200 Katzen – und kein Tierheim
Dieser Hilferuf ist bereits abgeschlossen
Dennoch ist der Verein weiterhin regelmäßig auf Futterspenden angewiesen, um seine Schützlinge zuverlässig versorgen zu können.
Die Tierschützer:innen freuen sich daher sehr über deine Unterstützung.
+++ Rund 200 Katzen in Osijek werden ohne eigenes Tierheim versorgt – in Wohnungen, Pflegestellen und an Futterstellen +++ Mitten in der Kittensaison erreichen das kleine Team bis zu zwei Wurfmeldungen am Tag +++ Futter, Tierarztrechnungen und Kastrationen müssen aus denselben Spenden bezahlt werden +++
„Wir haben kein Tierheim. Wir nehmen die Katzen in unsere eigenen Wohnungen und in die Wohnungen unserer Freiwilligen", erklärt Vedrana, Tierschützerin bei Full Litter Box.
In Osijek im Osten Kroatiens und in den Dörfern ringsum tauchen immer wieder neue Katzen in Not auf: Ausgesetzte Kitten in Kartons, mutterlose Würfe, verletzte Tiere am Straßenrand, ganze Katzenfamilien in privaten Höfen. Eine städtische Auffangstation gibt es nicht. Für rund 200 dieser Katzen ist ein kleines Netzwerk um den Verein Full Litter Box zum Rettungsanker geworden: Etwa 150 leben in privaten Wohnungen und Pflegestellen, rund 50 weitere versorgt das Team an Futterstellen und in Kolonien.
Drei Personen bilden das Kernteam und sind fast täglich im Einsatz sind – für Rettungen, Klinikfahrten, Kastrationstermine und Vermittlungen. „Am Ende bleibt alles an uns Freiwilligen hängen. Wir müssen immer wieder um Spenden bitten", sagt Vedrana. Futter, Katzenstreu, Medikamente, Operationen und Kastrationen: Alles wird aus Spenden bezahlt und alles konkurriert um dasselbe knappe Geld.
Und genau hier kann Futterhilfe etwas verändern: Sind die Näpfe für eine Weile gesichert, muss das Team nicht mehr jeden verfügbaren Euro in die tägliche Grundversorgung stecken. Geld wird frei für Tierarztrechnungen, Operationen und Kastrationen. Also für die Hilfe, die nicht warten kann.
200 Katzen, kein Tierheim, jeden Tag neue Fälle – hilf mit deiner Futterspende, dem kleinen Team in Osijek den Rücken freizuhalten.
Ein Tierheim aus Wohnzimmern
Wo andernorts ein Tierheim Katzen aufnehmen würde, beginnt in Osijek jede Rettung mit einer entscheidenden Frage: Wo ist überhaupt ein Platz frei? Full Litter Box funktioniert als dezentrales Netz. Freiwillige stellen ihre Wohnungen als Pflegestellen zur Verfügung – manche nehmen eine Katze auf, andere zwei oder drei, eine Helferin versorgt sogar rund 30 Katzen bei sich. Eine erfahrene Helferin zieht Flaschenkitten groß, andere übernehmen Fahrten oder fotografieren für die Vermittlung.. Wer eine Katze findet und sie vorübergehend selbst unterbringen kann, wird mit einbezogen: „Wenn sie die Katze aufnehmen, versuchen wir, die Tierarztrechnung zu bezahlen", erklärt Vedrana. Gemeinsam mit drei kooperierenden Tierkliniken entsteht so ein Rettungsnetz, das einem kleinen Team überhaupt erst ermöglicht, so vielen Katzen zu helfen.
Mitten in der Kittensaison
Der Sommer bringt jedes Jahr die meisten Würfe - und selbst im September steckt das Team noch mitten in der Kittensaison. In der Hochphase gehen ungefähr zwei Wurfmeldungen pro Tag ein. „Wir haben jeden Tag neue Fälle – besonders im Sommer wegen der Würfe und der vielen Kitten", sagt Vedrana. Gerade mutterlose Kitten brauchen rund um die Uhr Betreuung, oft auch nachts: Erst kürzlich musste Vedrana mit einem etwa fünf Tage alten Kitten in die Klinik, weil vermutlich Milch in die Lunge geraten war. Solche Einsätze lassen sich nicht planen, aber jeder davon bindet Zeit, Kraft und Geld, die an anderer Stelle fehlen.
Den Kreislauf durchbrechen
Full Litter Box will nicht nur die Tiere retten, die heute in Not sind. Das Team versucht gleichzeitig zu verhindern, dass morgen die nächsten hinzukommen. Deshalb laufen Kastrationen parallel zur Rettungsarbeit - besonders in den Dörfern rund um Osijek, wo aus wenigen unkastrierten Katzen schnell große Gruppen entstehen können. Zu Jahresbeginn stellte die Stadt rund 10.000 Euro für ein Kastrationsprojekt bereit, das Full Litter Box gemeinsam mit einer befreundeten Organisation umsetzte – eine wichtige Hilfe, die für das Ausmaß aber viel zu klein ist. Oft scheitert es nicht am Willen: „Es gibt viele Menschen, die kastrieren lassen möchten, aber sie können es sich einfach nicht leisten." Das Team unterstützt deshalb auch diese Halter:innen. Denn jede Kastration kann verhindern, das der nächste Wurf später selbst zum Notfall wird.
Wenn die Rettung erst der Anfang ist
Eine Katze von der Straße zu holen, ist nur der erste Schritt. Danach folgen Untersuchungen, Behandlungen, oft eine Operation und wochenlange Pflege. Schwere Eingriffe nach Verletzungen kosten schnell rund 800 Euro, mit Medikamenten und Nachsorge kann ein einziger Fall schnell 1.000 Euro verschlingen. Was das für ein kleines Team bedeutet, beschreibt Vedrana offen: „Wir haben tatsächlich viele Schulden. Wir schreiben immer wieder Spendenaufrufe und hoffen, dass wir die Rechnungen nach und nach bezahlen können." Die Kliniken zeigen Verständnis und akzeptieren Teilzahlungen, doch jede offene Rechnung bleibt eine Last, während auf der Warteliste schon der nächste Fall steht. Dass sich jede Anstrengung lohnt, zeigen die Katzen selbst: Eine junge Katze mit einer tiefen Wunde, die sie sich vermutlich im Motorraum eines Autos zugezogen hatte, erholte sich in einer Pflegestelle gut. Eine andere, schwer geschwächte Katze mit großem Abszess stabilisierte sich nach rund einer Woche stationärer Behandlung – dank medizinischer Versorgung und gutem Futter.
Was deine Futterspende bewirkt
Genau deshalb bedeutet eine Futterlieferung für Full Litter Box weit mehr als volle Näpfe. Rund 200 Katzen müssen Tag für Tag versorgt werden – und bislang wird ihr Futter aus denselben Spenden bezahlt wie Operationen, Medikamente und Kastrationen. Ist die Grundversorgung für eine Weile gesichert, kann das Team endlich planen, statt immer nur zu reagieren. Wie viel das ausmacht, bringt Vedrana auf den Punkt: „Regelmäßige Unterstützung wäre besonders wertvoll, weil wir die Versorgung dann planen könnten, statt immer erst Geld zu sammeln, wenn der Notfall schon da ist."
Bleibt diese Entlastung aus, konkurrieren Grundversorgung und Notfallmedizin weiter um dieselben knappen Mittel. „Wir sind bereit, diese Arbeit weiterzumachen. Erschöpfend ist, immer und immer wieder um die Mittel dafür kämpfen zu müssen, während die Tiere nicht warten können", sagt Vedrana.
Mit deiner Futterspende gibst du Vedrana und ihrem Team genau das, was ihnen fehlt: Die Sicherheit, sich wieder ganz auf die Katzen konzentrieren zu können – auf jede Genesung, jede Kastration und jede gelungene Adoption.
+++ Rund 200 Katzen in Osijek werden ohne eigenes Tierheim versorgt – in Wohnungen, Pflegestellen und an Futterstellen +++ Mitten in der Kittensaison erreichen das kleine Team bis zu zwei Wurfmeldungen am Tag +++ Futter, Tierarztrechnungen und Kastrationen müssen aus denselben Spenden bezahlt werden +++
„Wir haben kein Tierheim. Wir nehmen die Katzen in unsere eigenen Wohnungen und in die Wohnungen unserer Freiwilligen", erklärt Vedrana, Tierschützerin bei Full Litter Box.
In Osijek im Osten Kroatiens und in den Dörfern ringsum tauchen immer wieder neue Katzen in Not auf: Ausgesetzte Kitten in Kartons, mutterlose Würfe, verletzte Tiere am Straßenrand, ganze Katzenfamilien in privaten Höfen. Eine städtische Auffangstation gibt es nicht. Für rund 200 dieser Katzen ist ein kleines Netzwerk um den Verein Full Litter Box zum Rettungsanker geworden: Etwa 150 leben in privaten Wohnungen und Pflegestellen, rund 50 weitere versorgt das Team an Futterstellen und in Kolonien.
Drei Personen bilden das Kernteam und sind fast täglich im Einsatz sind – für Rettungen, Klinikfahrten, Kastrationstermine und Vermittlungen. „Am Ende bleibt alles an uns Freiwilligen hängen. Wir müssen immer wieder um Spenden bitten", sagt Vedrana. Futter, Katzenstreu, Medikamente, Operationen und Kastrationen: Alles wird aus Spenden bezahlt und alles konkurriert um dasselbe knappe Geld.
Und genau hier kann Futterhilfe etwas verändern: Sind die Näpfe für eine Weile gesichert, muss das Team nicht mehr jeden verfügbaren Euro in die tägliche Grundversorgung stecken. Geld wird frei für Tierarztrechnungen, Operationen und Kastrationen. Also für die Hilfe, die nicht warten kann.
200 Katzen, kein Tierheim, jeden Tag neue Fälle – hilf mit deiner Futterspende, dem kleinen Team in Osijek den Rücken freizuhalten.
Ein Tierheim aus Wohnzimmern
Wo andernorts ein Tierheim Katzen aufnehmen würde, beginnt in Osijek jede Rettung mit einer entscheidenden Frage: Wo ist überhaupt ein Platz frei? Full Litter Box funktioniert als dezentrales Netz. Freiwillige stellen ihre Wohnungen als Pflegestellen zur Verfügung – manche nehmen eine Katze auf, andere zwei oder drei, eine Helferin versorgt sogar rund 30 Katzen bei sich. Eine erfahrene Helferin zieht Flaschenkitten groß, andere übernehmen Fahrten oder fotografieren für die Vermittlung.. Wer eine Katze findet und sie vorübergehend selbst unterbringen kann, wird mit einbezogen: „Wenn sie die Katze aufnehmen, versuchen wir, die Tierarztrechnung zu bezahlen", erklärt Vedrana. Gemeinsam mit drei kooperierenden Tierkliniken entsteht so ein Rettungsnetz, das einem kleinen Team überhaupt erst ermöglicht, so vielen Katzen zu helfen.
Mitten in der Kittensaison
Der Sommer bringt jedes Jahr die meisten Würfe - und selbst im September steckt das Team noch mitten in der Kittensaison. In der Hochphase gehen ungefähr zwei Wurfmeldungen pro Tag ein. „Wir haben jeden Tag neue Fälle – besonders im Sommer wegen der Würfe und der vielen Kitten", sagt Vedrana. Gerade mutterlose Kitten brauchen rund um die Uhr Betreuung, oft auch nachts: Erst kürzlich musste Vedrana mit einem etwa fünf Tage alten Kitten in die Klinik, weil vermutlich Milch in die Lunge geraten war. Solche Einsätze lassen sich nicht planen, aber jeder davon bindet Zeit, Kraft und Geld, die an anderer Stelle fehlen.
Den Kreislauf durchbrechen
Full Litter Box will nicht nur die Tiere retten, die heute in Not sind. Das Team versucht gleichzeitig zu verhindern, dass morgen die nächsten hinzukommen. Deshalb laufen Kastrationen parallel zur Rettungsarbeit - besonders in den Dörfern rund um Osijek, wo aus wenigen unkastrierten Katzen schnell große Gruppen entstehen können. Zu Jahresbeginn stellte die Stadt rund 10.000 Euro für ein Kastrationsprojekt bereit, das Full Litter Box gemeinsam mit einer befreundeten Organisation umsetzte – eine wichtige Hilfe, die für das Ausmaß aber viel zu klein ist. Oft scheitert es nicht am Willen: „Es gibt viele Menschen, die kastrieren lassen möchten, aber sie können es sich einfach nicht leisten." Das Team unterstützt deshalb auch diese Halter:innen. Denn jede Kastration kann verhindern, das der nächste Wurf später selbst zum Notfall wird.
Wenn die Rettung erst der Anfang ist
Eine Katze von der Straße zu holen, ist nur der erste Schritt. Danach folgen Untersuchungen, Behandlungen, oft eine Operation und wochenlange Pflege. Schwere Eingriffe nach Verletzungen kosten schnell rund 800 Euro, mit Medikamenten und Nachsorge kann ein einziger Fall schnell 1.000 Euro verschlingen. Was das für ein kleines Team bedeutet, beschreibt Vedrana offen: „Wir haben tatsächlich viele Schulden. Wir schreiben immer wieder Spendenaufrufe und hoffen, dass wir die Rechnungen nach und nach bezahlen können." Die Kliniken zeigen Verständnis und akzeptieren Teilzahlungen, doch jede offene Rechnung bleibt eine Last, während auf der Warteliste schon der nächste Fall steht. Dass sich jede Anstrengung lohnt, zeigen die Katzen selbst: Eine junge Katze mit einer tiefen Wunde, die sie sich vermutlich im Motorraum eines Autos zugezogen hatte, erholte sich in einer Pflegestelle gut. Eine andere, schwer geschwächte Katze mit großem Abszess stabilisierte sich nach rund einer Woche stationärer Behandlung – dank medizinischer Versorgung und gutem Futter.
Was deine Futterspende bewirkt
Genau deshalb bedeutet eine Futterlieferung für Full Litter Box weit mehr als volle Näpfe. Rund 200 Katzen müssen Tag für Tag versorgt werden – und bislang wird ihr Futter aus denselben Spenden bezahlt wie Operationen, Medikamente und Kastrationen. Ist die Grundversorgung für eine Weile gesichert, kann das Team endlich planen, statt immer nur zu reagieren. Wie viel das ausmacht, bringt Vedrana auf den Punkt: „Regelmäßige Unterstützung wäre besonders wertvoll, weil wir die Versorgung dann planen könnten, statt immer erst Geld zu sammeln, wenn der Notfall schon da ist."
Bleibt diese Entlastung aus, konkurrieren Grundversorgung und Notfallmedizin weiter um dieselben knappen Mittel. „Wir sind bereit, diese Arbeit weiterzumachen. Erschöpfend ist, immer und immer wieder um die Mittel dafür kämpfen zu müssen, während die Tiere nicht warten können", sagt Vedrana.
Mit deiner Futterspende gibst du Vedrana und ihrem Team genau das, was ihnen fehlt: Die Sicherheit, sich wieder ganz auf die Katzen konzentrieren zu können – auf jede Genesung, jede Kastration und jede gelungene Adoption.
Träger und Verantwortliche
