Hunger und Not im Paradies
+++ Neue Kitten und neue Verantwortung ohne Ende +++ Bis zu 300 Katzen, wenige Helferinnen, kaum Geld +++ Großteil der Versorgung finanziert aus eigenen Tasche +++ Verantwortung verschiebt sich zu Tierschützerinnen +++ Ohne Support geht es nicht mehr lange gut +++
„Überall auf der Insel schreien die Tierschützer:innen um Hilfe. Keiner weiß mehr, wie das alles zu schaffen ist.“ – Patty, Vorstand von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V.
Für viele Menschen ist es das Urlaubsparadies – aber für unzählige Straßenkatzen ein Umfeld, das sie durch Überpopulation, Hunger und Krankheiten ins Elend zwingt. Auf Mallorca gehören unkastrierte Tiere, ausgesetzte Katzen und verwaiste Kitten vielerorts zum Alltag - und die Verantwortung bleibt immer wieder an denselben wenigen Menschen hängen.
Das Netzwerk von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. versorgt inzwischen bis zu 300 hungrige Katzen an Futterstellen, auf Fincas und privaten Grundstücken. Aber die Tierschützer stoßen längst an ihre Grenzen: Bei immer neuen Kitten und Notfällen fehlen Futter, Geld und Möglichkeiten, um neue Tiere aufzunehmen. „Jeden Tag kommen neue Katzen an die Futterstellen. Es nimmt einfach kein Ende.“
Bitte spende Futter, um den Tierschützerinnen auf Mallorca Kraft und die Möglichkeit zu geben, ihre hungrigen Vierbeiner zu versorgen.
Ein Inselproblem, das wächst
Nach Pattys Einschätzung ist die Situation dieses Jahr besonders dramatisch. Immer wieder werden winzige Kitten in Mülltonnen gefunden oder am Straßenrand ausgesetzt und nicht mehr erwünschte Tiere zurückgelassen. Was als Hilfe mit einem Napf Futter beginnt, wird für die Helferinnen schnell zu dauerhafter Verantwortung. Ein Fass ohne Boden, denn die Katzen vermehren sich erschreckend schnell. Erst zuletzt zeigte sich bei einer Kastration, wie dramatisch die Situation ist: „Mit fünf Monaten war eine kleine Katze schon trächtig. Sie war selbst noch ein halbes Baby.“ Die Folge unkontrollierter Vermehrung sind immer mehr Katzen, Krankheiten, Inzucht und Leid. Zwar schreibt das Tierschutzgesetz Besitzer:innen eine Kastration vor, aber kontrolliert wird die Durchführung nach Pattys Erfahrung kaum. Auch kommunale Kastrationsprogramme fehlen vielerorts. „Es wird immer schlimmer. Ich habe den Eindruck, dass die Lage für die Katzen jedes Jahr dramatischer wird.“
Viele Vierbeiner hängen an wenigen Menschen
Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. arbeitet als Netzwerk: Einzelne Personen versorgen Katzen an Futterstellen, auf Fincas und Privatgrundstücken. Cynthia kümmert sich um 153 Katzen auf einem Gelände, Miriam versorgt rund 30 kranke Katzen auf ihrer Finca und betreut zusätzlich Futterstellen, während Lola, Erika, Karin und weitere Helferinnen sich um Tiere an anderen Orten auf der Insel kümmern.
Patty ist aktuell die Einzige, die Katzen bei sich aufnehmen kann. Sie ist erst seit Kurzem auf Mallorca und ihr erstes Zuhause war als Übergangslösung gedacht. Aber eine andere, tiergeeignetere Unterkunft zu finden, ist schwierig, denn Vermieter akzeptieren generell keine größere Zahl von Katzen als Haustiere. „Wir können momentan keine Katzen aufnehmen, weil es hier zu klein ist und wir dringend etwas Größeres suchen.“ Gleichzeitig ist die Zahl der Fördermitglieder des Vereins geschrumpft: Von einstigen 80 sind nur noch rund 20 übrig geblieben. Weniger regelmäßige Beiträge treffen auf immer mehr Katzen, die Futter und Hilfe brauchen – eine Rechnung, die auf Dauer nicht aufgehen kann.
Das ganze Einkommen „für die Katz“
Futter ist nur der Anfang. Neu aufgenommene Tiere müssen kastriert, geimpft, getestet, gechippt und mit einem Pass ausgestattet werden. Erst dann können sie verantwortungsvoll vermittelt werden. Doch viele dieser Kosten tragen die Helferinnen selbst. Miriam finanziert die Versorgung ihrer Katzen nach Pattys Schilderung weitgehend aus ihrem eigenen Arbeitseinkommen. Auch Patty bezahlt immer wieder Kastrationen, Behandlungen und notwendige Ausstattung privat. Ein ausbruchsicheres Außengehege für weitere Notfälle finanzierte sie mit 680 Euro aus eigener Tasche. „Miriam bezahlt alles privat. Sie arbeitet im Grunde nur noch dafür, die Katzen zu füttern.“ Das Problem ist nicht die fehlende Bereitschaft zu helfen, sondern zu geringe finanzielle Möglichkeiten, eine immer größere Zahl von Tieren dauerhaft zu tragen.
Menschen verschwinden, Verantwortung nicht
Wie schnell diese Verantwortung bei den Tierschützer:innen landet, zeigt ein verlassenes Grundstück. Patty erwartete dort zunächst eine einzelne Katze – und fand stattdessen einen Bestand von rund 40 bis 50 Katzen, viele krank und unkastriert. Für etwa 30 von ihnen kam die Hilfe zu spät. Auch ein überfahrener Kater am Straßenrand blieb liegen, bis Patty ihn schließlich bergen und beerdigen konnte. Ob lebend, verletzt oder tot: Wenn andere wegsehen oder ihre Tiere zurücklassen, verschwindet die Verantwortung nicht. Sie landet bei Menschen wie Patty, Miriam und den anderen Helferinnen. Sie füttern, kastrieren, behandeln, retten und bergen – obwohl sie längst selbst kaum noch wissen, wie sie das alles schaffen sollen. Und auch Touristen können Teil des Kreislaufs werden, wenn sie eine Katze während ihres Urlaubs füttern und sich erst kurz vor dem Rückflug beim Tierschutz melden. Dann bleibt kaum Zeit, das Tier zu sichern, zum Tierarzt zu bringen und eine Unterbringung zu organisieren – der Stresspegel steigt.
Die Katzen warten nicht
Eine große Herausforderung ist nicht nur die Zahl der Tiere, sondern die Geschwindigkeit, mit der neue Notfälle entstehen. Die Kittenzeit legt im Hochsommer nur eine kurze Pause ein - schon im September beginnt die zweite große Welle. Zwischen den Würfen bleibt kaum Zeit, vorhandene Tiere zu kastrieren, medizinisch zu versorgen und zu vermitteln. Gleichzeitig müssen die Futterstellen auch bei großer Hitze jeden Tag mit Futter und Wasser versorgt werden. „Die Katzen warten nicht. Sie können nicht darauf warten, bis wir irgendwann genug Geld oder Hilfe haben.“ Deshalb ist jede Futterspende wichtig: Sie sorgt dafür, dass die bestehenden Futterstellen weiter versorgt werden können, während die wenigen verfügbaren Mittel für Kastrationen und medizinische Notfälle frei bleiben.
Deine Futterspende schafft mehr als volle Näpfe
Die Helferinnen von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. stehen auf der Insel vor einer Aufgabe, die sie allein nicht mehr bewältigen können. Während bis zu 300 Katzen Hilfe brauchen, werden die Mittel knapper, Aufnahmeplätze fehlen und bald beginnt die nächste Kittenzeit. In dieser Situation sind Futterspenden eine effiziente und wichtige Hilfe. Jeder gefüllte Napf schafft ein Stück Sicherheit und jeder eingesparte Euro kann dort helfen, wo er langfristig Besserung bewirkt: Durch Kastrationen, medizinische Versorgung und die Rettung weiterer Katzen.
Denn eines bleibt sicher: „Die Katzen müssen jeden Tag gefüttert werden, ganz gleich, ob gerade genug Spenden da sind,“ betont Patty und hofft auf Unterstützung durch die feed a cat Gemeinschaft.
+++ Neue Kitten und neue Verantwortung ohne Ende +++ Bis zu 300 Katzen, wenige Helferinnen, kaum Geld +++ Großteil der Versorgung finanziert aus eigenen Tasche +++ Verantwortung verschiebt sich zu Tierschützerinnen +++ Ohne Support geht es nicht mehr lange gut +++
„Überall auf der Insel schreien die Tierschützer:innen um Hilfe. Keiner weiß mehr, wie das alles zu schaffen ist.“ – Patty, Vorstand von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V.
Für viele Menschen ist es das Urlaubsparadies – aber für unzählige Straßenkatzen ein Umfeld, das sie durch Überpopulation, Hunger und Krankheiten ins Elend zwingt. Auf Mallorca gehören unkastrierte Tiere, ausgesetzte Katzen und verwaiste Kitten vielerorts zum Alltag - und die Verantwortung bleibt immer wieder an denselben wenigen Menschen hängen.
Das Netzwerk von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. versorgt inzwischen bis zu 300 hungrige Katzen an Futterstellen, auf Fincas und privaten Grundstücken. Aber die Tierschützer stoßen längst an ihre Grenzen: Bei immer neuen Kitten und Notfällen fehlen Futter, Geld und Möglichkeiten, um neue Tiere aufzunehmen. „Jeden Tag kommen neue Katzen an die Futterstellen. Es nimmt einfach kein Ende.“
Bitte spende Futter, um den Tierschützerinnen auf Mallorca Kraft und die Möglichkeit zu geben, ihre hungrigen Vierbeiner zu versorgen.
Ein Inselproblem, das wächst
Nach Pattys Einschätzung ist die Situation dieses Jahr besonders dramatisch. Immer wieder werden winzige Kitten in Mülltonnen gefunden oder am Straßenrand ausgesetzt und nicht mehr erwünschte Tiere zurückgelassen. Was als Hilfe mit einem Napf Futter beginnt, wird für die Helferinnen schnell zu dauerhafter Verantwortung. Ein Fass ohne Boden, denn die Katzen vermehren sich erschreckend schnell. Erst zuletzt zeigte sich bei einer Kastration, wie dramatisch die Situation ist: „Mit fünf Monaten war eine kleine Katze schon trächtig. Sie war selbst noch ein halbes Baby.“ Die Folge unkontrollierter Vermehrung sind immer mehr Katzen, Krankheiten, Inzucht und Leid. Zwar schreibt das Tierschutzgesetz Besitzer:innen eine Kastration vor, aber kontrolliert wird die Durchführung nach Pattys Erfahrung kaum. Auch kommunale Kastrationsprogramme fehlen vielerorts. „Es wird immer schlimmer. Ich habe den Eindruck, dass die Lage für die Katzen jedes Jahr dramatischer wird.“
Viele Vierbeiner hängen an wenigen Menschen
Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. arbeitet als Netzwerk: Einzelne Personen versorgen Katzen an Futterstellen, auf Fincas und Privatgrundstücken. Cynthia kümmert sich um 153 Katzen auf einem Gelände, Miriam versorgt rund 30 kranke Katzen auf ihrer Finca und betreut zusätzlich Futterstellen, während Lola, Erika, Karin und weitere Helferinnen sich um Tiere an anderen Orten auf der Insel kümmern.
Patty ist aktuell die Einzige, die Katzen bei sich aufnehmen kann. Sie ist erst seit Kurzem auf Mallorca und ihr erstes Zuhause war als Übergangslösung gedacht. Aber eine andere, tiergeeignetere Unterkunft zu finden, ist schwierig, denn Vermieter akzeptieren generell keine größere Zahl von Katzen als Haustiere. „Wir können momentan keine Katzen aufnehmen, weil es hier zu klein ist und wir dringend etwas Größeres suchen.“ Gleichzeitig ist die Zahl der Fördermitglieder des Vereins geschrumpft: Von einstigen 80 sind nur noch rund 20 übrig geblieben. Weniger regelmäßige Beiträge treffen auf immer mehr Katzen, die Futter und Hilfe brauchen – eine Rechnung, die auf Dauer nicht aufgehen kann.
Das ganze Einkommen „für die Katz“
Futter ist nur der Anfang. Neu aufgenommene Tiere müssen kastriert, geimpft, getestet, gechippt und mit einem Pass ausgestattet werden. Erst dann können sie verantwortungsvoll vermittelt werden. Doch viele dieser Kosten tragen die Helferinnen selbst. Miriam finanziert die Versorgung ihrer Katzen nach Pattys Schilderung weitgehend aus ihrem eigenen Arbeitseinkommen. Auch Patty bezahlt immer wieder Kastrationen, Behandlungen und notwendige Ausstattung privat. Ein ausbruchsicheres Außengehege für weitere Notfälle finanzierte sie mit 680 Euro aus eigener Tasche. „Miriam bezahlt alles privat. Sie arbeitet im Grunde nur noch dafür, die Katzen zu füttern.“ Das Problem ist nicht die fehlende Bereitschaft zu helfen, sondern zu geringe finanzielle Möglichkeiten, eine immer größere Zahl von Tieren dauerhaft zu tragen.
Menschen verschwinden, Verantwortung nicht
Wie schnell diese Verantwortung bei den Tierschützer:innen landet, zeigt ein verlassenes Grundstück. Patty erwartete dort zunächst eine einzelne Katze – und fand stattdessen einen Bestand von rund 40 bis 50 Katzen, viele krank und unkastriert. Für etwa 30 von ihnen kam die Hilfe zu spät. Auch ein überfahrener Kater am Straßenrand blieb liegen, bis Patty ihn schließlich bergen und beerdigen konnte. Ob lebend, verletzt oder tot: Wenn andere wegsehen oder ihre Tiere zurücklassen, verschwindet die Verantwortung nicht. Sie landet bei Menschen wie Patty, Miriam und den anderen Helferinnen. Sie füttern, kastrieren, behandeln, retten und bergen – obwohl sie längst selbst kaum noch wissen, wie sie das alles schaffen sollen. Und auch Touristen können Teil des Kreislaufs werden, wenn sie eine Katze während ihres Urlaubs füttern und sich erst kurz vor dem Rückflug beim Tierschutz melden. Dann bleibt kaum Zeit, das Tier zu sichern, zum Tierarzt zu bringen und eine Unterbringung zu organisieren – der Stresspegel steigt.
Die Katzen warten nicht
Eine große Herausforderung ist nicht nur die Zahl der Tiere, sondern die Geschwindigkeit, mit der neue Notfälle entstehen. Die Kittenzeit legt im Hochsommer nur eine kurze Pause ein - schon im September beginnt die zweite große Welle. Zwischen den Würfen bleibt kaum Zeit, vorhandene Tiere zu kastrieren, medizinisch zu versorgen und zu vermitteln. Gleichzeitig müssen die Futterstellen auch bei großer Hitze jeden Tag mit Futter und Wasser versorgt werden. „Die Katzen warten nicht. Sie können nicht darauf warten, bis wir irgendwann genug Geld oder Hilfe haben.“ Deshalb ist jede Futterspende wichtig: Sie sorgt dafür, dass die bestehenden Futterstellen weiter versorgt werden können, während die wenigen verfügbaren Mittel für Kastrationen und medizinische Notfälle frei bleiben.
Deine Futterspende schafft mehr als volle Näpfe
Die Helferinnen von Mallorca Pfötchen an der Saar e.V. stehen auf der Insel vor einer Aufgabe, die sie allein nicht mehr bewältigen können. Während bis zu 300 Katzen Hilfe brauchen, werden die Mittel knapper, Aufnahmeplätze fehlen und bald beginnt die nächste Kittenzeit. In dieser Situation sind Futterspenden eine effiziente und wichtige Hilfe. Jeder gefüllte Napf schafft ein Stück Sicherheit und jeder eingesparte Euro kann dort helfen, wo er langfristig Besserung bewirkt: Durch Kastrationen, medizinische Versorgung und die Rettung weiterer Katzen.
Denn eines bleibt sicher: „Die Katzen müssen jeden Tag gefüttert werden, ganz gleich, ob gerade genug Spenden da sind,“ betont Patty und hofft auf Unterstützung durch die feed a cat Gemeinschaft.
Träger und Verantwortliche
