Die Angst vor dem halben Napf
+++ Mehrere Tonnen Futter – jeden Monat +++ Tief wurzelnde strukturelle Probleme +++ „Einmal Ankerhund, immer Ankerhund“ +++ Aufgeben? Das Team von Ankerhunde niemals +++ Größte Angst: Futterrationierung +++
„Das ist halt diese Angst, die man hat, dass man nur einen halben Napf geben kann.“ – Kiki von Ankerhunde Bosnien e.V.
In Bosnien-Herzegowina sind jeden Tag rund 450 Hunde auf Ankerhunde e.V. angewiesen: Etwa 120 auf der eigenen Ranch In Novi Grad bei Odzak, rund 100 Straßenhunde, die an Futterstellen versorgt werden, sowie 45 Hunde bei Tierschützerin Tiziana. Hinzu kommen weitere Tiere, die bei bosnischen Pflegefamilien leben, die Teil des engmaschigen Netzwerks des Vereins sind.
Seit 2018 kämpft Tierschützerin Tiziana gemeinsam mit ihrem Team dafür, dass keiner dieser Hunde aufgegeben wird. Und das in einem Land, das bis heute unter den Folgen des Bosnienkrieges leidet: Armut, zerstörte Strukturen und fehlende staatliche Unterstützung prägen noch immer den Alltag, worunter die Tiere besonders leiden. Immer wieder führen Rettungseinsätze in abgelegene Dörfer oder Roma-Siedlungen, wo unterernährte, misshandelte oder schwer verletzte Hunde auf Hilfe warten.
Doch durch aufopfernde, systematische Arbeit konnte der Verein die Not vieler Hunde entscheidend verbessern, eine starke Community aufbauen und öffentliche Anerkennung gewinnen. Transparenz, Ehrlichkeit und die enge Bindung zu Unterstützer:innen gehören von Anfang an zu den Grundpfeilern des Vereins. Doch die Arbeit wird immer schwieriger. „Die größten Herausforderungen sind die Medikamentenbeschaffung, die medizinische Versorgung und natürlich das Futter.“
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende, damit die Näpfe voll bleiben und keine halbvollen Näpfe und Hunger zurückkehren. Mit deiner Unterstützung schaffst du zudem den dringend benötigten finanziellen Spielraum für Medizin und Notfallrettungen.
Futter – Das Minimum der Tierschutzarbeit
Kaum ein Tag vergeht ohne neue Notfälle. Viele Hunde kommen mit schweren Verletzungen oder Krankheiten wie Demodikose und Parvovirose. Gleichzeitig müssen Kastrationen finanziert, Vermittlungen organisiert und die Ranch weiter ausgebaut werden. All das kostet Geld - doch nichts davon ist möglich, wenn die Grundversorgung der Tiere nicht gesichert ist. „Mehrere Tonnen Futter brauchen wir im Monat“, sagt Kiki, “um alle Hunde auf der Ranch, in den Pflegefamilien und die Straßenhunde an den Futterstellen versorgen zu können.” Eine Futterspende füllt also nicht nur einen Napf - sie ermöglicht die gesamte Tierschutzarbeit, die dahintersteht.
Für Straßenhunde lauert Gefahr überall
Private Tierschutzvereine bekommen in Bosnien oft keine öffentliche Unterstützung. Auch Ankerhunde e.V. wird fast ausschließlich durch Spenden aus Deutschland getragen. Viele Gemeinden beauftragen immer noch private Hundefänger und zahlen rund 55 Euro Prämie für jeden gefangene Hund - Geld, das nachhaltiger in Kastrationen investiert wäre. Die Hunde landen dann in öffentlichen Sheltern mit tierschutzwidrigen Bedingungen – eng zusammengepfercht müssen sie oft tagelang auf Futter warten, was zu schweren Beißereien führt, die oft tödlich enden. Auch außerhalb der öffentlichen Shelter ist das Leben gefährlich. Immer wieder kommen Notfälle mit Schusswunden oder Schrotkugeln im Körper – ein erschütternder Beleg dafür, dass Hunde gezielt angeschossen werden.
Tierschutz in einem traumatisierten Land
Die Folgen des Bosnienkrieges wirken bis heute nach. Während viele Menschen nach dem Krieg zunächst um ihre eigene Existenz kämpfen mussten, blieb für den Schutz von Tieren kein Raum - eine Haltung, die bis heute nachwirkt. Noch immer leben viele Hunde ohne Versorgung auf der Straße, stammen aus unkontrollierter Vermehrung, werden ausgesetzt oder leben dauerhaft an Ketten. Hilf- und schutzlose Welpen sind die größten Opfer dieser Umstände und werden immer wieder in Flüsse geworfen oder in verschlossenen Säcken und Kartons entsorgt. In abgelegenen Dörfern und Roma-Siedlungen gehören Vergiftungen, Misshandlungen oder Tötungen noch immer zur traurigen Realität. Deshalb wird der Verein längst weit über das eigene Einsatzgebiet hinaus um Hilfe gebeten, und hilft dort, wo sonst niemand mehr eingreift.
Alle Hoffnung beginnt mit Ankerhunde e.V.
Seit der Gründung im Jahr 2018 hat Ankerhunde die Situation rund um Odzak spürbar verbessert. Durch medizinische Versorgung, Vermittlungen und Kastrationen konnte die Zahl der Straßenhunde deutlich reduziert werden. Sämtliche Kastrationen finanziert der Verein selbst und bietet sie zusätzlich kostenlos für private Tierhalter:innen an – ein wichtiger Beitrag, um weiteres Tierleid langfristig zu verhindern. Die Arbeit ist geprägt von langfristiger Verantwortung – der Verein rettet Hunde nicht nur aus akuten Notlagen, sondern begleitet sie über Monate oder Jahre hinweg. Dass diese Arbeit Wirkung zeigt, bleibt auch den Behörden nicht verborgen. Die Stadt Odzak zeichnete den Verein offiziell aus und entschied, die bisherige Förderung der örtlichen Jägervereinigung künftig Ankerhunde zukommen zu lassen. Auch wenn diese Unterstützung nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten trägt, ist sie für Tiziana doch ein wichtiges Zeichen dafür, dass nachhaltiger Tierschutz vor Ort langsam Anerkennung findet.
Vertrauen und Transparenz statt dubioser Versprechungen
Was Ankerhunde von vielen Projekten unterscheidet, ist die außergewöhnlich enge Verbindung zur Community. Unterstützer:innen wissen genau, wofür ihre Hilfe eingesetzt wird. Dieses Vertrauen ist über Jahre gewachsen – durch offene Kommunikation, ehrliche Einblicke und den Anspruch, nichts zu beschönigen: „Die Leute wissen, das ist nicht gelogen. Und wir halten sie auch auf dem Laufenden. Hier sind die Rechnungen dazu und wir veröffentlichen das ja auch alles.“ Und der Verein gibt Hilfe aktiv zurück: Pflegefamilien werden begleitet, Adoptant:innen unterstützt und selbst nach einer Vermittlung endet die Verantwortung nicht, ganz nach dem Motto: „Einmal Ankerhund, immer Ankerhund.“
Futter schenkt Sicherheit
Tizianas größte Angst ist nicht der nächste schwierige Rettungseinsatz und auch nicht die nächste offene Tierarztrechnung. Was sie wirklich beschäftigt, ist der Gedanke, irgendwann einem Hund nur noch einen halbvollen Napf hinstellen zu können - oder sogar nur einen leeren. Für Ankerhunde wäre das weit mehr als ein Zeichen knapper Vorräte. Jeder Euro, der zusätzlich für Futter aufgebracht werden muss, fehlt an anderer Stelle – bei Operationen, Medikamenten, Kastrationen oder der Rettung weiterer Hunde. Ankerhunde braucht jetzt deinen Support. Jeder gespendete Napf Futter hilft dabei, 450 Hunde zuverlässig zu versorgen und schafft gleichzeitig den finanziellen Spielraum, den Kikki und ihr Team brauchen, um auch morgen noch sagen zu können: Kein Hund wird aufgegeben.
Du hilfst damit nicht nur den Hunden, die bereits auf der Ranch des Vereins sind. Du gibst auch den Tieren Hoffnung, deren Rettung morgen vielleicht erst beginnt.
+++ Mehrere Tonnen Futter – jeden Monat +++ Tief wurzelnde strukturelle Probleme +++ „Einmal Ankerhund, immer Ankerhund“ +++ Aufgeben? Das Team von Ankerhunde niemals +++ Größte Angst: Futterrationierung +++
„Das ist halt diese Angst, die man hat, dass man nur einen halben Napf geben kann.“ – Kiki von Ankerhunde Bosnien e.V.
In Bosnien-Herzegowina sind jeden Tag rund 450 Hunde auf Ankerhunde e.V. angewiesen: Etwa 120 auf der eigenen Ranch In Novi Grad bei Odzak, rund 100 Straßenhunde, die an Futterstellen versorgt werden, sowie 45 Hunde bei Tierschützerin Tiziana. Hinzu kommen weitere Tiere, die bei bosnischen Pflegefamilien leben, die Teil des engmaschigen Netzwerks des Vereins sind.
Seit 2018 kämpft Tierschützerin Tiziana gemeinsam mit ihrem Team dafür, dass keiner dieser Hunde aufgegeben wird. Und das in einem Land, das bis heute unter den Folgen des Bosnienkrieges leidet: Armut, zerstörte Strukturen und fehlende staatliche Unterstützung prägen noch immer den Alltag, worunter die Tiere besonders leiden. Immer wieder führen Rettungseinsätze in abgelegene Dörfer oder Roma-Siedlungen, wo unterernährte, misshandelte oder schwer verletzte Hunde auf Hilfe warten.
Doch durch aufopfernde, systematische Arbeit konnte der Verein die Not vieler Hunde entscheidend verbessern, eine starke Community aufbauen und öffentliche Anerkennung gewinnen. Transparenz, Ehrlichkeit und die enge Bindung zu Unterstützer:innen gehören von Anfang an zu den Grundpfeilern des Vereins. Doch die Arbeit wird immer schwieriger. „Die größten Herausforderungen sind die Medikamentenbeschaffung, die medizinische Versorgung und natürlich das Futter.“
Bitte hilf jetzt mit deiner Futterspende, damit die Näpfe voll bleiben und keine halbvollen Näpfe und Hunger zurückkehren. Mit deiner Unterstützung schaffst du zudem den dringend benötigten finanziellen Spielraum für Medizin und Notfallrettungen.
Futter – Das Minimum der Tierschutzarbeit
Kaum ein Tag vergeht ohne neue Notfälle. Viele Hunde kommen mit schweren Verletzungen oder Krankheiten wie Demodikose und Parvovirose. Gleichzeitig müssen Kastrationen finanziert, Vermittlungen organisiert und die Ranch weiter ausgebaut werden. All das kostet Geld - doch nichts davon ist möglich, wenn die Grundversorgung der Tiere nicht gesichert ist. „Mehrere Tonnen Futter brauchen wir im Monat“, sagt Kiki, “um alle Hunde auf der Ranch, in den Pflegefamilien und die Straßenhunde an den Futterstellen versorgen zu können.” Eine Futterspende füllt also nicht nur einen Napf - sie ermöglicht die gesamte Tierschutzarbeit, die dahintersteht.
Für Straßenhunde lauert Gefahr überall
Private Tierschutzvereine bekommen in Bosnien oft keine öffentliche Unterstützung. Auch Ankerhunde e.V. wird fast ausschließlich durch Spenden aus Deutschland getragen. Viele Gemeinden beauftragen immer noch private Hundefänger und zahlen rund 55 Euro Prämie für jeden gefangene Hund - Geld, das nachhaltiger in Kastrationen investiert wäre. Die Hunde landen dann in öffentlichen Sheltern mit tierschutzwidrigen Bedingungen – eng zusammengepfercht müssen sie oft tagelang auf Futter warten, was zu schweren Beißereien führt, die oft tödlich enden. Auch außerhalb der öffentlichen Shelter ist das Leben gefährlich. Immer wieder kommen Notfälle mit Schusswunden oder Schrotkugeln im Körper – ein erschütternder Beleg dafür, dass Hunde gezielt angeschossen werden.
Tierschutz in einem traumatisierten Land
Die Folgen des Bosnienkrieges wirken bis heute nach. Während viele Menschen nach dem Krieg zunächst um ihre eigene Existenz kämpfen mussten, blieb für den Schutz von Tieren kein Raum - eine Haltung, die bis heute nachwirkt. Noch immer leben viele Hunde ohne Versorgung auf der Straße, stammen aus unkontrollierter Vermehrung, werden ausgesetzt oder leben dauerhaft an Ketten. Hilf- und schutzlose Welpen sind die größten Opfer dieser Umstände und werden immer wieder in Flüsse geworfen oder in verschlossenen Säcken und Kartons entsorgt. In abgelegenen Dörfern und Roma-Siedlungen gehören Vergiftungen, Misshandlungen oder Tötungen noch immer zur traurigen Realität. Deshalb wird der Verein längst weit über das eigene Einsatzgebiet hinaus um Hilfe gebeten, und hilft dort, wo sonst niemand mehr eingreift.
Alle Hoffnung beginnt mit Ankerhunde e.V.
Seit der Gründung im Jahr 2018 hat Ankerhunde die Situation rund um Odzak spürbar verbessert. Durch medizinische Versorgung, Vermittlungen und Kastrationen konnte die Zahl der Straßenhunde deutlich reduziert werden. Sämtliche Kastrationen finanziert der Verein selbst und bietet sie zusätzlich kostenlos für private Tierhalter:innen an – ein wichtiger Beitrag, um weiteres Tierleid langfristig zu verhindern. Die Arbeit ist geprägt von langfristiger Verantwortung – der Verein rettet Hunde nicht nur aus akuten Notlagen, sondern begleitet sie über Monate oder Jahre hinweg. Dass diese Arbeit Wirkung zeigt, bleibt auch den Behörden nicht verborgen. Die Stadt Odzak zeichnete den Verein offiziell aus und entschied, die bisherige Förderung der örtlichen Jägervereinigung künftig Ankerhunde zukommen zu lassen. Auch wenn diese Unterstützung nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten trägt, ist sie für Tiziana doch ein wichtiges Zeichen dafür, dass nachhaltiger Tierschutz vor Ort langsam Anerkennung findet.
Vertrauen und Transparenz statt dubioser Versprechungen
Was Ankerhunde von vielen Projekten unterscheidet, ist die außergewöhnlich enge Verbindung zur Community. Unterstützer:innen wissen genau, wofür ihre Hilfe eingesetzt wird. Dieses Vertrauen ist über Jahre gewachsen – durch offene Kommunikation, ehrliche Einblicke und den Anspruch, nichts zu beschönigen: „Die Leute wissen, das ist nicht gelogen. Und wir halten sie auch auf dem Laufenden. Hier sind die Rechnungen dazu und wir veröffentlichen das ja auch alles.“ Und der Verein gibt Hilfe aktiv zurück: Pflegefamilien werden begleitet, Adoptant:innen unterstützt und selbst nach einer Vermittlung endet die Verantwortung nicht, ganz nach dem Motto: „Einmal Ankerhund, immer Ankerhund.“
Futter schenkt Sicherheit
Tizianas größte Angst ist nicht der nächste schwierige Rettungseinsatz und auch nicht die nächste offene Tierarztrechnung. Was sie wirklich beschäftigt, ist der Gedanke, irgendwann einem Hund nur noch einen halbvollen Napf hinstellen zu können - oder sogar nur einen leeren. Für Ankerhunde wäre das weit mehr als ein Zeichen knapper Vorräte. Jeder Euro, der zusätzlich für Futter aufgebracht werden muss, fehlt an anderer Stelle – bei Operationen, Medikamenten, Kastrationen oder der Rettung weiterer Hunde. Ankerhunde braucht jetzt deinen Support. Jeder gespendete Napf Futter hilft dabei, 450 Hunde zuverlässig zu versorgen und schafft gleichzeitig den finanziellen Spielraum, den Kikki und ihr Team brauchen, um auch morgen noch sagen zu können: Kein Hund wird aufgegeben.
Du hilfst damit nicht nur den Hunden, die bereits auf der Ranch des Vereins sind. Du gibst auch den Tieren Hoffnung, deren Rettung morgen vielleicht erst beginnt.
Träger und Verantwortliche
