Gelähmt und glücklich: 100 Katzen zwischen Hof & Tanna
+++ 100 Katzen in Hof & Tanna, 40 davon mit schweren Behinderungen +++ Kommunale Unterstützung gibt es nicht +++ Aufnahmegrenze erreicht, Tierarztkosten steigen +++
„Viele sehen zuerst das Handicap. Wir sehen die Lebensfreude“, sagt Ayden, Gründer von Die Heldenkatzen & Streuner e.V.
Während andere vor einer Diagnose zurückschrecken, schenken Ayden und seine Partnerin Daniela Katzen mit Lähmungen, Blindheit, Kleinwuchs oder angeborenen Fehlbildungen ein Zuhause. 40 dieser besonderen Tiere leben heute mit ihnen in Hof, im Nordosten von Bayern – nicht als Pflegefälle auf Zeit, sondern als feste Familienmitglieder, die jeden Tag medizinische Versorgung, Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen.
Rund 20 Kilometer entfernt, im thüringischen Tanna, betreuen Steffi und ihr Mann parallel etwa 60 Streunerkatzen an festen Futterstellen. Immer wieder tauchen neue unkastrierte Tiere auf. Sie werden eingefangen, medizinisch versorgt, kastriert und - wenn möglich - vermittelt. Doch solange neue Katzen nachkommen, beginnt dieser Kreislauf immer wieder von vorn.
Heute gehören beide Projekte zu einem gemeinsamen Verein. Denn das Ziel ist dasselbe: Katzen eine Chance auf ein sicheres, lebenswertes Leben zu geben – unabhängig davon, ob sie mit einem schweren Handicap leben oder auf der Straße geboren wurden. Doch beide Standorte arbeiten inzwischen an ihrer Belastungsgrenze.
Deine Futterspende entlastet das Budget genau dort, wo es am dringendsten gebraucht wird und schafft Spielraum für medizinische Behandlungen, Kastrationen und die Versorgung neuer Notfälle.
Zwei Formen von Katzenschutz, ein gemeinsamer Verein
Die Arbeit des Vereins verbindet zwei sehr unterschiedliche Bereiche des Katzenschutzes. In Hof leben 40 Katzen mit teils schwersten, dauerhaften Einschränkungen als feste Bewohner:innen – keine Pflegefälle auf Zeit, sondern Familienmitglieder mit täglichem medizinischem Bedarf. In Tanna steht dagegen die klassische, präventive Streunerkatzenhilfe im Mittelpunkt: Katzen werden eingefangen, kastriert und vermittelt, damit aus einzelnen Tieren nicht immer neue Würfe entstehen. Entstanden ist die Verbindung eher zufällig, über eine Handicap-Katze aus Tanna, aus der zunächst eine Freundschaft und schließlich der gemeinsame Verein Die Heldenkatzen & Streuner e.V. wurde.
Wenn niemand sich zuständig fühlt
Kommunale Unterstützung gibt es an keinem der beiden Standorte. Besonders in Tanna trägt der Verein Fang, Kastration, Nachsorge und Finanzierung komplett allein. Ayden beschreibt die Haltung der Behörden so: „Wer die Katzen findet, soll sich selbst kümmern.“ Auch in der Dorfbevölkerung ist das Leid der Streuner vielerorts zur Normalität geworden. – Freilaufende Katzen gelten als wechselnder Bestand, während der Zusammenhang zwischen fehlender Kastration und immer neuen kranken Kitten oft verdrängt wird. Bei den Handicap-Katzen erlebt der Verein Die Heldenkatzen & Streuner e.V. dagegen häufig Berührungsängste.
Die Grenze ist erreicht
Mit 40 Katzen ist in Hof die absolute Kapazitätsgrenze erreicht. Jedes Tier braucht engmaschige Beobachtung, Medikamente nach Plan, Blasen- und Nierenkontrollen, teils Windeln oder Physiotherapie. „Bei 40 Handicap-Katzen ist unsere absolute Grenze erreicht, mehr können wir aktuell nicht sicher versorgen“, so Ayden. Gleichzeitig tauchen in Tanna fortlaufend neue unkastrierte Katzen auf, während die gestiegenen Tierarztkosten die Versorgung erschweren: „Mit den gestiegenen Tierarztkosten bleiben immer mehr kleine Kitten unversorgt, bis sie schwer krank sind.“ Auch Kastrationsaktionen sind direkt vom Budget abhängig: „Kastrieren können wir immer nur so lange, bis das Budget aufgebraucht ist.“ Genau deshalb ist jede Futterspende so wertvoll: Sie entlastet das Budget jeden Tag aufs Neue und macht notwendige Kastrationen und Behandlungen überhaupt erst möglich.
Dauernachtschicht für 40 Katzen
Damit tagsüber keine Versorgungslücke entsteht, hat Ayden seinen Job komplett auf Nachtschicht umgestellt: „Ich arbeite Dauernachtschicht, damit ich tagsüber für die Versorgung zu Hause sein kann.“ Die Katzen bewegen sich frei über drei Etagen und nutzen ein gesichertes Außengehege im Garten. In Tanna sieht der Alltag anders aus, ist aber nicht weniger aufwändig: Kater werden oft zuerst kastriert, um die Vermehrung möglichst schnell einzudämmen. Kranke oder trächtige Katzen kommen in Pflegestellen und zahme Tiere werden nach der Genesung vermittelt. Trotz der unterschiedlichen Aufgaben verbindet beide Standorte dieselbe Verantwortung: „Wir müssen den Zustand jeder einzelnen Katze im Blick behalten und sofort merken, wenn etwas kippt.“
Snickers und Lothro: Wenn eine Diagnose nicht das letzte Wort hat
Snickers kam als sehr junge Katze mit Kleinwuchs und Glasknochenkrankheit zum Verein. Mehrere Tierärzte gaben ihm kaum eine Chance, älter als ein Jahr zu werden.. Ayden entschied sich trotzdem für Behandlung, Physiotherapie und Mobilisation – Snickers lebt bis heute. „Snickers sollte kein Jahr alt werden – für uns war entscheidend, dass er leben will und wir ihm helfen können“, erinnert sich Ayden. Ähnlich erging es Lothro. Nach einem Sturz von einem ungesicherten Balkon war er gelähmt, blind und epilepsiekrank. Fast zwei Monate lag er überwiegend auf dem Sofa, viele hielten seinen Kampf für aussichtslos. Heute ist er lebensfroh und aktiv. „Lothro war zwei Monate lang schwer krank, heute rennt er fröhlich durch das Haus, als wäre nie etwas gewesen“, so Ayden.
Was eure Futterspende bewirkt
Rund 100 Katzen an zwei Standorten müssen jeden Tag gefüttert werden. Genau diese tägliche Versorgung ist der größte laufende Kostenblock des Vereins. Jede Futterspende ersetzt Futter, das sonst gekauft werden müsste – und schafft damit finanziellen Spielraum für Tierarztkosten, Spezialfutter, Medikamente und Kastrationen. „Futterspenden nehmen uns einen riesigen laufenden Kostenblock ab und geben uns Luft für Tierarzt und Kastrationen“, sagt Ayden. Auch Katzenstreu wird dringend gebraucht – laut Ayden überall „echte Mangelware“.
Mit jeder Futterspende füllst du nicht nur Näpfe. Du sorgst auch dafür, dass kranke Katzen behandelt, Handicap-Katzen dauerhaft versorgt und weitere Streunerkatzen kastriert werden können. Kannst du Ayden, Daniela, Steffi und ihren Schützlingen dabei helfen?
+++ 100 Katzen in Hof & Tanna, 40 davon mit schweren Behinderungen +++ Kommunale Unterstützung gibt es nicht +++ Aufnahmegrenze erreicht, Tierarztkosten steigen +++
„Viele sehen zuerst das Handicap. Wir sehen die Lebensfreude“, sagt Ayden, Gründer von Die Heldenkatzen & Streuner e.V.
Während andere vor einer Diagnose zurückschrecken, schenken Ayden und seine Partnerin Daniela Katzen mit Lähmungen, Blindheit, Kleinwuchs oder angeborenen Fehlbildungen ein Zuhause. 40 dieser besonderen Tiere leben heute mit ihnen in Hof, im Nordosten von Bayern – nicht als Pflegefälle auf Zeit, sondern als feste Familienmitglieder, die jeden Tag medizinische Versorgung, Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen.
Rund 20 Kilometer entfernt, im thüringischen Tanna, betreuen Steffi und ihr Mann parallel etwa 60 Streunerkatzen an festen Futterstellen. Immer wieder tauchen neue unkastrierte Tiere auf. Sie werden eingefangen, medizinisch versorgt, kastriert und - wenn möglich - vermittelt. Doch solange neue Katzen nachkommen, beginnt dieser Kreislauf immer wieder von vorn.
Heute gehören beide Projekte zu einem gemeinsamen Verein. Denn das Ziel ist dasselbe: Katzen eine Chance auf ein sicheres, lebenswertes Leben zu geben – unabhängig davon, ob sie mit einem schweren Handicap leben oder auf der Straße geboren wurden. Doch beide Standorte arbeiten inzwischen an ihrer Belastungsgrenze.
Deine Futterspende entlastet das Budget genau dort, wo es am dringendsten gebraucht wird und schafft Spielraum für medizinische Behandlungen, Kastrationen und die Versorgung neuer Notfälle.
Zwei Formen von Katzenschutz, ein gemeinsamer Verein
Die Arbeit des Vereins verbindet zwei sehr unterschiedliche Bereiche des Katzenschutzes. In Hof leben 40 Katzen mit teils schwersten, dauerhaften Einschränkungen als feste Bewohner:innen – keine Pflegefälle auf Zeit, sondern Familienmitglieder mit täglichem medizinischem Bedarf. In Tanna steht dagegen die klassische, präventive Streunerkatzenhilfe im Mittelpunkt: Katzen werden eingefangen, kastriert und vermittelt, damit aus einzelnen Tieren nicht immer neue Würfe entstehen. Entstanden ist die Verbindung eher zufällig, über eine Handicap-Katze aus Tanna, aus der zunächst eine Freundschaft und schließlich der gemeinsame Verein Die Heldenkatzen & Streuner e.V. wurde.
Wenn niemand sich zuständig fühlt
Kommunale Unterstützung gibt es an keinem der beiden Standorte. Besonders in Tanna trägt der Verein Fang, Kastration, Nachsorge und Finanzierung komplett allein. Ayden beschreibt die Haltung der Behörden so: „Wer die Katzen findet, soll sich selbst kümmern.“ Auch in der Dorfbevölkerung ist das Leid der Streuner vielerorts zur Normalität geworden. – Freilaufende Katzen gelten als wechselnder Bestand, während der Zusammenhang zwischen fehlender Kastration und immer neuen kranken Kitten oft verdrängt wird. Bei den Handicap-Katzen erlebt der Verein Die Heldenkatzen & Streuner e.V. dagegen häufig Berührungsängste.
Die Grenze ist erreicht
Mit 40 Katzen ist in Hof die absolute Kapazitätsgrenze erreicht. Jedes Tier braucht engmaschige Beobachtung, Medikamente nach Plan, Blasen- und Nierenkontrollen, teils Windeln oder Physiotherapie. „Bei 40 Handicap-Katzen ist unsere absolute Grenze erreicht, mehr können wir aktuell nicht sicher versorgen“, so Ayden. Gleichzeitig tauchen in Tanna fortlaufend neue unkastrierte Katzen auf, während die gestiegenen Tierarztkosten die Versorgung erschweren: „Mit den gestiegenen Tierarztkosten bleiben immer mehr kleine Kitten unversorgt, bis sie schwer krank sind.“ Auch Kastrationsaktionen sind direkt vom Budget abhängig: „Kastrieren können wir immer nur so lange, bis das Budget aufgebraucht ist.“ Genau deshalb ist jede Futterspende so wertvoll: Sie entlastet das Budget jeden Tag aufs Neue und macht notwendige Kastrationen und Behandlungen überhaupt erst möglich.
Dauernachtschicht für 40 Katzen
Damit tagsüber keine Versorgungslücke entsteht, hat Ayden seinen Job komplett auf Nachtschicht umgestellt: „Ich arbeite Dauernachtschicht, damit ich tagsüber für die Versorgung zu Hause sein kann.“ Die Katzen bewegen sich frei über drei Etagen und nutzen ein gesichertes Außengehege im Garten. In Tanna sieht der Alltag anders aus, ist aber nicht weniger aufwändig: Kater werden oft zuerst kastriert, um die Vermehrung möglichst schnell einzudämmen. Kranke oder trächtige Katzen kommen in Pflegestellen und zahme Tiere werden nach der Genesung vermittelt. Trotz der unterschiedlichen Aufgaben verbindet beide Standorte dieselbe Verantwortung: „Wir müssen den Zustand jeder einzelnen Katze im Blick behalten und sofort merken, wenn etwas kippt.“
Snickers und Lothro: Wenn eine Diagnose nicht das letzte Wort hat
Snickers kam als sehr junge Katze mit Kleinwuchs und Glasknochenkrankheit zum Verein. Mehrere Tierärzte gaben ihm kaum eine Chance, älter als ein Jahr zu werden.. Ayden entschied sich trotzdem für Behandlung, Physiotherapie und Mobilisation – Snickers lebt bis heute. „Snickers sollte kein Jahr alt werden – für uns war entscheidend, dass er leben will und wir ihm helfen können“, erinnert sich Ayden. Ähnlich erging es Lothro. Nach einem Sturz von einem ungesicherten Balkon war er gelähmt, blind und epilepsiekrank. Fast zwei Monate lag er überwiegend auf dem Sofa, viele hielten seinen Kampf für aussichtslos. Heute ist er lebensfroh und aktiv. „Lothro war zwei Monate lang schwer krank, heute rennt er fröhlich durch das Haus, als wäre nie etwas gewesen“, so Ayden.
Was eure Futterspende bewirkt
Rund 100 Katzen an zwei Standorten müssen jeden Tag gefüttert werden. Genau diese tägliche Versorgung ist der größte laufende Kostenblock des Vereins. Jede Futterspende ersetzt Futter, das sonst gekauft werden müsste – und schafft damit finanziellen Spielraum für Tierarztkosten, Spezialfutter, Medikamente und Kastrationen. „Futterspenden nehmen uns einen riesigen laufenden Kostenblock ab und geben uns Luft für Tierarzt und Kastrationen“, sagt Ayden. Auch Katzenstreu wird dringend gebraucht – laut Ayden überall „echte Mangelware“.
Mit jeder Futterspende füllst du nicht nur Näpfe. Du sorgst auch dafür, dass kranke Katzen behandelt, Handicap-Katzen dauerhaft versorgt und weitere Streunerkatzen kastriert werden können. Kannst du Ayden, Daniela, Steffi und ihren Schützlingen dabei helfen?
Träger und Verantwortliche
