Wenn niemand weiterweiß, bleibt nur nur noch Ismi
Dieser Hilferuf ist bereits abgeschlossen
Dennoch ist der Verein weiterhin regelmäßig auf Futterspenden angewiesen, um seine Schützlinge zuverlässig versorgen zu können.
Die Tierschützer:innen freuen sich daher sehr über deine Unterstützung.
+++ Über 170 Straßenkatzen an festen Futterstellen, 15 Kitten zusätzlich in Pflege +++ Streunende Hunde und Straßenverkehr als große Gefahr +++ Keine Förderung, kein Tierheim, kaum erfahrene Helfer:innen weit und breit +++ Griechische Traumhunde e.V. bittet um Futterhilfe +++
„Futter ist die Grundlage von allem. Ohne Futter können wir gar nichts machen“, erklärt die griechische Tierschützerin Ismi.
Am Vormittag im Pilates Studio, Musikproben am Abend - und dazwischen ein Telefon, das fast nie still steht. Tierschützerin Ismi investiert jede freie Minute neben ihren Jobs als Trainerin und Musikerin in den Tierschutz. Wenn in Thessaloniki niemand mehr weiterweiß, landet der Anruf oft bei ihr. Eingeklemmte Katzen, verletzte Tiere nach Unfällen, verwaiste Kitten oder Notfälle auf Dächern und in Rohren:Während andere ihren Feierabend beginnen, fährt Ismi los.
Nicht, weil sie Teil einer großen Tierschutzorganisation ist oder in einem Tierheim angestellt ist. Sondern weil es in Thessaloniki nur wenige Menschen gibt, die solche Einsätze überhaupt übernehmen können. Für viele Katzen bedeutet das: Wenn Ismi nicht hilft, hilft meist niemand.
Unterstützung erhält sie dabei nur von ihrer Mitstreiterin Maria, die nach ihrer Vollzeitstelle in einer Fabrik abends noch Kolonien versorgt, und von ihrer Mutter, die bei der Aufzucht der Kitten hilft. Trotzdem versucht Ismi jeden Tag aufzufangen, was eigentlich längst ein ganzes System leisten müsste. Doch ein solches System existiert nicht. Es gibt kein Tierheim, keine Auffangstation und kaum Unterstützung durch die Behörden.
Besonders belastend ist es, die aktuelle Kitten-Saison mit so wenigen helfenden Händen zu meistern. Überall tauchen kranke, geschwächte oder mutterlose Jungtiere auf, während gleichzeitig verletzte Katzen auf Hilfe warten. Für sie gibt es nicht die eine Krise. Alles passiert gleichzeitig. „Alles ist Druck. Alles“, beschreibt sie ihre Situation. Und trotzdem macht sie weiter. Tag für Tag. Für jede einzelne Katze, die sonst niemanden hätte.
Eine gesicherte Futterversorgung bedeutet für Ismi nicht einfach nur volle Näpfe. Sie bedeutet, dass sie nicht ständig zwischen Grundversorgung und Notfallhilfe abwägen muss – und dass das Geld, das eigentlich für Kastrationen oder Tierarztkosten gedacht ist, nicht in die tägliche Futterversorgung fließen muss. Kannst du Ismi mit einer Futterspende helfen?
Eine Stadt, die wegschaut
Wer durch Thessaloniki läuft, begegnet überall Katzen. Für viele Menschen gehören sie längst zum gewohnten Stadtbild. Genau darin liegt eines der größten Probleme. Denn was jeden Tag sichtbar ist, wird irgendwann unsichtbar. Verletzte Katzen werden gesehen, aber nicht zum Tierarzt gebracht. Verwaiste Kitten werden fotografiert und in sozialen Netzwerken geteilt, aber die Hilfe wird häufig anderen überlassen. „Die Menschen stellen das Problem auf Facebook. Helfen sollen andere.“ Für Ismi ist das besonders schwer zu ertragen - weil sie die Tiere sieht und gleichzeitig weiß, dass viele von ihnen niemals Hilfe bekommen werden. Gleichzeitig erlebt sie immer wieder, wie sehr das Leid der Katzen auch Außenstehende berührt. Tourist:innen aus Deutschland, England oder Polen sprechen sie regelmäßig auf die Situation an. Viele reagieren schockiert auf die hungernden, verletzten oder kranken Tiere, die sie auf den Straßen sehen. Manche erzählen ihr sogar, dass sie deshalb nicht mehr nach Griechenland zurückkehren möchten. Für Ismi ist das besonders bitter.
Tödliche Gefahren auf der Straße
Für die Straßenkatzen ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Es fehlt an ausreichenden Kastrationen, medizinischer Versorgung und oft an Futter. Während Ismi, Maria und ihre wenigen Helfer:innen bereits über 170 Straßenkatzen und 15 Kitten versorgen, wächst die Zahl der Tiere, die Hilfe brauchen, unaufhörlich weiter. Ohne Kastrationen vermehren sich die Kolonien weiter und mit jeder Saison kommen neue Würfe hinzu. Besonders die kleinen Vierbeiner sind dabei von einer tödlichen Gefähr bedroht: Nach Schätzung von Ismi ziehen etwa 15 freilaufende Hunde durch verschiedene Stadtteile, die in ihrer eigenen Verzweiflung bereits mehr als 300 Katzen getötet haben. Viele Tiere sterben sofort. Andere überleben schwer verletzt und benötigen kostspielige Behandlungen, die sich über Wochen oder Monate hinziehen können. Eine der größten Gefahren für die Katzen bleibt aber der Straßenverkeher – die Operationen und Rehabilitationszeiten nach Unfällen ziehen sich oft über Monate. Und während all das geschieht, hat die Kitten-Saison ihren Höhepunkt erreicht. Überall tauchen Jungtiere auf. „Jetzt ist die Zeit der Kitten. Überall sind Kitten.“
Was eine Rettung wirklich bedeutet
Menschen aus ganz Thessaloniki rufen Ismi an, wenn Katzen in Not sind - oft in Situationen, in denen andere längst aufgegeben haben. Vor wenigen Wochen rettete sie ein Kitten aus einer verlassenen Fabrik, deren Räume voller verschmutztem Wasser standen. Kurz darauf steckten die zwei Kitten, Merlin und Takis, tief in einem Rohr fest. Weder Feuerwehr noch Gemeinde konnten helfen. Gemeinsam mit einem Freund organisierte Ismi schweres Werkzeug und öffnete die Konstruktion eigenhändig. Nur eines der beiden Kitten überlebte und wird heute von Ismis Mutter mit der Flasche aufgezogen. Auch eine Katze, die nach Dacharbeiten versehentlich eingeschlossen worden war, hätte ohne Ismi vermutlich nicht überlebt. Zehn Tage lang war das Tier gefangen, bevor sie es befreien konnte. Für diese Rettung erhielt sie später sogar eine Auszeichnung. Solche Einsätze kann in Thessaloniki kaum jemand übernehmen. Doch Ismi würde sich über etwas anderes mehr freuen als über jede Ehrung: Finanzierte Kastrationen, damit weniger Katzen überhaupt erst in solche Notlagen geraten.
Retten kostet mehr als gute Absichten
Aktuell versorgen Ismi und Maria über 170 Straßenkatzen an festen Futterstellen sowie 15 Kitten in Pflege. Hinzu kommen Katzen in medizinischer Behandlung, Tiere nach Operationen und immer neue Notfälle. Für die Helferinnen bedeutet das einen ständigen Balanceakt zwischen akuter Hilfe und langfristiger Versorgung. Kaum ist eine Rechnung bezahlt, folgt oft schon die nächste – für Medikamente, Spezialfutter, Parasitenbehandlungen oder dringend notwendige Operationen.
Gleichzeitig versucht Ismi, nicht nur die Folgen des Katzenelends zu lindern, sondern auch dessen Ursachen zu bekämpfen. Deshalb sind Kastrationen so wichtig: Jede kastrierte Katze verhindert weiteres Leid und unzählige Kitten, die später auf der Straße ums Überleben kämpfen müssen. Dank eines unterstützenden Tierarztes kostet eine Kastration rund 25 Euro. Bei den vielen Tieren summieren sich jedoch selbst diese vergleichsweise geringen Kosten schnell. Und all diese Kosten trägt Ismi weitgehend selbst – ohne Tierheim, ohne öffentliche Förderung und ohne eine Organisation im Hintergrund.
Was eine Futterspende konkret bewirkt
Genau deshalb sind Futterspenden so wertvoll. Sie sorgen nicht nur dafür, dass die Katzen jeden Tag versorgt werden, sondern schaffen gleichzeitig den Freiraum, den Ismi für ihre eigentliche Tierschutzarbeit braucht. Denn wenn die Grundversorgung gesichert ist, müssen Spendengelder nicht für volle Näpfe eingesetzt werden, sondern können dort helfen, wo sie Leben retten: Bei Kastrationen, medizinischen Behandlungen und dringenden Notfällen. „Wenn das Futter gesichert ist, kann ich den Katzen medizinisch helfen.“ Jede Futterspende schenkt Ismi die Möglichkeit, nicht nur auf die nächste Krise zu reagieren, sondern langfristig etwas zu verändern – für die Katzen, die heute Hilfe brauchen, und für die, die dadurch vielleicht niemals auf der Straße landen müssen.
+++ Über 170 Straßenkatzen an festen Futterstellen, 15 Kitten zusätzlich in Pflege +++ Streunende Hunde und Straßenverkehr als große Gefahr +++ Keine Förderung, kein Tierheim, kaum erfahrene Helfer:innen weit und breit +++ Griechische Traumhunde e.V. bittet um Futterhilfe +++
„Futter ist die Grundlage von allem. Ohne Futter können wir gar nichts machen“, erklärt die griechische Tierschützerin Ismi.
Am Vormittag im Pilates Studio, Musikproben am Abend - und dazwischen ein Telefon, das fast nie still steht. Tierschützerin Ismi investiert jede freie Minute neben ihren Jobs als Trainerin und Musikerin in den Tierschutz. Wenn in Thessaloniki niemand mehr weiterweiß, landet der Anruf oft bei ihr. Eingeklemmte Katzen, verletzte Tiere nach Unfällen, verwaiste Kitten oder Notfälle auf Dächern und in Rohren:Während andere ihren Feierabend beginnen, fährt Ismi los.
Nicht, weil sie Teil einer großen Tierschutzorganisation ist oder in einem Tierheim angestellt ist. Sondern weil es in Thessaloniki nur wenige Menschen gibt, die solche Einsätze überhaupt übernehmen können. Für viele Katzen bedeutet das: Wenn Ismi nicht hilft, hilft meist niemand.
Unterstützung erhält sie dabei nur von ihrer Mitstreiterin Maria, die nach ihrer Vollzeitstelle in einer Fabrik abends noch Kolonien versorgt, und von ihrer Mutter, die bei der Aufzucht der Kitten hilft. Trotzdem versucht Ismi jeden Tag aufzufangen, was eigentlich längst ein ganzes System leisten müsste. Doch ein solches System existiert nicht. Es gibt kein Tierheim, keine Auffangstation und kaum Unterstützung durch die Behörden.
Besonders belastend ist es, die aktuelle Kitten-Saison mit so wenigen helfenden Händen zu meistern. Überall tauchen kranke, geschwächte oder mutterlose Jungtiere auf, während gleichzeitig verletzte Katzen auf Hilfe warten. Für sie gibt es nicht die eine Krise. Alles passiert gleichzeitig. „Alles ist Druck. Alles“, beschreibt sie ihre Situation. Und trotzdem macht sie weiter. Tag für Tag. Für jede einzelne Katze, die sonst niemanden hätte.
Eine gesicherte Futterversorgung bedeutet für Ismi nicht einfach nur volle Näpfe. Sie bedeutet, dass sie nicht ständig zwischen Grundversorgung und Notfallhilfe abwägen muss – und dass das Geld, das eigentlich für Kastrationen oder Tierarztkosten gedacht ist, nicht in die tägliche Futterversorgung fließen muss. Kannst du Ismi mit einer Futterspende helfen?
Eine Stadt, die wegschaut
Wer durch Thessaloniki läuft, begegnet überall Katzen. Für viele Menschen gehören sie längst zum gewohnten Stadtbild. Genau darin liegt eines der größten Probleme. Denn was jeden Tag sichtbar ist, wird irgendwann unsichtbar. Verletzte Katzen werden gesehen, aber nicht zum Tierarzt gebracht. Verwaiste Kitten werden fotografiert und in sozialen Netzwerken geteilt, aber die Hilfe wird häufig anderen überlassen. „Die Menschen stellen das Problem auf Facebook. Helfen sollen andere.“ Für Ismi ist das besonders schwer zu ertragen - weil sie die Tiere sieht und gleichzeitig weiß, dass viele von ihnen niemals Hilfe bekommen werden. Gleichzeitig erlebt sie immer wieder, wie sehr das Leid der Katzen auch Außenstehende berührt. Tourist:innen aus Deutschland, England oder Polen sprechen sie regelmäßig auf die Situation an. Viele reagieren schockiert auf die hungernden, verletzten oder kranken Tiere, die sie auf den Straßen sehen. Manche erzählen ihr sogar, dass sie deshalb nicht mehr nach Griechenland zurückkehren möchten. Für Ismi ist das besonders bitter.
Tödliche Gefahren auf der Straße
Für die Straßenkatzen ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Es fehlt an ausreichenden Kastrationen, medizinischer Versorgung und oft an Futter. Während Ismi, Maria und ihre wenigen Helfer:innen bereits über 170 Straßenkatzen und 15 Kitten versorgen, wächst die Zahl der Tiere, die Hilfe brauchen, unaufhörlich weiter. Ohne Kastrationen vermehren sich die Kolonien weiter und mit jeder Saison kommen neue Würfe hinzu. Besonders die kleinen Vierbeiner sind dabei von einer tödlichen Gefähr bedroht: Nach Schätzung von Ismi ziehen etwa 15 freilaufende Hunde durch verschiedene Stadtteile, die in ihrer eigenen Verzweiflung bereits mehr als 300 Katzen getötet haben. Viele Tiere sterben sofort. Andere überleben schwer verletzt und benötigen kostspielige Behandlungen, die sich über Wochen oder Monate hinziehen können. Eine der größten Gefahren für die Katzen bleibt aber der Straßenverkeher – die Operationen und Rehabilitationszeiten nach Unfällen ziehen sich oft über Monate. Und während all das geschieht, hat die Kitten-Saison ihren Höhepunkt erreicht. Überall tauchen Jungtiere auf. „Jetzt ist die Zeit der Kitten. Überall sind Kitten.“
Was eine Rettung wirklich bedeutet
Menschen aus ganz Thessaloniki rufen Ismi an, wenn Katzen in Not sind - oft in Situationen, in denen andere längst aufgegeben haben. Vor wenigen Wochen rettete sie ein Kitten aus einer verlassenen Fabrik, deren Räume voller verschmutztem Wasser standen. Kurz darauf steckten die zwei Kitten, Merlin und Takis, tief in einem Rohr fest. Weder Feuerwehr noch Gemeinde konnten helfen. Gemeinsam mit einem Freund organisierte Ismi schweres Werkzeug und öffnete die Konstruktion eigenhändig. Nur eines der beiden Kitten überlebte und wird heute von Ismis Mutter mit der Flasche aufgezogen. Auch eine Katze, die nach Dacharbeiten versehentlich eingeschlossen worden war, hätte ohne Ismi vermutlich nicht überlebt. Zehn Tage lang war das Tier gefangen, bevor sie es befreien konnte. Für diese Rettung erhielt sie später sogar eine Auszeichnung. Solche Einsätze kann in Thessaloniki kaum jemand übernehmen. Doch Ismi würde sich über etwas anderes mehr freuen als über jede Ehrung: Finanzierte Kastrationen, damit weniger Katzen überhaupt erst in solche Notlagen geraten.
Retten kostet mehr als gute Absichten
Aktuell versorgen Ismi und Maria über 170 Straßenkatzen an festen Futterstellen sowie 15 Kitten in Pflege. Hinzu kommen Katzen in medizinischer Behandlung, Tiere nach Operationen und immer neue Notfälle. Für die Helferinnen bedeutet das einen ständigen Balanceakt zwischen akuter Hilfe und langfristiger Versorgung. Kaum ist eine Rechnung bezahlt, folgt oft schon die nächste – für Medikamente, Spezialfutter, Parasitenbehandlungen oder dringend notwendige Operationen.
Gleichzeitig versucht Ismi, nicht nur die Folgen des Katzenelends zu lindern, sondern auch dessen Ursachen zu bekämpfen. Deshalb sind Kastrationen so wichtig: Jede kastrierte Katze verhindert weiteres Leid und unzählige Kitten, die später auf der Straße ums Überleben kämpfen müssen. Dank eines unterstützenden Tierarztes kostet eine Kastration rund 25 Euro. Bei den vielen Tieren summieren sich jedoch selbst diese vergleichsweise geringen Kosten schnell. Und all diese Kosten trägt Ismi weitgehend selbst – ohne Tierheim, ohne öffentliche Förderung und ohne eine Organisation im Hintergrund.
Was eine Futterspende konkret bewirkt
Genau deshalb sind Futterspenden so wertvoll. Sie sorgen nicht nur dafür, dass die Katzen jeden Tag versorgt werden, sondern schaffen gleichzeitig den Freiraum, den Ismi für ihre eigentliche Tierschutzarbeit braucht. Denn wenn die Grundversorgung gesichert ist, müssen Spendengelder nicht für volle Näpfe eingesetzt werden, sondern können dort helfen, wo sie Leben retten: Bei Kastrationen, medizinischen Behandlungen und dringenden Notfällen. „Wenn das Futter gesichert ist, kann ich den Katzen medizinisch helfen.“ Jede Futterspende schenkt Ismi die Möglichkeit, nicht nur auf die nächste Krise zu reagieren, sondern langfristig etwas zu verändern – für die Katzen, die heute Hilfe brauchen, und für die, die dadurch vielleicht niemals auf der Straße landen müssen.
Träger und Verantwortliche
