Wenn Katzen eine Stadt überfluten
Dieser Hilferuf ist bereits abgeschlossen
Dennoch ist der Verein weiterhin regelmäßig auf Futterspenden angewiesen, um seine Schützlinge zuverlässig versorgen zu können.
Die Tierschützer:innen freuen sich daher sehr über deine Unterstützung.
+++ Hunderte Katzen leben „unsichtbar“ mitten in der griechischen Hafenstadt Patras +++ Immer neue Kitten und zu wenige Kastrationen +++ Alles wird von Menschen organisiert, die selbst kaum etwas haben +++ +++ Neue Notfallkosten und Rettungen belasten die Helfer:innen weiter +++ Futterspenden sichern die tägliche Versorgung und schaffen Spielraum für Kastrationen +++
„Unser Bedarf ist dauerhaft hoch: Wir brauchen dringend Katzenfutter, Katzenstreu und Mittel gegen Würmer und Parasiten“, berichtet Tierschützerin Dora.
Sie sind überall – und werden gerade deshalb kaum noch gesehen: Im griechischen Patras, der drittgrößten Gemeinde des Landes, leben hunderte Katzen zwischen Wohnhäusern, an Müllplätzen, auf den Straßen und am Meer. Die Zahl freilebender Katzen ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Das Netzwerk Patras for all animals versorgt inzwischen rund 400 Tiere auf der Straße, an Futterstellen, und in privaten Pflegestellen.
Ein öffentliches Katzenheim gibt es genauso wenig wie eine systematische Kastrationsversorgung durch die Stadt. Dafür werden immer neue Kitten geboren. Was für viele Menschen längst zum normalen Stadtbild gehört, ist für die Tierschützer:innen ein Kreislauf, der kaum noch zu bewältigen ist. Tierschützerin Ioanna erlebt die Entwicklung seit Jahren aus nächster Nähe: „Ich habe in all meinen Jahren als Tierschützerin noch nie so viele Katzen in unserer Stadt erlebt.“
Mit jeder weiteren Katze wächst auch die Aufgabe, die das kleine Netzwerk täglich stemmen muss: Immer mehr Näpfe müssen gefüllt, Futterstellen versorgt, Kitten aufgepäppelt und kranke Tiere behandelt werden. Gleichzeitig versuchen die Ehrenamtlichen mit Kastrationen genau diesen Kreislauf zu durchbrechen. Doch dafür fehlt zunehmend der finanzielle Spielraum. Denn viele Helfer:innen bezahlen das tägliche Futter längst aus dem eigenen Einkommen oder sogar von ihrer kleinen Rente – Geld, das damit für Kastrationen und medizinische Hilfe nicht mehr zur Verfügung steht.
Bitte spende Futter, damit das Tierschutznetzwerk von Patras seine Schützlinge satt bekommt und mehr Mittel für die dringend benötigten Kastrationen frei werden.
Sie sind überall – aber kaum jemand kümmert sich
Katzen sitzen in Patras an Müllplätzen, streunen durch Wohnviertel und über Plätze oder leben in Randgebieten und am Meer. Doch ihre ständige Präsenz hat dazu geführt, dass viele Menschen sie kaum noch bewusst wahrnehmen. Ein streunender Hund löst nach Ioannas Erfahrung schnell Nachfragen in den sozialen Medien aus. Bei einer Katze wird dagegen häufig erst reagiert, wenn sie offensichtlich verletzt oder schwer krank ist. Ein anderes Problem kommt nach dem langen, heißen Sommer hinzu: Die Wasserversorgung. In den dicht bebauten und stark versiegelten Stadtvierteln gibt es kaum natürliche Wasserstellen. Vereinzelt stellen Geschäfte, Cafés oder Restaurants zwar etwas Futter oder Wasser bereit – doch darauf können sich die Tiere nicht verlassen. So bleibt auch diese Aufgabe an den Ehrenamtlichen hängen: Tag für Tag müssen sie nicht nur Futter, sondern auch Wasser durch die Stadt tragen, damit ihre Katzen nicht hungrig und durstig zurückbleiben.
Immer neue Würfe – während Kastrationen nicht hinterherkommen
Die Helfer:innen wollen das Problem an der Wurzel packen: Sie fangen die Tiere mit Fallen, organisieren Arzttermine, lassen sie kastrieren und setzen die Streuner in ihren vertrauten Revieren wieder aus. Doch die Kastrationen können mit der Vermehrung kaum Schritt halten: „Wir sind voller Kitten, und trotzdem schaffen wir es nicht, genug Katzen rechtzeitig zu kastrieren“, sagt Ioanna. Jeder neue Wurf bedeuten mehr Tiere, die gefüttert, medizinisch versorgt und irgendwann selbst kastriert werden müssen. Besonders die hilflos aufgefundenen Kitten ohne ihre Mutter brauchen intensive Betreuung: „Wir finden Katzen, die erst zwei oder drei Tage alt sind, und füttern sie alle drei Stunden mit der Flasche.“ Auch die Pflegestellen sind längst voll. In einem angemieteten Raum leben rund 30 Katzen – darunter kranke, epileptische, nierenkranke oder blinde Tiere. Eine weitere Stelle hat rund 25 Katzen, viele davon sind sehr jung, krank oder behindert.
Hinter jeder Futterstelle steht ein Mensch, der an seine Grenzen geht
Patras for all animals ist kein klassisches Tierheim, sondern ein gewachsenes Netzwerk aus rund 25 Freiwilligen, von denen sich etwa 15 bis 20 regelmäßig um Katzen kümmern. Fütterungen, Transporte, Fangaktionen und Tierarztfahrten werden untereinander aufgeteilt - zusätzlich zu ihrem eigenen Alltag. Ioanna füttert fast jede Nacht 25 bis 30 Katzen in vier Stadtvierteln. Margarita versorgt mehr als 70 Tiere, Konstantina rund 40. Sevi versorgt auch etwa 40 Straßenkatzen und hat zusätzlich 18 ältere, behinderte oder besonders ängstliche Katzen bei sich aufgenommen. Und dann ist da Litsa. Sie ist 65 Jahre alt, lebt von einer kleinen Rente und versorgt trotzdem täglich über 60 Katzen. Weil ihre Rente nicht reicht, um genug Futter kaufen zu können, arbeitet sie noch: „Sie hat nur eine kleine Rente und geht mit Hunden spazieren, damit sie Futter für rund 60 Katzen bezahlen kann“, erklärt Ioanna. Für viele Freiwillige ist die tägliche Versorgung eine finanzielle Gratwanderung: „Manchmal musst du entscheiden, ob du deine eigenen Rechnungen bezahlst oder Futter für die Katzen kaufst.“
Immer mehr plötzliche und langfristige Kosten
Und während das tägliche Futter ohnehin bezahlt werden muss, lässt sich der nächste Notfall nicht planen. Wie bei einem Kater, der regelmäßig vor Ioannas Wohnung auftauchte und plötzlich an Gelbsucht mit Nierenproblemen litt. Fünf Tage tierärztliche Behandlung kosteten rund 300 Euro – viel Geld für das Leben einer einzelnen Straßenkatze. Dann sind da 28 Katzen aus einem Hoarding-Fall. Sie wurden aus einem dunklen, stark verschmutzten Raum gerettet, kastriert und geimpft. Doch mit ihrer Rettung endete die Verantwortung nicht: Viele der Tiere müssen weiterhin von den Freiwilligen versorgt werden. Aus einem akuten Notfall werden so langfristig weitere Näpfe, die jeden Tag gefüllt werden müssen.
Nachtarbeit, Durst, Hunger und zu wenig Geld – arbeiten am Limit
Die hohen Temperaturen machen jede Versorgung zusätzlich kräftezehrend. „Im Sommer trage ich nicht nur Futter, sondern auch Flaschen mit Wasser durch die Viertel, weil ich den Gedanken nicht ertrage, dass sie durstig sind“, sagt Ioanna. Weil sich viele Katzen tagsüber vor der Hitze verstecken, ziehen sie und die anderen Helfer häufig erst gegen 21 oder 22 Uhr los. Sie tun, was sie können – füttern, kastrieren, behandeln, pflegen und vermitteln. Sie nehmen Neugeborene auf, obwohl diese rund um die Uhr versorgt werden müssen. Gleichzeitig versuchen sie zu verhindern, dass aus der heutigen Not morgen eine noch größere wird. Aber für Kastrationen braucht das Netzwerk finanziell mehr Luft. Solange die Ehrenamtlichen einen großen Teil ihres eigenen Geldes für Futter ausgeben müssen, fehlt dieser finanzielle Spielraum bei Kastrationen, Medikamenten und medizinischen Notfällen. „Die Aussicht auf mehrere Paletten Futter macht mich für die nächsten Monate glücklich.“
Bitte hilf den Katzen von Patras jetzt mit einer Futterspende!
Jede einzelne Futterspende sorgt dafür, dass die Katzen an den vielen Futterstellen und in den Pflegestellen zuverlässig satt werden. Gleichzeitig entlastet sie die Menschen, die ihre Zeit, Kraft und ihr eigenes Geld seit Jahren in diese Tiere investieren. „Jede Unterstützung hilft uns direkt dabei, diese Tiere weiter zu versorgen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagt Dora. Und Margarita ergänzt: „Mit eurer Hilfe gebt ihr den Straßenkatzen die Hoffnung, dass sich jemand um sie kümmert – und uns das Gefühl, mit dieser Aufgabe nicht allein zu sein.“
+++ Hunderte Katzen leben „unsichtbar“ mitten in der griechischen Hafenstadt Patras +++ Immer neue Kitten und zu wenige Kastrationen +++ Alles wird von Menschen organisiert, die selbst kaum etwas haben +++ +++ Neue Notfallkosten und Rettungen belasten die Helfer:innen weiter +++ Futterspenden sichern die tägliche Versorgung und schaffen Spielraum für Kastrationen +++
„Unser Bedarf ist dauerhaft hoch: Wir brauchen dringend Katzenfutter, Katzenstreu und Mittel gegen Würmer und Parasiten“, berichtet Tierschützerin Dora.
Sie sind überall – und werden gerade deshalb kaum noch gesehen: Im griechischen Patras, der drittgrößten Gemeinde des Landes, leben hunderte Katzen zwischen Wohnhäusern, an Müllplätzen, auf den Straßen und am Meer. Die Zahl freilebender Katzen ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Das Netzwerk Patras for all animals versorgt inzwischen rund 400 Tiere auf der Straße, an Futterstellen, und in privaten Pflegestellen.
Ein öffentliches Katzenheim gibt es genauso wenig wie eine systematische Kastrationsversorgung durch die Stadt. Dafür werden immer neue Kitten geboren. Was für viele Menschen längst zum normalen Stadtbild gehört, ist für die Tierschützer:innen ein Kreislauf, der kaum noch zu bewältigen ist. Tierschützerin Ioanna erlebt die Entwicklung seit Jahren aus nächster Nähe: „Ich habe in all meinen Jahren als Tierschützerin noch nie so viele Katzen in unserer Stadt erlebt.“
Mit jeder weiteren Katze wächst auch die Aufgabe, die das kleine Netzwerk täglich stemmen muss: Immer mehr Näpfe müssen gefüllt, Futterstellen versorgt, Kitten aufgepäppelt und kranke Tiere behandelt werden. Gleichzeitig versuchen die Ehrenamtlichen mit Kastrationen genau diesen Kreislauf zu durchbrechen. Doch dafür fehlt zunehmend der finanzielle Spielraum. Denn viele Helfer:innen bezahlen das tägliche Futter längst aus dem eigenen Einkommen oder sogar von ihrer kleinen Rente – Geld, das damit für Kastrationen und medizinische Hilfe nicht mehr zur Verfügung steht.
Bitte spende Futter, damit das Tierschutznetzwerk von Patras seine Schützlinge satt bekommt und mehr Mittel für die dringend benötigten Kastrationen frei werden.
Sie sind überall – aber kaum jemand kümmert sich
Katzen sitzen in Patras an Müllplätzen, streunen durch Wohnviertel und über Plätze oder leben in Randgebieten und am Meer. Doch ihre ständige Präsenz hat dazu geführt, dass viele Menschen sie kaum noch bewusst wahrnehmen. Ein streunender Hund löst nach Ioannas Erfahrung schnell Nachfragen in den sozialen Medien aus. Bei einer Katze wird dagegen häufig erst reagiert, wenn sie offensichtlich verletzt oder schwer krank ist. Ein anderes Problem kommt nach dem langen, heißen Sommer hinzu: Die Wasserversorgung. In den dicht bebauten und stark versiegelten Stadtvierteln gibt es kaum natürliche Wasserstellen. Vereinzelt stellen Geschäfte, Cafés oder Restaurants zwar etwas Futter oder Wasser bereit – doch darauf können sich die Tiere nicht verlassen. So bleibt auch diese Aufgabe an den Ehrenamtlichen hängen: Tag für Tag müssen sie nicht nur Futter, sondern auch Wasser durch die Stadt tragen, damit ihre Katzen nicht hungrig und durstig zurückbleiben.
Immer neue Würfe – während Kastrationen nicht hinterherkommen
Die Helfer:innen wollen das Problem an der Wurzel packen: Sie fangen die Tiere mit Fallen, organisieren Arzttermine, lassen sie kastrieren und setzen die Streuner in ihren vertrauten Revieren wieder aus. Doch die Kastrationen können mit der Vermehrung kaum Schritt halten: „Wir sind voller Kitten, und trotzdem schaffen wir es nicht, genug Katzen rechtzeitig zu kastrieren“, sagt Ioanna. Jeder neue Wurf bedeuten mehr Tiere, die gefüttert, medizinisch versorgt und irgendwann selbst kastriert werden müssen. Besonders die hilflos aufgefundenen Kitten ohne ihre Mutter brauchen intensive Betreuung: „Wir finden Katzen, die erst zwei oder drei Tage alt sind, und füttern sie alle drei Stunden mit der Flasche.“ Auch die Pflegestellen sind längst voll. In einem angemieteten Raum leben rund 30 Katzen – darunter kranke, epileptische, nierenkranke oder blinde Tiere. Eine weitere Stelle hat rund 25 Katzen, viele davon sind sehr jung, krank oder behindert.
Hinter jeder Futterstelle steht ein Mensch, der an seine Grenzen geht
Patras for all animals ist kein klassisches Tierheim, sondern ein gewachsenes Netzwerk aus rund 25 Freiwilligen, von denen sich etwa 15 bis 20 regelmäßig um Katzen kümmern. Fütterungen, Transporte, Fangaktionen und Tierarztfahrten werden untereinander aufgeteilt - zusätzlich zu ihrem eigenen Alltag. Ioanna füttert fast jede Nacht 25 bis 30 Katzen in vier Stadtvierteln. Margarita versorgt mehr als 70 Tiere, Konstantina rund 40. Sevi versorgt auch etwa 40 Straßenkatzen und hat zusätzlich 18 ältere, behinderte oder besonders ängstliche Katzen bei sich aufgenommen. Und dann ist da Litsa. Sie ist 65 Jahre alt, lebt von einer kleinen Rente und versorgt trotzdem täglich über 60 Katzen. Weil ihre Rente nicht reicht, um genug Futter kaufen zu können, arbeitet sie noch: „Sie hat nur eine kleine Rente und geht mit Hunden spazieren, damit sie Futter für rund 60 Katzen bezahlen kann“, erklärt Ioanna. Für viele Freiwillige ist die tägliche Versorgung eine finanzielle Gratwanderung: „Manchmal musst du entscheiden, ob du deine eigenen Rechnungen bezahlst oder Futter für die Katzen kaufst.“
Immer mehr plötzliche und langfristige Kosten
Und während das tägliche Futter ohnehin bezahlt werden muss, lässt sich der nächste Notfall nicht planen. Wie bei einem Kater, der regelmäßig vor Ioannas Wohnung auftauchte und plötzlich an Gelbsucht mit Nierenproblemen litt. Fünf Tage tierärztliche Behandlung kosteten rund 300 Euro – viel Geld für das Leben einer einzelnen Straßenkatze. Dann sind da 28 Katzen aus einem Hoarding-Fall. Sie wurden aus einem dunklen, stark verschmutzten Raum gerettet, kastriert und geimpft. Doch mit ihrer Rettung endete die Verantwortung nicht: Viele der Tiere müssen weiterhin von den Freiwilligen versorgt werden. Aus einem akuten Notfall werden so langfristig weitere Näpfe, die jeden Tag gefüllt werden müssen.
Nachtarbeit, Durst, Hunger und zu wenig Geld – arbeiten am Limit
Die hohen Temperaturen machen jede Versorgung zusätzlich kräftezehrend. „Im Sommer trage ich nicht nur Futter, sondern auch Flaschen mit Wasser durch die Viertel, weil ich den Gedanken nicht ertrage, dass sie durstig sind“, sagt Ioanna. Weil sich viele Katzen tagsüber vor der Hitze verstecken, ziehen sie und die anderen Helfer häufig erst gegen 21 oder 22 Uhr los. Sie tun, was sie können – füttern, kastrieren, behandeln, pflegen und vermitteln. Sie nehmen Neugeborene auf, obwohl diese rund um die Uhr versorgt werden müssen. Gleichzeitig versuchen sie zu verhindern, dass aus der heutigen Not morgen eine noch größere wird. Aber für Kastrationen braucht das Netzwerk finanziell mehr Luft. Solange die Ehrenamtlichen einen großen Teil ihres eigenen Geldes für Futter ausgeben müssen, fehlt dieser finanzielle Spielraum bei Kastrationen, Medikamenten und medizinischen Notfällen. „Die Aussicht auf mehrere Paletten Futter macht mich für die nächsten Monate glücklich.“
Bitte hilf den Katzen von Patras jetzt mit einer Futterspende!
Jede einzelne Futterspende sorgt dafür, dass die Katzen an den vielen Futterstellen und in den Pflegestellen zuverlässig satt werden. Gleichzeitig entlastet sie die Menschen, die ihre Zeit, Kraft und ihr eigenes Geld seit Jahren in diese Tiere investieren. „Jede Unterstützung hilft uns direkt dabei, diese Tiere weiter zu versorgen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagt Dora. Und Margarita ergänzt: „Mit eurer Hilfe gebt ihr den Straßenkatzen die Hoffnung, dass sich jemand um sie kümmert – und uns das Gefühl, mit dieser Aufgabe nicht allein zu sein.“
Träger und Verantwortliche
