Wenn Lügen den Napf leeren

Kroatien

+++ 172 Hunde brauchen ihre tägliche Versorgung +++ Lügen zerstören Vertrauen – und leeren die Futternäpfe +++ Touristen werden zu Lebensrettern +++ Schwarze Hunde warten vergeblich auf ein Zuhause +++ Mit deiner Futterspende gibst du Hoffnung zurück +++

„Wir sind am Ende. Ganz ehrlich. Wir wissen momentan nicht mehr, wie wir die Näpfe füllen sollen.“ – Stefanie Leimeister vom unterstützenden deutschen Verein Šapa u Srcu – Pfote im Herzen n.e.V.

Die private Auffangstation von Anica im kroatischen Skradnik versorgt aktuell 172 gerettete Hunde. Viele wurden ausgesetzt, misshandelt, an Ketten gehalten oder als Welpen am Straßenrand oder in Müllcontainern entsorgt. Obwohl Kroatien über gute Tierschutzgesetze verfügt, werden sie vielerorts nicht konsequent umgesetzt. Die Verantwortung bleibt an freiwillige Tierschützer:innen wie Anica hängen. Gemeinsam mit nur wenigen Helfer:innen versorgt sie ihre Tiere jeden Tag und ist komplett auf Spenden angewiesen. Besonders jetzt, in der Welpen- und Urlaubssaison geraten immer neue Hunde in Not und der Druck auf die Einrichtung wächst.

Doch ausgerechnet jetzt gerät die Versorgung der Hunde in Gefahr. Seit fast zwei Jahren wird Anicas Auffangstation mit gezielten Lügen und manipulierten Bildern öffentlich angegriffen. Obwohl Behörden bei ihren Kontrollen immer wieder bestätigen, dass alle Hunde gesund und gut versorgt sind, ziehen sich viele Unterstützer verunsichert zurück. Die Folgen treffen nicht Anica allein – sie treffen 172 Hunde, deren tägliche Versorgung vollständig von Spenden abhängt.

Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende. Sie sorgt dafür, dass 172 Hunde satt werden – und schenkt einer außergewöhnlichen Tierschützerin die Kraft, weiterzumachen.

Wenn Lügen den Futternapf leeren
Seit fast zwei Jahren muss sich Anica nicht nur um ihre Hunde kümmern, sondern auch gegen eine gezielte Verleumdungskampagne wehren. „Da werden Lügen verbreitet, da werden Videos mit KI verändert, Bilder verändert und als Wahrheit präsentiert.“ Manipulierte Inhalte und immer neue Anzeigen gehören inzwischen zum Alltag. Nachts werden die Hunde mit Drohnen und Schreckschusswaffen aufgeschreckt, damit ihr Bellen anschließend als vermeintlicher Beweis schlechter Haltung verbreitet werden kann. „Wir haben mittlerweile Nachtschichten, um die Drohnen abzuwehren.“ Jede Anzeige kostet Zeit, Kraft und Geld. Dabei kommen die Behörden bei ihren Kontrollen stets zum gleichen Ergebnis: „Die Hunde sind alle im guten Zustand, geimpft, gechippt, gut ernährt und sozialisiert.“ Trotzdem zeigen die Verleumdungen Wirkung. Immer mehr Spender ziehen ihre Unterstützung zurück - und genau das gefährdet die Versorgung der Hunde. 

172 Hunde dürfen nicht einen Tag hungern
Rund 180 Kilogramm Futter muss Anica jeden Tag für ihre Hunde und die Straßenhunde  bereitstellen, um alle zu versorgen.  Nur so können kranke Tiere gesund werden, traumatisierte Hunde Vertrauen fassen und Welpen sicher aufwachsen. Doch weil die Spenden sinken, musste das Team zeitweise schon altes Brot von örtlichen Bäckereien einsammeln, einweichen und mit Fleisch vermischen – nur, damit kein Hund hungrig schlafen musste. „Ohne Futter geht nichts. Die Hunde müssen fressen“, erklärt StefanieZusätzlich versorgt Anica auch noch Tiere auf den Straßen – Futter bleibt also der wichtigste Faktor der gesamten Tierschutzarbeit.

Ein Zufluchtsort, wie Hunde ihn verdienen

Für viele Hunde beginnt mit der Ankunft bei Anica zum ersten Mal ein Leben ohne Angst. Statt hinter Gittern zu sitzen, leben sie in großen Sozialgruppen, können rennen, spielen und zur Ruhe kommen. Welpen und traumatisierte Tiere bekommen den geschützten Raum, den sie brauchen, um wieder Vertrauen zu fassen. „Sie können buddeln, rennen, spielen, kuscheln – einfach Hund sein." Dieses Konzept ist aufwändig und kostet Zeit, Geld und Kraft. Für die Hunde bedeutet es jedoch etwas Unbezahlbares: Sicherheit, Fürsorge und die Chance auf ein würdevolles Leben. Genau deshalb wäre es so tragisch, wenn ausgerechnet fehlende Spenden diesen besonderen Ort gefährden würden.

Zwischen Aufnahmeverbot und immer neuen Notrufen
Obwohl Anica offiziell keine weiteren Hunde aufnehmen darf, klingelt fast jeden Tag das Telefon. Besonders während der Urlaubssaison werden immer wieder ausgesetzte Welpen, verletzte Straßenhunde oder trächtige Hündinnen gefunden – häufig dann, wenn Behörden nicht erreichbar sind. Viele Tourist:innen werden so unfreiwillig zu Lebensrettern. Wegsehen kommt für Anica nicht infrage. So rettete sie auch den kleinen Welpen Arni, der im Winter schwer verletzt, unterkühlt und fast leblos in einer Schuhschachtel vor der Einrichtung aufgefunden wurde. Dafür musste sie später 600 Euro Strafe bezahlen, da sie keine weiteren Hunde aufnehmen darf. Heute ist Arni gesund und lebensfroh. Seine Geschichte zeigt den absurden  Widerspruch, mit dem Anica täglich lebt: Während andere einen sterbenden Welpen seinem Schicksal überlassen, wurde Arnica bestraft, weil sie ein Hundeleben gerettet hat.

Viele Hunde werden wohl für immer bleiben
Neben den ständigen Neuaufnahmen wird auch die Vermittlung der Hunde immer schwieriger. Weil die Auffangstation bislang keinen offiziellen Tierheimstatus besitzt, dürfen Hunde nicht ins Ausland vermittelt werden. Hinzu kommt eine perfide Aktion gegen Anicas Einrichtung, die ihren Ruf auch für regionale Adoptionen ruinieren sollte: Dabei wurde ein Hund adoptiert, nur um ihn gezielt zu misshandeln und dann zu behaupten, dass schon so vermittelt wurde. Seitdem vermittelt sie nur noch an Menschen, denen sie vollständig vertraut. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Rund zwei Drittel ihrer Hunde sind schwarz. „Schwarze Hunde werden so gut wie nie adoptiert“, erklärt Stefanie. Viele dieser freundlichen Tiere werden deshalb vermutlich ihr ganzes Leben bei Anica bleiben – und genau deshalb dauerhaft auf Futter und Versorgung angewiesen sein.

Deine Unterstützung wird händeringend gebraucht – jetzt!
Seit fast zwei Jahren kämpft Anica nicht nur gegen das Leid ausgesetzter Hunde, sondern auch gegen eine Hetzkampagne, die ihr Projekt zunehmend in Bedrängnis bringt. Sinkende Spenden, steigende Tierarztkosten und immer neue Notfälle bringen die Auffangstation an ihre Grenzen. Trotzdem hört Anica nicht auf zu helfen. Jeden Tag versorgt sie gemeinsam mit ihrem kleinen Team 172 Hunde, rettet weitere Tiere in Not und schenkt ihnen einen Ort, an dem sie zum ersten Mal Sicherheit erfahren. Doch all das ist nur möglich, wenn die Versorgung der Hunde gesichert ist.

Sorge mit deiner Futterspende dafür, dass Vertrauen stärker bleibt als Verleumdung – und kein Hund hungern muss.

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