3 Frauen gegen das Leid von 120 Katzen
+++ Nur ein Spaziergang – und die Idee für den Katzenschutz war geboren +++ Statt Verständnis viel Ablehnung, Drohungen und Gegenwehr +++ Erfolge bei Kastrationen und Vermittlungen, aber auch Boykott und Aussetzungen +++ Höchste Priorität Futter – das Geld kann leider nur einmal ausgegeben werden +++ Deine Spende investiert in eine Zukunft mit weniger Leid +++ Bitte spende Futter +++
„Die Katzen sind hilflos. Die Umgebung, in der sie leben, ist nicht freundlich zu ihnen. Sie ist gefährlich. Sie sind krank, nicht kastriert und hungrig – aber die Menschen verstehen das nicht.“ – Ioana, Tierschützerin in Bukarest.
Im rumänischen Bukarest gibt es unzählige notleidende Katzen. Ihr Leid zu erkennen, wäre leicht – aber die meisten Menschen schauen weg, weil es nur schwer zu ertragen ist. Einzelne hegen sogar Hass auf die Tiere, wollen sie verletzen oder vergiften. Und die Kommune unternimmt nichts - es gibt kein öffentliches Tierheim und keine flächendeckende Struktur, die sich um die Versorgung der Tiere kümmert. Was bleibt, sind drei Frauen.
Ioana, Maria und Gabi sind das Herz eines Netzwerks, das für rund 120 Katzen Verantwortung trägt. Etwa 60 Koloniekatzen versorgt Ioana im König-Michael-I-Park im Norden der Stadt, die anderen leben in privaten Wohnungen und einer extra angemieteten Katzenwohnung. Sie alle müssen jeden Tag satt werden - während gleichzeitig Kastrationen organisiert, kranke Tiere behandelt und neue Notfälle aufgenommen werden müssen. „Wir zahlen das meiste aus unserem eigenen Geld. Eine große Futterspende würde uns wirklich für lange Zeit helfen,“ sagt Ioana. Erst wenn die tägliche Versorgung gesichert ist, können sie ihre begrenzten privaten Mitteln für das verwenden, was das Leid langfristig verringern kann: Kastrationen, Medikamente und die Behandlung kranker Katzen.
Bitte spende Futter, um die drei Tierschützer:innen zu entlasten und die permanent kritische Lage der Katzen zu verbessern!
Als die Not im Alltag einschlug
Ioanas Geschichte als Tierschützerin begann nicht mit einem großen Plan. Als sie pandemiebedingt mehr Zeit im Homeoffice verbrachte begann sie erst wirklich wahrzunehmen, was direkt vor ihrer Haustür geschah: „Als ich 2020 plötzlich mehr Zeit für Spaziergänge hatte, habe ich erst gesehen, wie viele Katzen und Kitten dort draußen leben – unkastriert, hungrig und immer wieder ausgesetzt.“ Sie fing an zu helfen. Erst einer Katze, dann der nächsten. „Am Anfang war es eine Katze, dann fünf, dann zehn. Irgendwann konnte man einfach nicht mehr so tun, als würde man das alles nicht sehen.“ Heute versorgt sie rund 60 Katzen in mehreren Kolonien im Park. Für eine Fütterungsrunde läuft sie bis zu sieben Kilometer mit dem Futter in einem schweren Rucksack. Wenn sie Tiere entdeckt, die draußen keine Chance hätten, unterstützen sie zwei weitere Tierschützerinnen. Maria betreut parallel 18 Katzen in ihrer Wohnung und weitere 30 bis 40 in einer zusätzlich angemieteten Katzenwohnung. Gabi stellt ebenfalls private Pflegeplätze zur Verfügung. Was als Hilfe für einzelne Tiere begann, ist zu einem privaten Rettungsnetz geworden. Unterstützung erhalten die Frauen vor allem durch den Verein Glücksritter für Tiere e.V. Denn von der Stadt können sie keine Hilfe erwarten:„Für Katzen gibt es kein öffentliches Tierheim und nicht einmal eine Datenbank.“
Statt einer Katzenlobby gibt es Feindseligkeiten
Fehlendes öffentliches Engagement ist das eine – Menschen, die kein Verständnis für den Tierschutz haben oder ihn sogar ausnutzen, sind das andere. Manche setzen Katzen gezielt dort aus, wo bereits Kolonien versorgt werden – offenbar in der Gewissheit, dass sich schon jemand kümmern wird. Andere werfen den Frauen vor, durch das Füttern selbst für die Vermehrung verantwortlich zu sein. Und auch Kastrationen stoßen auf Widerstand. „Manche Menschen lassen ihre Tiere nicht kastrieren, weil sie sagen, die Kirche würde behaupten, Kastration sei eine Sünde – aber dann stecken sie die Kitten in Plastiktüten und werfen sie weg. Kastrieren soll eine Sünde sein, aber Töten nicht?“, erklärt Ionna fassungslos. Einige Menschen schrecken sogar vor Gewalt nicht zurück, drohen mit Vergiftungen oder damit, ihre Hunde auf die Katzen zu hetzen. Während Ioana, Maria und Gabi versuchen, Leid zu verhindern, müssen sie gleichzeitig gegen die Widerstände in ihrem Umfeld kämpfen. „Viele Menschen hier halten diejenigen, die Tiere retten, für verrückt.“, fasst Ioanna die schwierige Situation zusammen.
Boykott und Ignoranz halten die Not am Laufen
Kastrationen sind der wichtigste präventive Ansatz. „Vor der Kittensaison habe ich nicht so sehr Angst wegen unserer eigenen Kolonien – die sind größtenteils kastriert. Ich habe Angst, dass andere Menschen ihre Kitten hier aussetzen,“ sagt Ioana. Einmal fand sie im Park eine Transportbox mit drei Kitten - zusammen mit einem Entschuldigungsbrief. Auch ehemalige Haustiere landen auf der Straße. Eine Katze wurde mit einem Geschirr gefunden, das sich bereits in ihren Körper schnürte. Eine andere wurde nach einer Kastration in der Nähe von Ioanas Wohnblock zurückgelassen. „Ich wollte die ausgesetzte Katze zuerst nicht aufnehmen, weil wir schon so viele hatten. Aber dann sah ich, wie eine Krähe an ihren Beinen pickte und sie unter Autos kroch – ich wusste, dass ich sie sonst irgendwann tot finden würde.“ So werden aus fremden Entscheidungen immer wieder neue Verpflichtungen für die drei Frauen. Gerade deshalb legen sie bei Vermittlungen großen Wert darauf, dass eine Rettung wirklich eine Rettung bleibt. „Wenn eine Katze nur von einer Straße auf die nächste verlagert wird, habe ich nichts gelöst.“
Futter, Notfälle, Prävention: Alles frisst das begrenzte Geld auf
Das Herzensprojekt der drei Frauen kostet viel Geld – vor allem für Futter. Gleichzeitig kommen medizinische Notfälle dazu, die nicht warten können. Zuletzt nahm Maria eine stark unterernährte Mutterkatze mit fünf Kitten auf. Die Mutter wog nur 1,9 kg, die Kitten maximal 500 Gramm. In einem anderen Fall kostete eine Behandlung fast 3.000 Euro. Auch eine Operation an einem doppelt gebrochenen Bein schlug mit rund 1.000 Euro zu Buche. „Wir können nicht wegsehen und sagen: Wir haben schon genug Katzen. Wenn ein Tier ohne Hilfe nicht überleben würde, nehmen wir es trotzdem auf.“ Dennoch muss die Versorgung mit Futter zuerst gesichert sein - denn auch Hunger kostet Leben.
Du kannst einen Unterschied machen
Ioana, Maria und Gabi zeigen, dass sich etwas verändern lässt: Viele Katzen in den betreuten Kolonien sind inzwischen kastriert, andere konnten sicher vermittelt werden. Doch noch immer kommen neue Tiere hinzu, während die drei Frauen den Großteil der Versorgung aus eigener Tasche stemmen. „Der größte Teil unseres Geldes geht an die Katzen. Am Monatsende ist dann einfach alles weg.“
Eine Futterspende nimmt ihnen deshalb eine Ausgabe ab, die Woche für Woche wiederkehrt. Und sie schafft genau dort Spielraum, wo langfristig etwas verändert werden kann: Bei Kastrationen, die neues Leid verhindern, und bei medizinischer Hilfe für Katzen, die bereits in Not sind.
+++ Nur ein Spaziergang – und die Idee für den Katzenschutz war geboren +++ Statt Verständnis viel Ablehnung, Drohungen und Gegenwehr +++ Erfolge bei Kastrationen und Vermittlungen, aber auch Boykott und Aussetzungen +++ Höchste Priorität Futter – das Geld kann leider nur einmal ausgegeben werden +++ Deine Spende investiert in eine Zukunft mit weniger Leid +++ Bitte spende Futter +++
„Die Katzen sind hilflos. Die Umgebung, in der sie leben, ist nicht freundlich zu ihnen. Sie ist gefährlich. Sie sind krank, nicht kastriert und hungrig – aber die Menschen verstehen das nicht.“ – Ioana, Tierschützerin in Bukarest.
Im rumänischen Bukarest gibt es unzählige notleidende Katzen. Ihr Leid zu erkennen, wäre leicht – aber die meisten Menschen schauen weg, weil es nur schwer zu ertragen ist. Einzelne hegen sogar Hass auf die Tiere, wollen sie verletzen oder vergiften. Und die Kommune unternimmt nichts - es gibt kein öffentliches Tierheim und keine flächendeckende Struktur, die sich um die Versorgung der Tiere kümmert. Was bleibt, sind drei Frauen.
Ioana, Maria und Gabi sind das Herz eines Netzwerks, das für rund 120 Katzen Verantwortung trägt. Etwa 60 Koloniekatzen versorgt Ioana im König-Michael-I-Park im Norden der Stadt, die anderen leben in privaten Wohnungen und einer extra angemieteten Katzenwohnung. Sie alle müssen jeden Tag satt werden - während gleichzeitig Kastrationen organisiert, kranke Tiere behandelt und neue Notfälle aufgenommen werden müssen. „Wir zahlen das meiste aus unserem eigenen Geld. Eine große Futterspende würde uns wirklich für lange Zeit helfen,“ sagt Ioana. Erst wenn die tägliche Versorgung gesichert ist, können sie ihre begrenzten privaten Mitteln für das verwenden, was das Leid langfristig verringern kann: Kastrationen, Medikamente und die Behandlung kranker Katzen.
Bitte spende Futter, um die drei Tierschützer:innen zu entlasten und die permanent kritische Lage der Katzen zu verbessern!
Als die Not im Alltag einschlug
Ioanas Geschichte als Tierschützerin begann nicht mit einem großen Plan. Als sie pandemiebedingt mehr Zeit im Homeoffice verbrachte begann sie erst wirklich wahrzunehmen, was direkt vor ihrer Haustür geschah: „Als ich 2020 plötzlich mehr Zeit für Spaziergänge hatte, habe ich erst gesehen, wie viele Katzen und Kitten dort draußen leben – unkastriert, hungrig und immer wieder ausgesetzt.“ Sie fing an zu helfen. Erst einer Katze, dann der nächsten. „Am Anfang war es eine Katze, dann fünf, dann zehn. Irgendwann konnte man einfach nicht mehr so tun, als würde man das alles nicht sehen.“ Heute versorgt sie rund 60 Katzen in mehreren Kolonien im Park. Für eine Fütterungsrunde läuft sie bis zu sieben Kilometer mit dem Futter in einem schweren Rucksack. Wenn sie Tiere entdeckt, die draußen keine Chance hätten, unterstützen sie zwei weitere Tierschützerinnen. Maria betreut parallel 18 Katzen in ihrer Wohnung und weitere 30 bis 40 in einer zusätzlich angemieteten Katzenwohnung. Gabi stellt ebenfalls private Pflegeplätze zur Verfügung. Was als Hilfe für einzelne Tiere begann, ist zu einem privaten Rettungsnetz geworden. Unterstützung erhalten die Frauen vor allem durch den Verein Glücksritter für Tiere e.V. Denn von der Stadt können sie keine Hilfe erwarten:„Für Katzen gibt es kein öffentliches Tierheim und nicht einmal eine Datenbank.“
Statt einer Katzenlobby gibt es Feindseligkeiten
Fehlendes öffentliches Engagement ist das eine – Menschen, die kein Verständnis für den Tierschutz haben oder ihn sogar ausnutzen, sind das andere. Manche setzen Katzen gezielt dort aus, wo bereits Kolonien versorgt werden – offenbar in der Gewissheit, dass sich schon jemand kümmern wird. Andere werfen den Frauen vor, durch das Füttern selbst für die Vermehrung verantwortlich zu sein. Und auch Kastrationen stoßen auf Widerstand. „Manche Menschen lassen ihre Tiere nicht kastrieren, weil sie sagen, die Kirche würde behaupten, Kastration sei eine Sünde – aber dann stecken sie die Kitten in Plastiktüten und werfen sie weg. Kastrieren soll eine Sünde sein, aber Töten nicht?“, erklärt Ionna fassungslos. Einige Menschen schrecken sogar vor Gewalt nicht zurück, drohen mit Vergiftungen oder damit, ihre Hunde auf die Katzen zu hetzen. Während Ioana, Maria und Gabi versuchen, Leid zu verhindern, müssen sie gleichzeitig gegen die Widerstände in ihrem Umfeld kämpfen. „Viele Menschen hier halten diejenigen, die Tiere retten, für verrückt.“, fasst Ioanna die schwierige Situation zusammen.
Boykott und Ignoranz halten die Not am Laufen
Kastrationen sind der wichtigste präventive Ansatz. „Vor der Kittensaison habe ich nicht so sehr Angst wegen unserer eigenen Kolonien – die sind größtenteils kastriert. Ich habe Angst, dass andere Menschen ihre Kitten hier aussetzen,“ sagt Ioana. Einmal fand sie im Park eine Transportbox mit drei Kitten - zusammen mit einem Entschuldigungsbrief. Auch ehemalige Haustiere landen auf der Straße. Eine Katze wurde mit einem Geschirr gefunden, das sich bereits in ihren Körper schnürte. Eine andere wurde nach einer Kastration in der Nähe von Ioanas Wohnblock zurückgelassen. „Ich wollte die ausgesetzte Katze zuerst nicht aufnehmen, weil wir schon so viele hatten. Aber dann sah ich, wie eine Krähe an ihren Beinen pickte und sie unter Autos kroch – ich wusste, dass ich sie sonst irgendwann tot finden würde.“ So werden aus fremden Entscheidungen immer wieder neue Verpflichtungen für die drei Frauen. Gerade deshalb legen sie bei Vermittlungen großen Wert darauf, dass eine Rettung wirklich eine Rettung bleibt. „Wenn eine Katze nur von einer Straße auf die nächste verlagert wird, habe ich nichts gelöst.“
Futter, Notfälle, Prävention: Alles frisst das begrenzte Geld auf
Das Herzensprojekt der drei Frauen kostet viel Geld – vor allem für Futter. Gleichzeitig kommen medizinische Notfälle dazu, die nicht warten können. Zuletzt nahm Maria eine stark unterernährte Mutterkatze mit fünf Kitten auf. Die Mutter wog nur 1,9 kg, die Kitten maximal 500 Gramm. In einem anderen Fall kostete eine Behandlung fast 3.000 Euro. Auch eine Operation an einem doppelt gebrochenen Bein schlug mit rund 1.000 Euro zu Buche. „Wir können nicht wegsehen und sagen: Wir haben schon genug Katzen. Wenn ein Tier ohne Hilfe nicht überleben würde, nehmen wir es trotzdem auf.“ Dennoch muss die Versorgung mit Futter zuerst gesichert sein - denn auch Hunger kostet Leben.
Du kannst einen Unterschied machen
Ioana, Maria und Gabi zeigen, dass sich etwas verändern lässt: Viele Katzen in den betreuten Kolonien sind inzwischen kastriert, andere konnten sicher vermittelt werden. Doch noch immer kommen neue Tiere hinzu, während die drei Frauen den Großteil der Versorgung aus eigener Tasche stemmen. „Der größte Teil unseres Geldes geht an die Katzen. Am Monatsende ist dann einfach alles weg.“
Eine Futterspende nimmt ihnen deshalb eine Ausgabe ab, die Woche für Woche wiederkehrt. Und sie schafft genau dort Spielraum, wo langfristig etwas verändert werden kann: Bei Kastrationen, die neues Leid verhindern, und bei medizinischer Hilfe für Katzen, die bereits in Not sind.
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