Vier Hände, ein Auto - und jeden Abend 300 Katzen
+++ Zwei Tierschützerinnen versorgen über 300 Katzen in rund 25 Kolonien nahe Sevilla +++ Aus einst rund 20 Katzen wurden mehr als 300 +++ Jeden Tag werden fast 30 Kilo Futter gebraucht +++ Ein gefülltes Futterlager würde die Versorgung bis ins nächste Jahr sichern +++
„Wir sind nur zwei Menschen – vier Hände, die sich um all das kümmern.“ So beschreibt Adela, Tierschützerin aus der Nähe von Sevilla, ihren Alltag.
Gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin Martha versorgt Adela in Mairena del Aljarafe und den umliegenden Orten in der Region Sevilla mehr als 300 Katzen in rund 25 Kolonien. Dazu kommen gerettete Tiere, die in einer privaten Unterkunft, bei Familienangehörigen und in Pflegestellen leben. Ein richtiges Tierheim, das diese Last auffängt, gibt es nicht – nur zwei Frauen, ein Auto und eine tägliche Fütterungsroute. Für die meisten Koloniekatzen sind Adela und Martha die einzige verlässliche Nahrungsquelle.
Doch seit Anfang 2026 wird es immer schwerer, diese Verantwortung zu tragen. Neue Aussetzungen und Notfälle reißen nicht ab, die Preise und Tierarztkosten steigen und die Brände in der Region brachten zusätzliche Notfälle. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Spenden zu sammeln. Offene Tierarztrechnungen können die beiden inzwischen nur noch nach und nach begleichen - während die tägliche Versorgung trotzdem weitergehen muss.
Genau hier kann eine Futterspende entscheidend entlasten: Ist das Futter für längere Zeit gesichert, bleibt mehr von den wenigen finanziellen Mitteln für Behandlungen, Medikamente und Kastrationen übrig. Und die Zeit, die heute für die Suche nach Futter draufgeht, gehört wieder den Katzen.
Hilf Adela und Martha jetzt mit deiner Futterspende – damit ihnen Kraft und Geld für die Tiere bleiben, die sonst niemand versorgt.
Aus 20 Katzen wurden über 300
Als Adela und Martha begannen, versorgten sie gerade einmal 20 bis 22 Katzen. Heute sind es mehr als 300. Nach Adelas Einschätzung gehört die Provinz Sevilla beim Thema Straßenkatzen zu den besonders stark betroffenen Regionen Spaniens. Vielerorts fehlt es an konsequenter Kontrolle und noch immer sehen viele Menschen in den Katzen eine Plage. „Das Leid der Katzen ist hier für viele Menschen bereits etwas völlig Normales geworden“, sagt Adela.
Ein Tag, zwei Frauen, 25 Kolonien
Angefangen hat Adela mit einer einzigen Kolonie, in einer Zeit, in der sie sich sehr allein fühlte und bei den Katzen Nähe fand. Nach und nach wuchs daraus ein ganzes Hilfsnetz, und mit Marthas Unterstützung gründeten die beiden schließlich ihre eigene Organisation. Heute arbeitet Adela morgens einige Stunden, aber den größten Teil des Tages verbringt sie mit den Katzen: Sie koordiniert Tierarzttermine, reinigt die Unterkünfte, versorgt kranke Tiere, fängt Katzen zur Kastration ein und organisiert Spenden. Zwischen 19 und 20 Uhr, wenn die andalusische Hitze nachlässt, beginnt dann die tägliche Fütterungsroute – mehr als eineinhalb Stunden mit dem Auto.
Martha ist im Ruhestand und hilft jeden Tag mit, betreut aber zusätzlich auch ihre Enkelkinder. Nur im akuten Notfall kann Marthas Sohn einspringen. Was die beiden weitermachen lässt, bringt Adela auf den Punkt: „Die Katzen sind meine Familie. Ich mache das mit sehr viel Liebe. Sie sind von mir abhängig und ich bin von ihnen abhängig.“ Doch Liebe allein füllt keine Näpfe: Täglich werden rund 12 Kilo Trockenfutter für die Kolonien und etwa 15 Kilo Futter für die geretteten Katzen gebraucht, dazu Nassfutter.
Die „Unsichtbaren“
Während Kitten häufiger ein Zuhause oder eine Pflegefamilie finden, bleiben viele erwachsene, alte,kranke oder nicht an Menschen gewöhnte Katzen dauerhaft in der Obhut von Adela und Martha. Gerade ihnen gilt die besondere Aufmerksamkeit der beiden: „Unsere Priorität sind die Unsichtbaren – die Katzen, von denen wir wissen, dass ihnen sonst wahrscheinlich niemand helfen wird.“ Viele leiden an schweren Problemen im Maul, etwa durch das Calicivirus, und können nur aufgelöstes Nassfutter aufnehmen. Andere sind immungeschwächt, leukosepositiv, blind oder haben nur drei Beine. Für sie ist passendes Futter nicht einfach eine tägliche Mahlzeit, sondern ein wichtiger Teil ihrer Versorgung - und teilweise Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt ausreichend fressen können.
Noel und Winston: Was Fürsorge verändert
Noel fiel Adela und Martha auf, als sie an einer Kolonie vorbeikamen: Dem Kater fehlte ein Teil eines Beines, er blutete - und hatte trotzdem viel zu lange keine Hilfe bekommen. Adela fing ihn ein und ließ die Wunde behandeln, die Gemeinde übernahm die Kastration. Zurück in die Kolonie kam Noel nicht, denn für Adela war klar: Ein Tier, dessen schwerer Zustand dort so lange unbeachtet geblieben war, braucht nun einen sicheren Platz. Auch die Geschichte von Kater Winston zeigt, was Fürsorge bewirken kann. Völlig abgemagert und mit einem von schmerzhaften Geschwüren übersäten Maul tauchte er in einer Kolonie auf. Nach einem Bad, viel Futter, Vitaminen und liebevoller Pflege konnte er stabilisiert werden. Heute ist er kaum wiederzuerkennen. „Mit Futter, Vitaminen und ein wenig Liebe ist er heute ein anderer Kater“, sagt Adela. Zwei Schicksale, die zeigen, warum die beiden auch dort hinschauen, wo andere längst weitergegangen sind.
Zehn Jahre Arbeit, die geschützt werden muss
Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit Adelas Mutter. die Katzen kastrieren ließ. Heute sind in den betreuten Kolonien alle bekannten weiblichen Katzen und rund 80 Prozent der Kater kastriert – ein großer Erfolg für zwei Frauen mit sehr begrenzten Mitteln. Die Unterstützung der Gemeinden bleibt lückenhaft: Mairena del Aljarafe bietet ein Kastrationsprogramm mit Entwurmung und Impfung, über das Adela rund 60 Katzen kastrieren lassen konnte. Anderswo fehlen solche Angebote aber oder wurden wieder eingestellt. Doch neue Aussetzungen gefährden dieses mühsam aufgebaute Gleichgewicht immer wieder. Gleichzeitig verschlingen Verletzungen und Krankheiten Geld, das auch für weitere Kastrationen gebraucht wird. Eine gesicherte Futterversorgung hilft deshalb auch dabei, die Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen, statt die knappen Mittel immer wieder für die tägliche Grundversorgung einsetzen zu müssen.
Was deine Futterspende bewirkt
„Unsere dringendste Sorge wird immer das Futter sein. Ohne uns würden diese Katzen nicht fressen“, sagt Adela. Eine größere Futterlieferung über die feed a cat Gemeinschaft würde diese Sorge deutlich leichter machen. Adela ist sicher: „Wenn unser Lager ausreichend mit Katzenfutter gefüllt wäre, hätten wir wahrscheinlich bis ins nächste Jahr hinein Versorgungssicherheit.“ Das Geld, das dadurch frei wird, könnten die beiden für Behandlungen, Medikamente, offene Rechnungen und Kastrationen einsetzen. Und statt Futter zu organisieren, hätten sie wieder mehr Zeit für Rettungen, kranke Katzen und Vermittlungen.
Schenk Adela und Martha jetzt mit deiner Futterspende Planungssicherheit und den Katzen rund um Sevilla eine verlässliche Mahlzeit, jeden Abend.
+++ Zwei Tierschützerinnen versorgen über 300 Katzen in rund 25 Kolonien nahe Sevilla +++ Aus einst rund 20 Katzen wurden mehr als 300 +++ Jeden Tag werden fast 30 Kilo Futter gebraucht +++ Ein gefülltes Futterlager würde die Versorgung bis ins nächste Jahr sichern +++
„Wir sind nur zwei Menschen – vier Hände, die sich um all das kümmern.“ So beschreibt Adela, Tierschützerin aus der Nähe von Sevilla, ihren Alltag.
Gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin Martha versorgt Adela in Mairena del Aljarafe und den umliegenden Orten in der Region Sevilla mehr als 300 Katzen in rund 25 Kolonien. Dazu kommen gerettete Tiere, die in einer privaten Unterkunft, bei Familienangehörigen und in Pflegestellen leben. Ein richtiges Tierheim, das diese Last auffängt, gibt es nicht – nur zwei Frauen, ein Auto und eine tägliche Fütterungsroute. Für die meisten Koloniekatzen sind Adela und Martha die einzige verlässliche Nahrungsquelle.
Doch seit Anfang 2026 wird es immer schwerer, diese Verantwortung zu tragen. Neue Aussetzungen und Notfälle reißen nicht ab, die Preise und Tierarztkosten steigen und die Brände in der Region brachten zusätzliche Notfälle. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Spenden zu sammeln. Offene Tierarztrechnungen können die beiden inzwischen nur noch nach und nach begleichen - während die tägliche Versorgung trotzdem weitergehen muss.
Genau hier kann eine Futterspende entscheidend entlasten: Ist das Futter für längere Zeit gesichert, bleibt mehr von den wenigen finanziellen Mitteln für Behandlungen, Medikamente und Kastrationen übrig. Und die Zeit, die heute für die Suche nach Futter draufgeht, gehört wieder den Katzen.
Hilf Adela und Martha jetzt mit deiner Futterspende – damit ihnen Kraft und Geld für die Tiere bleiben, die sonst niemand versorgt.
Aus 20 Katzen wurden über 300
Als Adela und Martha begannen, versorgten sie gerade einmal 20 bis 22 Katzen. Heute sind es mehr als 300. Nach Adelas Einschätzung gehört die Provinz Sevilla beim Thema Straßenkatzen zu den besonders stark betroffenen Regionen Spaniens. Vielerorts fehlt es an konsequenter Kontrolle und noch immer sehen viele Menschen in den Katzen eine Plage. „Das Leid der Katzen ist hier für viele Menschen bereits etwas völlig Normales geworden“, sagt Adela.
Ein Tag, zwei Frauen, 25 Kolonien
Angefangen hat Adela mit einer einzigen Kolonie, in einer Zeit, in der sie sich sehr allein fühlte und bei den Katzen Nähe fand. Nach und nach wuchs daraus ein ganzes Hilfsnetz, und mit Marthas Unterstützung gründeten die beiden schließlich ihre eigene Organisation. Heute arbeitet Adela morgens einige Stunden, aber den größten Teil des Tages verbringt sie mit den Katzen: Sie koordiniert Tierarzttermine, reinigt die Unterkünfte, versorgt kranke Tiere, fängt Katzen zur Kastration ein und organisiert Spenden. Zwischen 19 und 20 Uhr, wenn die andalusische Hitze nachlässt, beginnt dann die tägliche Fütterungsroute – mehr als eineinhalb Stunden mit dem Auto.
Martha ist im Ruhestand und hilft jeden Tag mit, betreut aber zusätzlich auch ihre Enkelkinder. Nur im akuten Notfall kann Marthas Sohn einspringen. Was die beiden weitermachen lässt, bringt Adela auf den Punkt: „Die Katzen sind meine Familie. Ich mache das mit sehr viel Liebe. Sie sind von mir abhängig und ich bin von ihnen abhängig.“ Doch Liebe allein füllt keine Näpfe: Täglich werden rund 12 Kilo Trockenfutter für die Kolonien und etwa 15 Kilo Futter für die geretteten Katzen gebraucht, dazu Nassfutter.
Die „Unsichtbaren“
Während Kitten häufiger ein Zuhause oder eine Pflegefamilie finden, bleiben viele erwachsene, alte,kranke oder nicht an Menschen gewöhnte Katzen dauerhaft in der Obhut von Adela und Martha. Gerade ihnen gilt die besondere Aufmerksamkeit der beiden: „Unsere Priorität sind die Unsichtbaren – die Katzen, von denen wir wissen, dass ihnen sonst wahrscheinlich niemand helfen wird.“ Viele leiden an schweren Problemen im Maul, etwa durch das Calicivirus, und können nur aufgelöstes Nassfutter aufnehmen. Andere sind immungeschwächt, leukosepositiv, blind oder haben nur drei Beine. Für sie ist passendes Futter nicht einfach eine tägliche Mahlzeit, sondern ein wichtiger Teil ihrer Versorgung - und teilweise Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt ausreichend fressen können.
Noel und Winston: Was Fürsorge verändert
Noel fiel Adela und Martha auf, als sie an einer Kolonie vorbeikamen: Dem Kater fehlte ein Teil eines Beines, er blutete - und hatte trotzdem viel zu lange keine Hilfe bekommen. Adela fing ihn ein und ließ die Wunde behandeln, die Gemeinde übernahm die Kastration. Zurück in die Kolonie kam Noel nicht, denn für Adela war klar: Ein Tier, dessen schwerer Zustand dort so lange unbeachtet geblieben war, braucht nun einen sicheren Platz. Auch die Geschichte von Kater Winston zeigt, was Fürsorge bewirken kann. Völlig abgemagert und mit einem von schmerzhaften Geschwüren übersäten Maul tauchte er in einer Kolonie auf. Nach einem Bad, viel Futter, Vitaminen und liebevoller Pflege konnte er stabilisiert werden. Heute ist er kaum wiederzuerkennen. „Mit Futter, Vitaminen und ein wenig Liebe ist er heute ein anderer Kater“, sagt Adela. Zwei Schicksale, die zeigen, warum die beiden auch dort hinschauen, wo andere längst weitergegangen sind.
Zehn Jahre Arbeit, die geschützt werden muss
Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit Adelas Mutter. die Katzen kastrieren ließ. Heute sind in den betreuten Kolonien alle bekannten weiblichen Katzen und rund 80 Prozent der Kater kastriert – ein großer Erfolg für zwei Frauen mit sehr begrenzten Mitteln. Die Unterstützung der Gemeinden bleibt lückenhaft: Mairena del Aljarafe bietet ein Kastrationsprogramm mit Entwurmung und Impfung, über das Adela rund 60 Katzen kastrieren lassen konnte. Anderswo fehlen solche Angebote aber oder wurden wieder eingestellt. Doch neue Aussetzungen gefährden dieses mühsam aufgebaute Gleichgewicht immer wieder. Gleichzeitig verschlingen Verletzungen und Krankheiten Geld, das auch für weitere Kastrationen gebraucht wird. Eine gesicherte Futterversorgung hilft deshalb auch dabei, die Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen, statt die knappen Mittel immer wieder für die tägliche Grundversorgung einsetzen zu müssen.
Was deine Futterspende bewirkt
„Unsere dringendste Sorge wird immer das Futter sein. Ohne uns würden diese Katzen nicht fressen“, sagt Adela. Eine größere Futterlieferung über die feed a cat Gemeinschaft würde diese Sorge deutlich leichter machen. Adela ist sicher: „Wenn unser Lager ausreichend mit Katzenfutter gefüllt wäre, hätten wir wahrscheinlich bis ins nächste Jahr hinein Versorgungssicherheit.“ Das Geld, das dadurch frei wird, könnten die beiden für Behandlungen, Medikamente, offene Rechnungen und Kastrationen einsetzen. Und statt Futter zu organisieren, hätten sie wieder mehr Zeit für Rettungen, kranke Katzen und Vermittlungen.
Schenk Adela und Martha jetzt mit deiner Futterspende Planungssicherheit und den Katzen rund um Sevilla eine verlässliche Mahlzeit, jeden Abend.
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