250 Hunde, Tierschützer Dennis und kein Spielraum
+++ Rund 250 Hunde in Krestena, Griechenland, auf tägliche Futterversorgung angewiesen +++ Monatlich mehrere Paletten Trockenfutter nötig – ohne Unterstützung nicht zu stemmen +++ Einnahmen aus Spenden und Vermittlungen massiv eingebrochen +++ Tierarztschulden von rund 7.000 Euro aufgebaut +++ Hauptverantwortlicher Dennis gesundheitlich stark angeschlagen +++
„Wir brauchen jeden Monat vier bis fünf Paletten Hundefutter – und das ist wirklich nur das absolute Minimum, damit alle Hunde überhaupt satt werden“, sagt Kathi, Vereinsvorstand von Streunerpfoten e.V.
In Krestena, Griechenland, beginnt jeder Tag mit derselben Frage: Reicht das Futter für alle 250 Hunde? Das Leben der Tiere hängt allein an zwei Menschen: Tierschützer Dennis und seiner Mitarbeiterin Elpida. Jeden Tag stehen sie auf einem Gelände voller Tiere, die gefüttert, versorgt, gepflegt und beschützt werden müssen. Viele dieser Hunde wurden ausgesetzt, über Zäune geworfen, angebunden zurückgelassen oder als Welpen in Kartons entsorgt.
Der Zufluchtsort, den Dennis aufgebaut hat, ist kein großes Tierheim mit sicheren Strukturen im Rücken. Es ist ein Lebensprojekt, getragen von persönlichem Einsatz, Verzicht und Verantwortung. Unterstützt wird er vom deutschen Verein Streunerpfoten e.V. Doch die Einnahmen aus Spenden und Vermittlungen sind drastisch eingebrochen, und was bleibt, reicht nicht mehr für alles: Futter, Tierarztkosten, Kastrationen – alles konkurriert um dasselbe knappe Geld.
Eine Operation kann man verschieben, eine Rechnung stunden, eine Kastration auf später legen – aber Hunger lässt sich nicht aufschieben. Monat für Monat werden vier bis fünf Paletten Trockenfutter gebraucht. Nur damit alle Hunde überhaupt satt werden.
Jede Futterspende bedeutet hier nicht nur volle Näpfe. Sie schafft den einzigen Spielraum, den Dennis hat, um kranke Hunde zu versorgen, Schulden abzubauen und das fragile System am Laufen zu halten.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit Dennis nicht wählen muss, wer heute satt wird und wer nicht.
Kein Netz, das auffängt
Die Region um Krestena bietet kein staatliches System für herrenlose Hunde - zumindest kein tierfreundliches. Ein öffentliches Tierheim in der Gegend wurde von Streunerpfoten e.V. als katastrophal beschrieben – abgemagerte, kranke Hunde vegetieren hier an kurzen Ketten. Die Gemeinde übernimmt kaum Verantwortung. Statt Unterstützung zu leisten, wird Dennis angerufen, wenn irgendwo wieder ein Hund auftaucht, der “weg” muss. „Von der Gemeinde kommt kaum Unterstützung – im Gegenteil, sie rufen eher an und sagen: Hier ist wieder ein Hund, holt ihn bitte ab“, berichtet Kathi. Hunde werden ausgesetzt, irgendwo angebunden, über Zäune geworfen oder als Welpen in Kartons entsorgt. Viele vermehren sich unkontrolliert, weil Kastrationen schlicht nicht finanzierbar sind. Das Problem wächst – leise, dauerhaft und ohne öffentliche Gegenwehr.
Dennis und seine 250 Kinder
„Er spricht von den Hunden als seine ‚250 Kinder' – und genau so kümmert er sich auch um sie“, sagt Kathi. Was er aufgebaut hat, ist kein Verein, keine große Organisation – es ist ein Ein-Mann-Projekt mit persönlichem Einsatz weit über jede Grenze hinaus. Er hat private Besitztümer verkauft, um ein geeignetes Grundstück für die Hunde zu kaufen. Er repariert alles selbst, kauft erst, wenn Geld da ist, und füttert jeden Hund einzeln, damit kein Gramm verschwendet wird. Seine Mitarbeiterin Elpida steht ihm treu zur Seite – obwohl sie kaum bezahlt werden kann. Gemeinsam stemmen sie eine Aufgabe, für die eigentlich ein ganzes Team nötig wäre. Viele der Hunde in seiner Obhut sind groß, alt, krank oder haben Einschränkungen. Sie werden keine neue Familie finden. Und doch wird sich um jeden einzelnen gekümmert – täglich, ohne Ausnahme, auf unbestimmte Zeit.
Futter oder Operation – eine unmögliche Wahl
Der größte und zugleich unvermeidbare Kostenpunkt ist das Futter. Vier bis fünf Paletten Trockenfutter werden monatlich benötigt. Das bedeutet: Mehrere tausend Euro müssen jeden Monat allein für die Grundversorgung aufgebracht werden – egal, was sonst noch passiert. „Im Moment entscheiden wir wirklich: Kaufen wir Futter oder bezahlen wir eine Operation. Und eigentlich müssten wir beides gleichzeitig stemmen", schildert Kathi. Weil Futter nicht verhandelbar ist, werden Tierarztkosten aufgeschoben. Aber manche Behandlungen lassen sich einfach nicht aufschieben, so dass aktuell offene Rechnungen von rund 7.000 Euro aufgelaufen sind. Kastrationen können daher viel zu oft nicht durchgeführt werden. Das Problem wächst damit still und stetig weiter.
Ein Mensch, der alles trägt – und an seine Grenzen stößt
Dennis arbeitet seit Jahren unter Dauerbelastung. Er ist körperlich stark abgemagert, war bereits mehrfach im Krankenhaus und steht dennoch jeden Tag für 250 Hunde ein. Fällt er aus, gibt es niemanden, der einspringt. Kein Team, keine Vertretung, keine Struktur im Hintergrund. Gleichzeitig ist die Spendenlage von Streunerpfoten e.V. massiv eingebrochen. Der Verein konzentriert sich mittlerweile stärker auf die lokale Hilfe vor Ort in Griechenland und vermittelt weniger Hunde ins Ausland. Schon allein wegen der Größe der Tiere ist der Transport in ein anderes Land oft kaum möglich. Daher möchte Streunerpfoten e.V. die Tiere direkt dort unterstützen, wo die Not am größten ist. Doch seit dieser Entwicklung bleibt die Aufmerksamkeit aus – und mit ihr das Geld. „Mit dem Zeitpunkt, wo wir mit den Vermittlungen aufgehört haben, sind unsere Spenden unwahrscheinlich stark eingebrochen. Die Leute wollen sehen, dass Hunde vermittelt werden – Hilfe vor Ort wird oft gar nicht als richtiger Tierschutz gesehen, so widersprüchlich es auch ist", erklärt Kathi. Doch gerade diese Hilfe vor Ort ist es, die verhindert, dass 250 Hunde hungern, krank werden oder wieder auf der Straße landen.
Warum deine Futterspende jetzt zählt
250 Hunde, die täglich gefüttert werden müssen. Zwei Menschen, die das allein stemmen. Einnahmen, die kaum noch reichen. Und ein Hauptverantwortlicher, dessen Gesundheit auf dem Spiel steht. Die Situation in Krestena ist keine vorübergehende Krise – sie ist ein dauerhafter Ausnahmezustand, der nur funktioniert, weil Dennis und Elpida täglich alles geben.
Gesichertes Futter ist der einzige stabile Hebel, um Entlastung zu schaffen. Wenn die Versorgung gedeckt ist, kann vorhandenes Geld in Tierarztkosten fließen, Schulden können reduziert werden, und Kastrationen werden wieder möglich. „Jede Futterspende bedeutet für uns nicht nur volle Näpfe – sondern auch die Chance, endlich wieder Tierarztkosten zu decken", so Kathi.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit Dennis und Elpida sich um das kümmern können, was wirklich zählt: Die Hunde.
+++ Rund 250 Hunde in Krestena, Griechenland, auf tägliche Futterversorgung angewiesen +++ Monatlich mehrere Paletten Trockenfutter nötig – ohne Unterstützung nicht zu stemmen +++ Einnahmen aus Spenden und Vermittlungen massiv eingebrochen +++ Tierarztschulden von rund 7.000 Euro aufgebaut +++ Hauptverantwortlicher Dennis gesundheitlich stark angeschlagen +++
„Wir brauchen jeden Monat vier bis fünf Paletten Hundefutter – und das ist wirklich nur das absolute Minimum, damit alle Hunde überhaupt satt werden“, sagt Kathi, Vereinsvorstand von Streunerpfoten e.V.
In Krestena, Griechenland, beginnt jeder Tag mit derselben Frage: Reicht das Futter für alle 250 Hunde? Das Leben der Tiere hängt allein an zwei Menschen: Tierschützer Dennis und seiner Mitarbeiterin Elpida. Jeden Tag stehen sie auf einem Gelände voller Tiere, die gefüttert, versorgt, gepflegt und beschützt werden müssen. Viele dieser Hunde wurden ausgesetzt, über Zäune geworfen, angebunden zurückgelassen oder als Welpen in Kartons entsorgt.
Der Zufluchtsort, den Dennis aufgebaut hat, ist kein großes Tierheim mit sicheren Strukturen im Rücken. Es ist ein Lebensprojekt, getragen von persönlichem Einsatz, Verzicht und Verantwortung. Unterstützt wird er vom deutschen Verein Streunerpfoten e.V. Doch die Einnahmen aus Spenden und Vermittlungen sind drastisch eingebrochen, und was bleibt, reicht nicht mehr für alles: Futter, Tierarztkosten, Kastrationen – alles konkurriert um dasselbe knappe Geld.
Eine Operation kann man verschieben, eine Rechnung stunden, eine Kastration auf später legen – aber Hunger lässt sich nicht aufschieben. Monat für Monat werden vier bis fünf Paletten Trockenfutter gebraucht. Nur damit alle Hunde überhaupt satt werden.
Jede Futterspende bedeutet hier nicht nur volle Näpfe. Sie schafft den einzigen Spielraum, den Dennis hat, um kranke Hunde zu versorgen, Schulden abzubauen und das fragile System am Laufen zu halten.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit Dennis nicht wählen muss, wer heute satt wird und wer nicht.
Kein Netz, das auffängt
Die Region um Krestena bietet kein staatliches System für herrenlose Hunde - zumindest kein tierfreundliches. Ein öffentliches Tierheim in der Gegend wurde von Streunerpfoten e.V. als katastrophal beschrieben – abgemagerte, kranke Hunde vegetieren hier an kurzen Ketten. Die Gemeinde übernimmt kaum Verantwortung. Statt Unterstützung zu leisten, wird Dennis angerufen, wenn irgendwo wieder ein Hund auftaucht, der “weg” muss. „Von der Gemeinde kommt kaum Unterstützung – im Gegenteil, sie rufen eher an und sagen: Hier ist wieder ein Hund, holt ihn bitte ab“, berichtet Kathi. Hunde werden ausgesetzt, irgendwo angebunden, über Zäune geworfen oder als Welpen in Kartons entsorgt. Viele vermehren sich unkontrolliert, weil Kastrationen schlicht nicht finanzierbar sind. Das Problem wächst – leise, dauerhaft und ohne öffentliche Gegenwehr.
Dennis und seine 250 Kinder
„Er spricht von den Hunden als seine ‚250 Kinder' – und genau so kümmert er sich auch um sie“, sagt Kathi. Was er aufgebaut hat, ist kein Verein, keine große Organisation – es ist ein Ein-Mann-Projekt mit persönlichem Einsatz weit über jede Grenze hinaus. Er hat private Besitztümer verkauft, um ein geeignetes Grundstück für die Hunde zu kaufen. Er repariert alles selbst, kauft erst, wenn Geld da ist, und füttert jeden Hund einzeln, damit kein Gramm verschwendet wird. Seine Mitarbeiterin Elpida steht ihm treu zur Seite – obwohl sie kaum bezahlt werden kann. Gemeinsam stemmen sie eine Aufgabe, für die eigentlich ein ganzes Team nötig wäre. Viele der Hunde in seiner Obhut sind groß, alt, krank oder haben Einschränkungen. Sie werden keine neue Familie finden. Und doch wird sich um jeden einzelnen gekümmert – täglich, ohne Ausnahme, auf unbestimmte Zeit.
Futter oder Operation – eine unmögliche Wahl
Der größte und zugleich unvermeidbare Kostenpunkt ist das Futter. Vier bis fünf Paletten Trockenfutter werden monatlich benötigt. Das bedeutet: Mehrere tausend Euro müssen jeden Monat allein für die Grundversorgung aufgebracht werden – egal, was sonst noch passiert. „Im Moment entscheiden wir wirklich: Kaufen wir Futter oder bezahlen wir eine Operation. Und eigentlich müssten wir beides gleichzeitig stemmen", schildert Kathi. Weil Futter nicht verhandelbar ist, werden Tierarztkosten aufgeschoben. Aber manche Behandlungen lassen sich einfach nicht aufschieben, so dass aktuell offene Rechnungen von rund 7.000 Euro aufgelaufen sind. Kastrationen können daher viel zu oft nicht durchgeführt werden. Das Problem wächst damit still und stetig weiter.
Ein Mensch, der alles trägt – und an seine Grenzen stößt
Dennis arbeitet seit Jahren unter Dauerbelastung. Er ist körperlich stark abgemagert, war bereits mehrfach im Krankenhaus und steht dennoch jeden Tag für 250 Hunde ein. Fällt er aus, gibt es niemanden, der einspringt. Kein Team, keine Vertretung, keine Struktur im Hintergrund. Gleichzeitig ist die Spendenlage von Streunerpfoten e.V. massiv eingebrochen. Der Verein konzentriert sich mittlerweile stärker auf die lokale Hilfe vor Ort in Griechenland und vermittelt weniger Hunde ins Ausland. Schon allein wegen der Größe der Tiere ist der Transport in ein anderes Land oft kaum möglich. Daher möchte Streunerpfoten e.V. die Tiere direkt dort unterstützen, wo die Not am größten ist. Doch seit dieser Entwicklung bleibt die Aufmerksamkeit aus – und mit ihr das Geld. „Mit dem Zeitpunkt, wo wir mit den Vermittlungen aufgehört haben, sind unsere Spenden unwahrscheinlich stark eingebrochen. Die Leute wollen sehen, dass Hunde vermittelt werden – Hilfe vor Ort wird oft gar nicht als richtiger Tierschutz gesehen, so widersprüchlich es auch ist", erklärt Kathi. Doch gerade diese Hilfe vor Ort ist es, die verhindert, dass 250 Hunde hungern, krank werden oder wieder auf der Straße landen.
Warum deine Futterspende jetzt zählt
250 Hunde, die täglich gefüttert werden müssen. Zwei Menschen, die das allein stemmen. Einnahmen, die kaum noch reichen. Und ein Hauptverantwortlicher, dessen Gesundheit auf dem Spiel steht. Die Situation in Krestena ist keine vorübergehende Krise – sie ist ein dauerhafter Ausnahmezustand, der nur funktioniert, weil Dennis und Elpida täglich alles geben.
Gesichertes Futter ist der einzige stabile Hebel, um Entlastung zu schaffen. Wenn die Versorgung gedeckt ist, kann vorhandenes Geld in Tierarztkosten fließen, Schulden können reduziert werden, und Kastrationen werden wieder möglich. „Jede Futterspende bedeutet für uns nicht nur volle Näpfe – sondern auch die Chance, endlich wieder Tierarztkosten zu decken", so Kathi.
Bitte hilf mit einer Futterspende, damit Dennis und Elpida sich um das kümmern können, was wirklich zählt: Die Hunde.
Träger und Verantwortliche
