Brennpunkt: Ausgesetzte Hunde an der Grenze
+++ Drei Frauen sind das einzige Rettungsnetz an der kroatisch-ungarischen Grenze +++ Versorgung von 160 Hunden ohne städtische Unterstützung +++ Futterspenden als Existenzsicherung für Shelter und Pflegestellen +++
„Es sind immer zwei Hände zu wenig. Wir lassen keinen Hund einfach auf der Straße zurück. Egal, wer anruft oder wann – wir versuchen immer, eine Lösung zu finden“, berichtet Tierschützerin Ivana.
In der strukturschwachen Region Slawonien, rund um die kroatische Ortschaft Donji Miholjac, kämpfen Ivana und ihr Team gegen ein endloses Leid - oft unsichtbar für die Außenwelt. Hunde werden ausgesetzt, krank zurückgelassen oder streifen orientierungslos durch Felder, Wälder und Dörfer. Viele von ihnen sind alt, verletzt oder viel zu schwach, um allein zu überleben.
Wo staatliche Hilfe kaum greift und viele Menschen selbst ums tägliche Auskommen kämpfen, übernimmt ein kleiner Verein die Verantwortung für rund 160 Hunde. Udruga Boby DM – unterstützt durch itv Grenzenlos e.V. – ist für viele dieser Tiere die einzige Chance auf Versorgung, medizinische Hilfe und ein Leben ohne Hunger.
Das Team aus nur drei Frauen versorgt dabei nicht nur 60 Hunde im eigenen Shelter, sondern noch 100 weitere in Pflegestellen, auf Grundstücken oder bei Menschen, die selbst kaum genug haben - und trotzdem helfen. Die Frauen versuchen mit Futter und medizinischer Versorgung zu unterstützen, damit die Hunde nicht erneut auf der Straße landen. Futterspenden sind hier der entscheidende Hebel: Sie ermöglichen es, dass die Tiere nicht hungern müssen, während die knappen privaten Gelder der Tierschützerinnen in lebensrettende medizinische Behandlungen fließen können.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit die Hunde nicht hungern müssen.
Brennpunkt Grenzregion
Die ohnehin angespannte Situation spitzt sich weiter zu. In der Grenzregion zu Ungarn werden immer wieder Hunde ausgesetzt oder einfach zurückgelassen – auf Feldern, an Straßenrändern oder in abgelegenen Gebieten. Manche stammen aus Haushalten, die sie nicht mehr versorgen können, andere wurden bewusst ihrem Schicksal überlassen – in der Hoffnung, dass sich irgendjemand ihrer annimmt. Doch diese Hoffnung trifft auf eine Region, die selbst kaum Ressourcen hat. Viele Menschen leben in Armut und können ihre eigenen Tiere nur schwer versorgen. Jeder neue Notfall bringt das fragile Hilfssystem der drei Tierschützerinnen näher an seine Grenzen. „Die Situation für Hunde in unserer Region ist sehr schwierig“, beschreibt Ivana den Alltag, der längst von permanenter Überforderung geprägt ist. Ohne Verträge mit der Stadt und ohne verlässliche Unterstützung betreiben die drei Frauen ein privates Auffangnetz, das für all diese Hunde zur letzten Zuflucht wird – damit sie nicht herrenlos und schutzlos auf der Straße enden.
Wenn das Schicksal doppelt zuschlägt
Viele der Hunde, die in Ivanas Shelter ankommen, tragen nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wunden. Geschichten wie die von Rex zeigen, wie viel Leid hinter einem einzelnen Tier steckt. Nach einem Brand verlor er sein Herrchen und somit seinen einzigen Bezugspunkt - und kämpft gleichzeitig mit schwerer Krankheit. Oder Gromo, der mit gebrochenen Beinen und einem Seil um den Hals im Wald gefunden wurde. Diese Sorgenkinder benötigen teure Medikamente, Spezialfutter, Zeit, Geduld - und Menschen, die sie nicht aufgeben. Da der Verein ohne festen Vertrag mit der Stadt arbeitet, müssen Ivana und ihre Kolleginnen oft privat finanziell einspringen, um die medizinische Grundversorgung zu sichern. „Besonders schwierig ist die Versorgung mit Futter, während die Preise für Tiernahrung ständig steigen“, erklärt Ivana besorgt angesichts der wachsenden Zahl an Notfällen.
Die Last auf wenigen Schultern
Hinter all dem stehen nur drei Frauen. Ivana, die als Lehrerin arbeitet, und ihre zwei Mitstreiterinnen leisten den gesamten Tierschutz ehrenamtlich nach ihrem eigentlichen Feierabend. Sie fahren täglich zu den Hunden, reinigen Unterkünfte, verteilen Futter, verabreichen Medikamente und organisieren Tierarztbesuche. Sie reagieren auf Notfälle, suchen Pflegestellen, koordinieren Vermittlungen. „Wir alle haben zusätzlich unsere regulären Berufe und übernehmen den Tierschutz neben unserem eigentlichen Alltag“, verdeutlicht das Team die enorme körperliche und psychische Belastung, während sie oft bis tief in die Nacht Tierarztrechnungen aus eigener Tasche begleichen. In einer Gegend, in der ehrenamtliche Hilfe selten ist, lastet die Verantwortung für insgesamt 160 Leben auf nur sechs Händen.
Ein Zeichen der Wertschätzung setzen
Trotz der widrigen Umstände geben die Tierschützerinnen nicht auf. Sie leisten wichtige Präventionsarbeit in Schulen, sprechen mit Kindern über Tierwohl und versuchen, langfristig etwas zu verändern - in einer Region, in der viele Probleme tief verwurzelt sind. Doch Hilfe von außen kennen sie kaum. Große Spenden oder regelmäßige Unterstützung sind selten. Eine Futterlieferung aus der feed a dog Community wäre für sie mehr als nur Hilfe – sie wäre ein Zeichen, dass ihr Einsatz gesehen wird und eine enorme moralische Unterstützung in ihrem einsamen Kampf. Svjetlana vom deutschen Verein itv Grenzenlos e.V. betont: „Viele dieser kroatischen kleinen Vereine sind sehr bescheiden und rechnen gar nicht damit, so große Hilfe zu erhalten, weil sie niemanden im Ausland kennen.“
Ein Wunder für die Bescheidenen
Obwohl der Verein in der Region für seine Transparenz und Hingabe geschätzt wird, bleibt die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung aufgrund der allgemeinen Armut gering. Für die Tierschützerinnen, die noch nie eine größere Futterlieferung erhalten haben, wäre eine volle Palette wie ein Wunder. Es würde ihnen den Rücken freihalten, um weiterhin täglich zwei Touren zu den Hunden zu fahren, Wunden zu versorgen und den Hunden, die oft lang auf eine Vermittlung warten müssen, eine Chance auf ein würdevolles Leben zu geben.
Bitte lass die Tierschützerinnen in Kroatien nicht allein. Deine Spende füllt die Näpfe und sichert die Existenz dieses einzigen Rettungsnetzes, das für hunderte Hunde in Slawonien die letzte Hoffnung gegen den Hunger bedeutet.
+++ Drei Frauen sind das einzige Rettungsnetz an der kroatisch-ungarischen Grenze +++ Versorgung von 160 Hunden ohne städtische Unterstützung +++ Futterspenden als Existenzsicherung für Shelter und Pflegestellen +++
„Es sind immer zwei Hände zu wenig. Wir lassen keinen Hund einfach auf der Straße zurück. Egal, wer anruft oder wann – wir versuchen immer, eine Lösung zu finden“, berichtet Tierschützerin Ivana.
In der strukturschwachen Region Slawonien, rund um die kroatische Ortschaft Donji Miholjac, kämpfen Ivana und ihr Team gegen ein endloses Leid - oft unsichtbar für die Außenwelt. Hunde werden ausgesetzt, krank zurückgelassen oder streifen orientierungslos durch Felder, Wälder und Dörfer. Viele von ihnen sind alt, verletzt oder viel zu schwach, um allein zu überleben.
Wo staatliche Hilfe kaum greift und viele Menschen selbst ums tägliche Auskommen kämpfen, übernimmt ein kleiner Verein die Verantwortung für rund 160 Hunde. Udruga Boby DM – unterstützt durch itv Grenzenlos e.V. – ist für viele dieser Tiere die einzige Chance auf Versorgung, medizinische Hilfe und ein Leben ohne Hunger.
Das Team aus nur drei Frauen versorgt dabei nicht nur 60 Hunde im eigenen Shelter, sondern noch 100 weitere in Pflegestellen, auf Grundstücken oder bei Menschen, die selbst kaum genug haben - und trotzdem helfen. Die Frauen versuchen mit Futter und medizinischer Versorgung zu unterstützen, damit die Hunde nicht erneut auf der Straße landen. Futterspenden sind hier der entscheidende Hebel: Sie ermöglichen es, dass die Tiere nicht hungern müssen, während die knappen privaten Gelder der Tierschützerinnen in lebensrettende medizinische Behandlungen fließen können.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit die Hunde nicht hungern müssen.
Brennpunkt Grenzregion
Die ohnehin angespannte Situation spitzt sich weiter zu. In der Grenzregion zu Ungarn werden immer wieder Hunde ausgesetzt oder einfach zurückgelassen – auf Feldern, an Straßenrändern oder in abgelegenen Gebieten. Manche stammen aus Haushalten, die sie nicht mehr versorgen können, andere wurden bewusst ihrem Schicksal überlassen – in der Hoffnung, dass sich irgendjemand ihrer annimmt. Doch diese Hoffnung trifft auf eine Region, die selbst kaum Ressourcen hat. Viele Menschen leben in Armut und können ihre eigenen Tiere nur schwer versorgen. Jeder neue Notfall bringt das fragile Hilfssystem der drei Tierschützerinnen näher an seine Grenzen. „Die Situation für Hunde in unserer Region ist sehr schwierig“, beschreibt Ivana den Alltag, der längst von permanenter Überforderung geprägt ist. Ohne Verträge mit der Stadt und ohne verlässliche Unterstützung betreiben die drei Frauen ein privates Auffangnetz, das für all diese Hunde zur letzten Zuflucht wird – damit sie nicht herrenlos und schutzlos auf der Straße enden.
Wenn das Schicksal doppelt zuschlägt
Viele der Hunde, die in Ivanas Shelter ankommen, tragen nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wunden. Geschichten wie die von Rex zeigen, wie viel Leid hinter einem einzelnen Tier steckt. Nach einem Brand verlor er sein Herrchen und somit seinen einzigen Bezugspunkt - und kämpft gleichzeitig mit schwerer Krankheit. Oder Gromo, der mit gebrochenen Beinen und einem Seil um den Hals im Wald gefunden wurde. Diese Sorgenkinder benötigen teure Medikamente, Spezialfutter, Zeit, Geduld - und Menschen, die sie nicht aufgeben. Da der Verein ohne festen Vertrag mit der Stadt arbeitet, müssen Ivana und ihre Kolleginnen oft privat finanziell einspringen, um die medizinische Grundversorgung zu sichern. „Besonders schwierig ist die Versorgung mit Futter, während die Preise für Tiernahrung ständig steigen“, erklärt Ivana besorgt angesichts der wachsenden Zahl an Notfällen.
Die Last auf wenigen Schultern
Hinter all dem stehen nur drei Frauen. Ivana, die als Lehrerin arbeitet, und ihre zwei Mitstreiterinnen leisten den gesamten Tierschutz ehrenamtlich nach ihrem eigentlichen Feierabend. Sie fahren täglich zu den Hunden, reinigen Unterkünfte, verteilen Futter, verabreichen Medikamente und organisieren Tierarztbesuche. Sie reagieren auf Notfälle, suchen Pflegestellen, koordinieren Vermittlungen. „Wir alle haben zusätzlich unsere regulären Berufe und übernehmen den Tierschutz neben unserem eigentlichen Alltag“, verdeutlicht das Team die enorme körperliche und psychische Belastung, während sie oft bis tief in die Nacht Tierarztrechnungen aus eigener Tasche begleichen. In einer Gegend, in der ehrenamtliche Hilfe selten ist, lastet die Verantwortung für insgesamt 160 Leben auf nur sechs Händen.
Ein Zeichen der Wertschätzung setzen
Trotz der widrigen Umstände geben die Tierschützerinnen nicht auf. Sie leisten wichtige Präventionsarbeit in Schulen, sprechen mit Kindern über Tierwohl und versuchen, langfristig etwas zu verändern - in einer Region, in der viele Probleme tief verwurzelt sind. Doch Hilfe von außen kennen sie kaum. Große Spenden oder regelmäßige Unterstützung sind selten. Eine Futterlieferung aus der feed a dog Community wäre für sie mehr als nur Hilfe – sie wäre ein Zeichen, dass ihr Einsatz gesehen wird und eine enorme moralische Unterstützung in ihrem einsamen Kampf. Svjetlana vom deutschen Verein itv Grenzenlos e.V. betont: „Viele dieser kroatischen kleinen Vereine sind sehr bescheiden und rechnen gar nicht damit, so große Hilfe zu erhalten, weil sie niemanden im Ausland kennen.“
Ein Wunder für die Bescheidenen
Obwohl der Verein in der Region für seine Transparenz und Hingabe geschätzt wird, bleibt die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung aufgrund der allgemeinen Armut gering. Für die Tierschützerinnen, die noch nie eine größere Futterlieferung erhalten haben, wäre eine volle Palette wie ein Wunder. Es würde ihnen den Rücken freihalten, um weiterhin täglich zwei Touren zu den Hunden zu fahren, Wunden zu versorgen und den Hunden, die oft lang auf eine Vermittlung warten müssen, eine Chance auf ein würdevolles Leben zu geben.
Bitte lass die Tierschützerinnen in Kroatien nicht allein. Deine Spende füllt die Näpfe und sichert die Existenz dieses einzigen Rettungsnetzes, das für hunderte Hunde in Slawonien die letzte Hoffnung gegen den Hunger bedeutet.
Träger und Verantwortliche
