist für hungernde, kranke und verletzte Tiere meist die einzige Hoffnung. Rund um die Stadt Herzberg versorgt das Team 120 bis 140 Katzen auf 13 privaten Pflegestellen, füttert rund 50 Tiere an Futterstellen und betreibt das Projekt „Tea Cats“ für besonders sensible oder schutzbedürftige Tiere. Was nach einem großen Netzwerk klingt, wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen, die jeden Tag versuchen aufzufangen, was andernorts längst ein Tierheim leisten müsste.
Doch genau das gibt es nicht. Im gesamten Elbe-Elster-Landkreis existiert kein öffentliches Tierheim. So schließt der private Verein eine Lücke, die im Prinzip Sache der Kommunen wäre – genau wie die Kastrationszuschüsse für frei lebende Katzen, von denen dieses Jahr kein Cent beim Verein angekommen ist. Zudem gehen Spenden zurück und die Tierarztkosten steigen. Fast alle Tiere kommen krank oder verletzt in den Tierschutz. Die aktuelle Kittensaison könnte die Situation nun endgültig an ihre Belastungsgrenze bringen. „Dann überlegst du wirklich bei jedem Tier, dass du aufnimmst, kannst du dir das noch leisten?“, sagt Anja.
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende, damit die Katzen satt werden, medizinisch versorgt bleiben und Mittel für dringende medizinische Hilfe frei werden.
Niemand zuständig. Kein Tierheim als Auffangnetz
Während es für Hunde im Landkreis feste Ansprechpartner und Zuständigkeiten gibt, sieht die Realität für Katzen oft ganz anders aus. Viele werden als herrenlos oder wild eingestuft und fallen damit durch jedes Raster. Genau deshalb landet der Anruf häufig bei der Tierhilfe Südbrandenburg, wenn irgendwo Kitten auf einem Dachboden entdeckt werden, eine verletzte Katze gefunden wird oder ein Wurf plötzlich ohne Versorgung dasteht. „Eine Katze hat hier bei uns eigentlich recht wenig Lobby“, sagt Anja. Für die Tiere macht das einen gewaltigen Unterschied. Denn ohne öffentliches Tierheim bleibt oft nur der Verein, der einspringt – unabhängig davon, ob noch Platz, Zeit oder finanzielle Mittel vorhanden sind.
Ausbleibende Kastrationen wirken wie Brandbeschleuniger
Kaum etwas verhindert so viel Tierleid wie eine rechtzeitige Kastration. Bleiben sie aus, wächst die Zahl der Katzen rasant. Wie schnell das passieren kann, zeigt ein Fall aus dem Alltag der Tierschützerinnen: Aus einer einzigen zugelaufenen Katze wurden auf einem Privatgrundstück innerhalb von zwei Jahren 20 Katzen - sogar Inzuchtfälle traten auf. Trotz Hilfsangeboten wurde nicht gehandelt. Solche Fälle sind keine Ausnahme. Doch aktuell kann der Verein kaum Kastrationen finanzieren, weil öffentliche Zuschüsse dieses Jahr nicht ausgezahlt wurden. Umso wichtiger ist jede Futterspende: Sie entlastet den Verein und macht Mittel frei, die direkt in Kastrationen fließen können und damit weiteres Leid verhindern.
Gefüttert und alles nur verschlimmert
Viele Menschen handeln aus Mitgefühl - und verschärfen die Situation ungewollt. So werden zugelaufene Katzen oft monatelang oder sogar Jahre von Menschen gefüttert, aber nicht gemeldet, kastriert oder medizinisch versorgt. Erst wenn Kitten geboren werden, die Zahl der Tiere steigt oder alles außer Kontrolle gerät, wird der Verein gerufen. Dann sollen die Ehrenamtlichen plötzlich lösen, was über lange Zeit entstanden ist. Für das Team bedeutet das zusätzliche Einsätze, neue Kosten und weitere Tiere, obwohl die Kapazitäten längst ausgeschöpft sind. Besonders frustrierend: Häufig handelt es sich nicht um „echte Streuner“. Viele dieser Tiere hatten irgendwann einmal ein Zuhause oder stammen von Katzen ab, um die sich niemand ausreichend gekümmert hat. Das eigentliche Problem beginnt also meist nicht auf der Straße, sondern bei menschlicher Verantwortungslosigkeit.
Immer neue Katzen und zu wenige Vermittlungen
Die Tierhilfe Südbrandenburg e.V. arbeitet ständig am Limit. Rund 140 Katzen auf 13 Pflegestellen und etwa 50 kastrierte Tiere an Futterstellen müssen täglich versorgt werden. Mit dem Projekt „Tea Cats“ hat der Verein zusätzliche Kapazitäten für besonders sensible Fälle wie Mutterkatzen mit Kitten, mutterlose Jungtiere oder Teeniegruppen geschaffen. Gleichzeitig werden zahme Katzen vermittelt - doch kaum zieht eine Katze aus, warten oft schon zwei neue Notfälle auf einen Platz. „Wir sind eigentlich immer voll. Eine zieht aus und zwei ziehen wieder ein.“ So entsteht ein Kreislauf, aus dem der Verein kaum herauskommt.
Futterspenden helfen nicht nur gegen Hunger
Die Versorgung von mehr als 170 Katzen kostet jeden Monat enorme Summen. Allein die Tierarztkosten liegen in den belastungsstarken Monaten bei rund 6.000 Euro. Schon ein einziges Kitten verursacht Kosten für Tests, Impfungen, Entwurmungen, Futter und medizinische Versorgung. Wird ein Tier krank oder verletzt, gehen die Kosten teils stark nach oben. „Auf einmal kommen dann wieder 4.500 Euro für drei Paletten Futter dazu.“ Genau deshalb bewirken Futterspenden so viel mehr: Sie sorgen dafür, dass Gelder dort eingesetzt werden können, wo sie Leben retten: Bei Kastrationen, Operationen, Diagnostik, Impfungen und Notfällen.
Tierschutz heißt Leid, Erschöpfung, Angst
Wer an Tierschutz denkt, denkt oft an gerettete Katzenbabys und glückliche Vermittlungen. Die Realität sieht häufig anders aus. Anja und ihr Team erleben kranke Tiere, schwer verletzte Fundkatzen, verwahrloste Würfe und Fälle von Tierquälerei, die sie nie wieder vergessen werden. Sie erleben Katzen, die trotz aller Bemühungen sterben, und Situationen, in denen jede Hilfe zu spät kommt. Gleichzeitig müssen sie sich mit Beschimpfungen, Konflikten und manchmal sogar Bedrohungen auseinandersetzen. Einige Fälle können nicht einmal öffentlich gezeigt werden, obwohl genau diese Bilder verdeutlichen würden, warum Hilfe so dringend benötigt wird. „Die denken immer alle, Tierschutz heißt Katzenbabys streicheln. Nein. Das ist oft genau das Gegenteil.“
Futter rettet Leben
Die Tierhilfe Südbrandenburg e.V. steckt nicht wegen eines einzelnen Problems in der Krise. Es ist die Summe vieler Belastungen: Fehlende Kastrationszuschüsse, steigende Kosten, sinkende Spenden, immer neue Notfälle und eine Region, in der Katzen noch immer zu wenig Schutz erfahren. Trotzdem versucht der Verein Tag für Tag, diese Lücke mit privaten Pflegestellen, betreuten Futterstellen, dem Projekt Tea Cats und unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz zu schließen. Doch die Belastungsgrenze ist längst erreicht. „Wenn mich jetzt jemand anruft und sagt, hier hat eine Katze sechs Kitten bekommen, dann stehen wir da und wissen nicht mehr, was wir tun sollen.“
Bitte unterstütze die Katzen in Elbe-Elster jetzt mit deiner Futterspende. Hilf den Katzen ohne Lobby und dem engagierten Team, das für seine Tiere jeden Tag am Limit kämpft.
+++ Eine Region ohne Katzenlobby +++ Kein öffentliches Tierheim +++ Kastrationszuschüsse ausgeblieben +++ Ein Team, das kaum noch kann +++ Jeder Tag körperlich und emotional hoch belastend +++ Bitte unterstütze den südbrandenburgischen Tierschutz +++
„Viele halten das im Tierschutz gar nicht lange durch.“ – Anja von Tierhilfe Südbrandenburg e.V.
In der ländlich geprägten Elbe-Elster-Region in Brandenburg kämpfen unzählige Katzen täglich ums Überleben. Gleichzeitig stoßen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich um sie kümmern, zunehmend an ihre Grenzen. Der Tierschutzverein Tierhilfe Südbrandenburg e.V. ist für hungernde, kranke und verletzte Tiere meist die einzige Hoffnung. Rund um die Stadt Herzberg versorgt das Team 120 bis 140 Katzen auf 13 privaten Pflegestellen, füttert rund 50 Tiere an Futterstellen und betreibt das Projekt „Tea Cats“ für besonders sensible oder schutzbedürftige Tiere. Was nach einem großen Netzwerk klingt, wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen, die jeden Tag versuchen aufzufangen, was andernorts längst ein Tierheim leisten müsste.
Doch genau das gibt es nicht. Im gesamten Elbe-Elster-Landkreis existiert kein öffentliches Tierheim. So schließt der private Verein eine Lücke, die im Prinzip Sache der Kommunen wäre – genau wie die Kastrationszuschüsse für frei lebende Katzen, von denen dieses Jahr kein Cent beim Verein angekommen ist. Zudem gehen Spenden zurück und die Tierarztkosten steigen. Fast alle Tiere kommen krank oder verletzt in den Tierschutz. Die aktuelle Kittensaison könnte die Situation nun endgültig an ihre Belastungsgrenze bringen. „Dann überlegst du wirklich bei jedem Tier, dass du aufnimmst, kannst du dir das noch leisten?“, sagt Anja.
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende, damit die Katzen satt werden, medizinisch versorgt bleiben und Mittel für dringende medizinische Hilfe frei werden.
Niemand zuständig. Kein Tierheim als Auffangnetz
Während es für Hunde im Landkreis feste Ansprechpartner und Zuständigkeiten gibt, sieht die Realität für Katzen oft ganz anders aus. Viele werden als herrenlos oder wild eingestuft und fallen damit durch jedes Raster. Genau deshalb landet der Anruf häufig bei der Tierhilfe Südbrandenburg, wenn irgendwo Kitten auf einem Dachboden entdeckt werden, eine verletzte Katze gefunden wird oder ein Wurf plötzlich ohne Versorgung dasteht. „Eine Katze hat hier bei uns eigentlich recht wenig Lobby“, sagt Anja. Für die Tiere macht das einen gewaltigen Unterschied. Denn ohne öffentliches Tierheim bleibt oft nur der Verein, der einspringt – unabhängig davon, ob noch Platz, Zeit oder finanzielle Mittel vorhanden sind.
Ausbleibende Kastrationen wirken wie Brandbeschleuniger
Kaum etwas verhindert so viel Tierleid wie eine rechtzeitige Kastration. Bleiben sie aus, wächst die Zahl der Katzen rasant. Wie schnell das passieren kann, zeigt ein Fall aus dem Alltag der Tierschützerinnen: Aus einer einzigen zugelaufenen Katze wurden auf einem Privatgrundstück innerhalb von zwei Jahren 20 Katzen - sogar Inzuchtfälle traten auf. Trotz Hilfsangeboten wurde nicht gehandelt. Solche Fälle sind keine Ausnahme. Doch aktuell kann der Verein kaum Kastrationen finanzieren, weil öffentliche Zuschüsse dieses Jahr nicht ausgezahlt wurden. Umso wichtiger ist jede Futterspende: Sie entlastet den Verein und macht Mittel frei, die direkt in Kastrationen fließen können und damit weiteres Leid verhindern.
Gefüttert und alles nur verschlimmert
Viele Menschen handeln aus Mitgefühl - und verschärfen die Situation ungewollt. So werden zugelaufene Katzen oft monatelang oder sogar Jahre von Menschen gefüttert, aber nicht gemeldet, kastriert oder medizinisch versorgt. Erst wenn Kitten geboren werden, die Zahl der Tiere steigt oder alles außer Kontrolle gerät, wird der Verein gerufen. Dann sollen die Ehrenamtlichen plötzlich lösen, was über lange Zeit entstanden ist. Für das Team bedeutet das zusätzliche Einsätze, neue Kosten und weitere Tiere, obwohl die Kapazitäten längst ausgeschöpft sind. Besonders frustrierend: Häufig handelt es sich nicht um „echte Streuner“. Viele dieser Tiere hatten irgendwann einmal ein Zuhause oder stammen von Katzen ab, um die sich niemand ausreichend gekümmert hat. Das eigentliche Problem beginnt also meist nicht auf der Straße, sondern bei menschlicher Verantwortungslosigkeit.
Immer neue Katzen und zu wenige Vermittlungen
Die Tierhilfe Südbrandenburg e.V. arbeitet ständig am Limit. Rund 140 Katzen auf 13 Pflegestellen und etwa 50 kastrierte Tiere an Futterstellen müssen täglich versorgt werden. Mit dem Projekt „Tea Cats“ hat der Verein zusätzliche Kapazitäten für besonders sensible Fälle wie Mutterkatzen mit Kitten, mutterlose Jungtiere oder Teeniegruppen geschaffen. Gleichzeitig werden zahme Katzen vermittelt - doch kaum zieht eine Katze aus, warten oft schon zwei neue Notfälle auf einen Platz. „Wir sind eigentlich immer voll. Eine zieht aus und zwei ziehen wieder ein.“ So entsteht ein Kreislauf, aus dem der Verein kaum herauskommt.
Futterspenden helfen nicht nur gegen Hunger
Die Versorgung von mehr als 170 Katzen kostet jeden Monat enorme Summen. Allein die Tierarztkosten liegen in den belastungsstarken Monaten bei rund 6.000 Euro. Schon ein einziges Kitten verursacht Kosten für Tests, Impfungen, Entwurmungen, Futter und medizinische Versorgung. Wird ein Tier krank oder verletzt, gehen die Kosten teils stark nach oben. „Auf einmal kommen dann wieder 4.500 Euro für drei Paletten Futter dazu.“ Genau deshalb bewirken Futterspenden so viel mehr: Sie sorgen dafür, dass Gelder dort eingesetzt werden können, wo sie Leben retten: Bei Kastrationen, Operationen, Diagnostik, Impfungen und Notfällen.
Tierschutz heißt Leid, Erschöpfung, Angst
Wer an Tierschutz denkt, denkt oft an gerettete Katzenbabys und glückliche Vermittlungen. Die Realität sieht häufig anders aus. Anja und ihr Team erleben kranke Tiere, schwer verletzte Fundkatzen, verwahrloste Würfe und Fälle von Tierquälerei, die sie nie wieder vergessen werden. Sie erleben Katzen, die trotz aller Bemühungen sterben, und Situationen, in denen jede Hilfe zu spät kommt. Gleichzeitig müssen sie sich mit Beschimpfungen, Konflikten und manchmal sogar Bedrohungen auseinandersetzen. Einige Fälle können nicht einmal öffentlich gezeigt werden, obwohl genau diese Bilder verdeutlichen würden, warum Hilfe so dringend benötigt wird. „Die denken immer alle, Tierschutz heißt Katzenbabys streicheln. Nein. Das ist oft genau das Gegenteil.“
Futter rettet Leben
Die Tierhilfe Südbrandenburg e.V. steckt nicht wegen eines einzelnen Problems in der Krise. Es ist die Summe vieler Belastungen: Fehlende Kastrationszuschüsse, steigende Kosten, sinkende Spenden, immer neue Notfälle und eine Region, in der Katzen noch immer zu wenig Schutz erfahren. Trotzdem versucht der Verein Tag für Tag, diese Lücke mit privaten Pflegestellen, betreuten Futterstellen, dem Projekt Tea Cats und unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz zu schließen. Doch die Belastungsgrenze ist längst erreicht. „Wenn mich jetzt jemand anruft und sagt, hier hat eine Katze sechs Kitten bekommen, dann stehen wir da und wissen nicht mehr, was wir tun sollen.“
Bitte unterstütze die Katzen in Elbe-Elster jetzt mit deiner Futterspende. Hilf den Katzen ohne Lobby und dem engagierten Team, das für seine Tiere jeden Tag am Limit kämpft.
Träger und Verantwortliche
