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Leipziger Synagogalchor e. V.

Leipzig, Deutschland
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Der 1962 gegründete Leipziger Synagogalchor pflegt jüdische Musik: Chormusik aus den Synagogen sowie jiddische und hebräische Folklore.

Der Leipziger Synagogalchor wurde 1962 von Oberkantor Werner Sander mit dem Ziel gegründet, die jüdische sakrale Musiktradition zu pflegen, ihr nach der Zerstörung der Synagogen und dem Holocaust wieder einen Platz zu geben und einem größeren Hörerkreis zu erschließen. 1972 übernahm der Tenor Helmut Klotz die künstlerische Leitung des nichtjüdischen Laienchores, der sich zu einem im In- und Ausland hoch angesehenen Konzertchor entwickelte. Seit 2012 wird der Chor von Ludwig Böhme geleitet.

Seit 1991 ist der Leipziger Synagogalchor als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Das Ensemble widmet sich der Pflege synagogaler Musik insbesondere des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, z. B. von Louis Lewandowski, Salomon Sulzer, Samuel Lampel, Samuel Naumbourg, Samuel Alman, Abraham Dunajewski, David Nowakowski und Heinrich Schalit. Zum weltlichen Repertoire gehört traditionelles jiddisches und hebräisches Liedgut in freien Bearbeitungen, z. B. von Werner Sander, Friedbert Groß, Fredo Jung, Juan Garcia, Walter Thomas Heyn und Ludwig Böhme. Der Chor singt a cappella, mit Solisten, mit Orgel-, Klavier- oder Orchesterbegleitung.

Zahlreiche Auftritte in Deutschland, Konzertreisen u. a. nach Polen, in die Ukraine, die USA, nach Spanien, Portugal, Südafrika, Brasilien, Schweden, Großbritannien und Israel zeugen von der überregionalen Ausstrahlung und der Botschafterfunktion des Chores. Seit 1980 gestaltet das Ensemble den ökumenischen Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 mit. Zur künstlerischen Arbeit zählen protokollarisch bedeutsame Veranstaltungen (z. B. zum Gedenken an Yitzhak Rabin 1996 in Berlin und zur Eröffnung der Frauenkirche 2006 in Dresden) ebenso wie Auftritte zu jüdischen Kulturtagen oder musikalisch-literarische Themenabende.

Zu unseren jüngsten Projekten zählen die Wiederaufführung eines Konzertes, das im März 1926 in der Großen Leipziger Gemeindesynagoge zu hören war, sowie das Programm "Lidl fun goldenem land" - namhafte Musiker schufen zeitgemäße Arrangements für jiddische Lieder. 2016 ist es auf CD erschienen. Für 2017 planen wir unsere dritte Konzertreise nach Israel. Im Januar 2017 erhalten wir den Ehrenpreis der Obermayer German Jewish History Awards im Berliner Abgeordnetenhaus.
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